Europäische Sozialcharta

im Rahmen des Europarates geschlossener völkerrechtlicher Vertrag über soziale Rechte; vom 18. 10. 1961; für die Bundesrepublik Deutschland am 26. 2. 1965 in Kraft getreten. Die Europäische Sozialcharta ergänzt die Europäische Menschenrechtskonvention. Von den in der Europäischen Sozialcharta genannten 19 sozialen Rechten sind sieben »Kernrechte« (von denen jeder Mitgliedstaat mindestens fünf als für sich bindend anzusehen hat): das Recht auf Arbeit, das Vereinigungsrecht, das Recht auf Kollektivverhandlungen, das Recht auf soziale Sicherheit, das Recht auf Fürsorge, das Recht der Familie auf sozialen, gesetzlichen und wirtschaftlichen Schutz, das Recht der Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien auf Schutz und Beistand. Die Einhaltung wird von einem Sachverständigenausschuss des Europarates kontrolliert.


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 2. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus 2010. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.




 

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