Befangenheit

Parteilichkeit eines Beamten oder Richters hinsichtlich einer von ihm zu treffenden Entscheidung. Eine zur Ablehnung führende Befangenheit ist zu bejahen, wenn ein Grund vorliegt, der bei verständiger Würdigung geeignet ist, Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters zu rechtfertigen; auf das Vorliegen einer tatsächlichen Voreingenommenheit kommt es nicht an (Ausschließung).


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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