Affekt

heftige, meist kurz andauernde Gemütsbewegung, z. B. Wut, Freude, Angst. Besonders hochgradige A., deren Vorhandensein i. d. R. medizinisch-psychologischer Vorklärung bedarf, können nach § 20 StGB als tief greifende Bewusstseinsstörung zum Ausschluss von Schuld und Strafbarkeit führen (nach der Rechtsprechung allerdings nur, wenn ihre Entstehung unverschuldet ist).


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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