Souveränität

die Fähigkeit eines Staates zu rechtlicher Selbstbestimmung und Selbstbindung im Verkehr mit anderen Staaten und Völkerrechtssubjekten. Der Begriff wurde von Jean Bodin (1530–1596) entwickelt. Man unterscheidet die äußere (völkerrechtliche) Souveränität von der inneren Souveränität , die praktisch mit der Selbstorganisationsfähigkeit der Staatsgewalt identisch ist. Die Souveränität findet ihre Grenzen am Völkerrecht und an den Grundrechten des Einzelnen. In demokratischen Republiken und parlamentarisch–demokratischen Monarchien ist das Volk Träger der Souveränität (Prinzip der Volkssouveränität).


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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