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Volkswirtschaftslehre

VWL (gelegentlich noch: Nationalökonomie) bezeichnet jene der beiden wirtschaftswissenschaftlichen Teildisziplinen, die sich in erster Linie mit gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen beschäftigt. Es werden zwei Perspektiven unterschieden: Die Makroökonomie betrachtet wirtschaftliche Prozesse aus einer (nationalen oder internationalen) Gesamtsicht. Die Mikroökonomie beschäftigt sich mit den Beziehungen der Wirtschaftssubjekte ( Unternehmen, Haushalte, Staat) untereinander. Zentrale Fragen sind z. B.: Was kann Wirtschaftstheorie (makro- oder mikroökonomisch) erklären? Was kann, was soll Wirtschaftspolitik ( Wettbewerbspolitik, Sozialpolitik etc.) bewirken? Welche Rolle kann und soll der Staat in der Wirtschaft einnehmen. Welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen hat die Globalisierung?

Siehe auch:
Unternehmen
Haushalt
Staat
Wirtschaftspolitik
Wettbewerbspolitik
Sozialpolitik
Globalisierung

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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