informationelle Selbstbestimmung

das vom Bundesverfassungsgericht angesichts der Entwicklung der elektronischen Datenverarbeitung als Ausfluss des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und der Menschenwürde anerkannte Recht des Einzelnen, grundsätzlich selbst über Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten zu bestimmen. Eingriffe in dieses Recht durch staatliche Informationserhebung und -verwertung sind nur im überwiegenden Allgemeininteresse zulässig und bedürfen einer gesetzlichen Grundlage. (Datenschutz)


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.




 

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