Anerkenntnis

(Teilanerkenntnis), Anerkenntnisurteil

mündliche oder schriftliche Erklärung des Beklagten gegenüber dem Gericht, dass der vom Kläger erhobene Anspruch ganz oder teilweise (Teilanerkenntnis) gerechtfertigt sei, im Unterschied zum Geständnis, das nur Tatsachen betrifft. Es ergeht dann ohne mündliche Verhandlung Anerkenntnisurteil (§ 307 ZPO; auch Teilanerkenntnisurteil), das aber in Ehe- und Kindschaftssachen unzulässig ist. Bei sofortigem Anerkenntnis und fehlender Klageveranlassung trägt der Kläger die Prozesskosten (§ 93 ZPO).


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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