Wertewandel

Der politisch-soziologische Begriff W. beschreibt einen Prozess, der etwa seit Beginn der 1960er-Jahre in den westlichen Industrieländern zu umfassenden Verhaltens- und Einstellungsänderungen geführt hat, d. h. zu einer stärkeren Individualisierung und zu einer Zunahme sog. nicht materieller Werte ( Emanzipation, Umweltschutz). Dies hat zu neuen gesellschaftspolitischen Einstellungen und zu verändertem Wahlverhalten geführt und wesentlich zur Entstehung der sog. Neuen Sozialen Bewegungen beigetragen.

Siehe auch:
Emanzipation
Neue Soziale Bewegungen
Strukturwandel

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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