Gemeingebrauch

(gesteigerter G., Anliegergebrauch);

die jedermann eingeräumte Befugnis, öffentliche Sachen (wie Straßen, Wege, Grünanlagen, oberirdische Gewässer) ohne besondere Zulassung entsprechend ihrer Zweckbestimmung (Widmung) und ohne vermeidbare Beeinträchtigung anderer unentgeltlich zu benutzen. Gesteigerte Benutzungsrechte haben die Anlieger von Straßen und Gewässern (gesteigerter G. oder Anliegergebrauch); so unterliegen dem G. etwa das Unterhalten von Garagenzufahrten, das kurzfristige Abstellen von Sachen vor dem Grundstück oder das Aufstellen von Fahrradständern für Kunden.


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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