Deutschland in Daten - Zeitreihen zur Historischen Statistik.

Der Datensatz

28.1.2016
Basis für die einzelnen Kapitel bildet ein eigens zusammengestellter Datensatz, in dem alle Zeitreihen auf Jahresbasis enthalten sind. Er ist über das Internet frei zugänglich. Zur leichteren Identifikation wurden alle Reihen im Datensatz mit einer eindeutigen ID versehen, die auch in der vorliegenden Publikation mit abgedruckt wird.

Alle Reihen sind kapitelübergreifend fortlaufend durchnummeriert. Wenige Reihen wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit jeweils an zwei Positionen wiedergegeben. In diesen Fällen wurde an beiden Positionen die Original-ID angegeben, also diejenige, die die Reihe in der Tabelle aufweist, in deren Zusammenhang sie erstellt wurde. Die fortlaufende Zählung wurde durch die doppelten Wiedergaben aber nicht unterbrochen.[1]

Dokumentation der Daten



Wegen des Umfangs und der teilweise hohen Komplexität der Quellenangaben und Erläuterungen wurde die Dokumentation der Daten nicht innerhalb der vorliegenden Publikation wiedergegeben, sondern in ein eigenständiges Dokument ausgelagert.[2] Auch die Dokumentation ist über das Internet frei zugänglich.

Internet



Zum Datensatz und zur Dokumentation gelangt man am einfachsten über eine eigens eingerichtete Webseite

www.deutschland-in-daten.de

Dort werden auch bekannt gewordene Errata sowie ggf. weiterführende Hinweise publiziert.

Neben den vollständigen Quellenangaben finden sich dort die kompletten verfügbaren Daten in Tabellenform sowie grafische Darstellungen für jede einzelne aufgenommene Zeitreihe. Die Quellenangaben wurden so genau wie möglich erfasst. Angaben wie "verschiedene Jahrgänge", etwa bei den Statistischen Jahrbüchern, wurden in aller Regel vermieden, stattdessen findet man die genauen Seitenangaben für jedes Jahr. Durch die möglichst kleinteilige Dokumentation sollte es auch möglich sein, ggf. problematische Zahlen rasch zu identifizieren. So weit möglich wurden wechselnde Gebietsstände dokumentiert.

Danksagung



Die Zusammenstellung, Aufbereitung und Verfügbarmachung von Daten ist zeitraubend, mühsam, frustrierend und undankbar. Umso großartiger ist es, dass die Idee einer Historischen Statistik in der vorliegenden Form auf eine so große Resonanz gestoßen ist: Am Ende waren an dem Projekt rund 50 Personen an 25 Standorten beteiligt, die zu nennen sind. Zuerst gilt mein Dank jedoch meinem Arbeitgeber, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die mir einen dreijährigen Sonderurlaub gewährte, in dessen Rahmen dieses Projekt erst entstehen konnte. Das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Köln ermöglichte mir in dieser Zeit als Teamleiter für den Bereich "Datenservice Historische Studien", meine Vorstellungen einer Historischen Statistik umzusetzen. Dem Team, insbesondere Gabriele Franzmann, Rainer Metz, Jürgen Sensch, Sandra Schulz sowie den Hilfskräften Simone Bubel, Katia Diederichs, Rabea Franken und Larissa de Magalhaes Kunze danke ich für tatkräftige und vielfältige Unterstützung. Die GESIS hat darüber hinaus Mittel für Werkverträge zur Unterstützung des Projektes zur Verfügung gestellt. Max Bank und Julian Becker haben für mehrere Kapitel die Datenrecherche und -zusammenstellung übernommen. Außerdem haben uns Heiko Braun, Lena Förster, Helene Goldbeck, Andreas Grieger, Kim Harmel, Julia Jerke, Göran Köber, Torben Schütz, Fabian Schubert und Thomas Urban geholfen.

Wesentlichen Anteil am Gelingen des Projektes hat die Bundeszentrale für politische Bildung. Hans-Georg Golz, Leiter des Fachbereiches Print, hat nicht lange gezögert, als ich ihm im Herbst 2012 die Idee einer Publikation in der vorliegenden Form vorgestellt habe. Dass wir nun "Deutschland in Daten" in den Händen halten, ist vor allem und zuerst ihm zuzuschreiben. Hildegard Bremer betreute das Buchprojekt administrativ und unbürokratisch. Benjamin Dresen erwies sich als außerordentlich engagierter und mitdenkender Lektor. Julia Kaltenbach von der Agentur Leitwerk hat nimmermüde Version um Version der Beiträge gestaltet und den Abbildungen ein eigenes Gesicht gegeben.

Auf einer vorbereitenden Konferenz im Frühjahr 2013 konnten mit der Mehrzahl der Autoren wichtige Details konkretisiert und abgestimmt werden. Hierfür hat die Thyssen-Stiftung freundlicherweise die erforderlichen Mittel bereitgestellt. Im selben Jahr hatte ich Gelegenheit, das Konzept des Projektes im Rahmen von Vorträgen im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, auf der 25. Arbeitstagung der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Salzburg sowie am ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München vorzustellen. Die dabei erhaltenen, wertvollen Rückmeldungen und Hinweise sind in die Umsetzung eingeflossen.

Last but not least ist den Autoren und der (einen) Autorin zu danken. Sie haben nicht nur mit ihrer Expertise durch die Auswahl der Reihen und ihrer Einschätzung der Möglichkeiten ihrer Ergänzung einen wesentlichen Mehrwert geschaffen. Sie haben außerdem den Mut aufgebracht, rund 180 Jahre auf durchschnittlich sechs Seiten Text zu kommentieren und einzuordnen und damit Neuland betreten.


Fußnoten

1.
Im Einzelnen wurden neun Reihen doppelt aufgenommen: Innerhalb des Kapitels "Politische Partizipation" werden in den fünf Lager-Tabellen am Ende jeweils in einer Spalte die Prozentanteile der Stimmen für die Einzelparteien, die dem jeweiligen Lager zugeordnet werden, zusammengefasst. Diese zusammenfassenden Reihen (x0374, x0388, x0398, x0403 und x0411) werden in einer ersten Überblickstabelle des Kapitels wiederholt. Im Kapitel "Arbeit, Einkommen und Lebensstandard" werden in der zweiten Tabelle ("Einkommen und Löhne") die Reihen zum Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen und konstanten Preisen je Einwohner (x0576 und x0580) nochmals wiedergegeben. Im Kapitel "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen" wird in der Tabelle der "Nachfragekomponenten des BIP in jeweiligen Preisen" als erste Reihe nochmal diejenige des Bruttoinlandsprodukts in jeweiligen Preisen insgesamt (x0575) wiedergegeben. Im Kapitel Handel wird in der ersten Tabelle "Wertschöpfungs- und Beschäftigungsanteile des Handels" als erste Reihe nochmal diejenige des Wertschöpfungsanteils von Handel, Verkehr und Gastgewerbe aus dem Kapitel "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen" wiedergegeben (x0592). Nicht in den Datensatz aufgenommen wurden: aus dem Kapitel Migration die Reihe zu den Asylanträgen in Abb. 5 sowie aus dem Kapitel Gesundheit die in Abb. 1 wiedergegebenen Reihen zur regional differenzierten Säuglingssterblichkeit in Abb. 1. In beiden Fällen wurden die verwendeten Quellen direkt hier in der Publikation angegeben.
2.
Thomas Rahlf (Hrsg.): Dokumentation zum Zeitreihendatensatz für Deutschland, 1834-2012 (= Historical Social Research Transition 26v1), Köln 2015.
Creative Commons License Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.

 
Zahlen und Fakten 3DZahlen und Fakten

Zahlen und Fakten 3D

Das interaktive Angebot "Zahlen und Fakten 3D" bietet die Möglichkeit, zu verschiedenen Themen auf Entdeckungsreise zu gehen. Ob Energie, CO2, Bruttoinlandsprodukt, Bevölkerung, Migration, Import oder Export: Vergleichen Sie die Regionen und Staaten der Welt miteinander und verfolgen Sie die Entwicklung über mehrere Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Mit "Zahlen und Fakten 3D" können Sie sich Infografiken nach Ihren eigenen Vorgaben erstellen. Weiter...