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Weltbank (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)

[engl.: International Bank for Reconstruction and Development] Die W. wurde 1945 auf der Grundlage der Beschlüsse der internationalen Finanz- und Währungskonferenz von Bretton-Woods gegründet; Sitz ist Washington, D. C. (189 Mitgliedsländer/2017). Sie ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit weitgehend autonomen Befugnissen.

Nachdem die W. in der Nachkriegszeit überwiegend Kredite für den Wiederaufbau Europas vergab, richten sich die Aktivitäten der W. seither auf die Entwicklungsländer (langfristige Kredite zur Entwicklung der produktiven Wirtschaft). Die wirtschaftspolitischen Leitbilder und Maximen der W. führen zwischen den (reichen) Industrie- und den (armen) Entwicklungsländern immer wieder zu Kontroversen.

Siehe auch:
Verein
Entwicklungsländer
Bretton-Woods-System
Internationaler Währungsfonds (IWF)

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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