Deutschland in Daten - Zeitreihen zur Historischen Statistik.

28.1.2016 | Von:
Michael Kopsidis

Indikatoren der Agrarentwicklung

Es gibt diverse agrar-ökonomische Zeitreihen in Deutschland, u.a. zur Landnutzung, der Anzahl an Arbeitskräften in der Landwirtschaft und zum Tierbestand. Mithilfe dieser Statistiken lässt sich der Wandel des Agrarsektors gut dokumentieren.

Der langfristige Verlauf des agrarischen Wachstumsprozesses schlägt sich in seinen unterschiedlichen Phasen deutlich in den im Folgenden dargelegten Zeitreihen zu landwirtschaftlichen Schlüsselindikatoren nieder. Diese beinhalten die Landnutzung, die landwirtschaftlichen Arbeitskräfte, den Viehbestand, die wichtigsten Flächenerträge, den Kunstdüngereinsatz und die agrarische Betriebsstruktur.

Abbildung 1: Landnutzung in DeutschlandAbbildung 1: Landnutzung in Deutschland Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Zwischen 1883 und 1913 umfasste die landwirtschaftliche Nutzfläche fast unverändert durchgehend um die 35 Millionen Hektar. In den neuen Grenzen nach dem Ersten Weltkrieg stieg sie zwischen 1925 und 1930 leicht an von 28,5 auf 29,4 Millionen Hektar. Der gesamte Flächenzuwachs vollzog sich während der Weimarer Republik. Zwischen 1938 und 1997 bewegte sich die landwirtschaftliche Nutzfläche der alten Bundesländer zwischen 13 und 14 Millionen Hektar, um erst danach auf 12,6 Millionen Hektar (2010) abzusinken. Auf dem Gebiet der früheren DDR sank die Nutzfläche zwischen 1950 und 2010 ebenfalls nur langsam ab von 6,5 auf 6,1 Millionen Hektar. Eine gewisse Konstanz weisen dabei auch die Anteile des Acker- und des Grünlandes an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche auf.[1] (siehe Tab 1, Abb 1)

Tabelle 1: LandnutzungTabelle 1: Landnutzung Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Soweit Nutzflächenverluste eintraten, lag dies weniger an einer Ausdehnung der Forstflächen. Die durchschnittliche jährliche Zunahme der Waldflächen war über den ganzen Zeitraum vernachlässigbar gering mit einer jährlichen Rate von 0,05 Prozent zwischen 1883 und 1938 und 0,15 Prozent für beide deutschen Staaten von 1950 bis 1989. Danach kam es zu einem leicht beschleunigten Zuwachs von 0,19 Prozent für die alten und 0,17 Prozent für die neuen Bundesländer. Entscheidend für landwirtschaftliche Flächenverluste war vielmehr die enorme Beschleunigung der Flächenbebauung für Infrastruktur- und Siedlungszwecke.[2] Verglichen mit dem Kaiserreich verdoppelte sich schon während des Nationalsozialismus das jährliche Wachstum der bebauten Fläche von 0,2 Prozent (1883 –1918) auf 0,4 Prozent (1932  –1938). Die enorme wirtschaftliche Dynamik der Bundesrepublik äußerte sich dann in einer Verdreifachung der jährlichen Zunahme der bebauten Fläche (1,3 Prozent) zwischen 1950 und 1989, während dieser Wert für die DDR nur knapp halb so hoch bei 0,6 Prozent lag. Nach 1989 hat sich dann die Geschwindigkeit der Flächenversiegelung deutlich reduziert auf jährlich 0,69 Prozent in den alten und 0,41 Prozent in den neuen Bundesländern.

Abbildung 2: Arbeitskräfte in der deutschen LandwirtschaftAbbildung 2: Arbeitskräfte in der deutschen Landwirtschaft Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Die Ausbreitung sehr arbeitsintensiver Betriebssysteme der integrierten Landwirtschaft führte dazu, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte zwischen 1895 und 1907 weiter kräftig anstieg von 8,3 auf 9,9 Millionen. Erst in den 1920er Jahren begann die Zahl der in der Landwirtschaft Tätigen langsam abzunehmen. Nach 1950 erreichte der Schrumpfungsprozess in der Landwirtschaft dann eine ganz neue Dynamik. Gegenüber dem Zeitraum von 1925 bis 1939 vervielfachten sich die jährlichen Abnahmeraten von 1950 bis 1989 von – 0,6 Prozent auf – 3,7 Prozent in den alten Bundesländern. Danach schwächte sich die Abwärtsdynamik ab auf –2,6 Prozent (1989 – 2010). In der ehemaligen DDR verschärfte sich dagegen der Arbeitskräfteabbau nach 1989 von jährlich –2,7 Prozent auf –3,9 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt die zügige Restrukturierung der landwirtschaftlichen Betriebe in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung wieder, bei der hochproduktive Agrarbetriebe entstanden. (siehe Abb 2)

Festzuhalten bleibt noch, dass sich von 1925 bis 1939 die Zahl der Familienarbeitskräfte kaum verminderte (– 0,2 Prozent pro Jahr), während die der familienfremden bereits deutlich abzunehmen begann (– 1,7 Prozent). Zwischen 1950 und 1989 setzte dann auch in der Bundesrepublik bei den Familienarbeitskräften der Abbau ein (– 3,5 Prozent), wobei die jährlichen Abnahmeraten bei den familienfremden mit – 4,8 Prozent aber immer noch deutlich höher lagen. Der Übergang zu einer voll maschinisierten Landwirtschaft war demnach mit einer ausgeprägten Familiarisierung der landwirtschaftlichen Arbeit verbunden. Nur so ließ sich die Abwanderung der Arbeitskräfte in die Industrie kompensieren.

Tabelle 4: Arbeitskräfte-, Maschinen- und Düngereinsatz in der LandwirtschaftTabelle 4: Arbeitskräfte-, Maschinen- und Düngereinsatz in der Landwirtschaft Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Von den drei Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital wuchs nur der landwirtschaftliche Kapitalstock bestehend aus Gebäuden, Maschinen und Geräten, Vieh und Vorräten beständig mit jährlich 1,25 Prozent vor dem Zweiten Weltkrieg und 1,54 Prozent in der jungen Bundesrepublik.[3] Auffallend ist die Beschleunigung des Wachstums des Kapitalbestandes an landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten von ca. 1,5 Prozent vor dem Ersten Weltkrieg (1850 –1913) auf 3,2 Prozent nach dem Zweiten Weltkrieg (1950 –1959). Maschinen und Geräte verdoppelten ihren Anteil am landwirtschaftlichen Kapitalstock zwischen 1850 und 1959 von ca. 11,5 Prozent auf 22,6 Prozent, während der Anteil aller anderen Arten von Kapitalgütern abnahm. Die Erhöhung des Kapitaleinsatzes pro Arbeitskraft trug mit zu den enormen Steigerungen der agrarischen Arbeitsproduktivität bei. (siehe Tab 4)


Abbildung 3: TierbestandAbbildung 3: Tierbestand Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Vieh stellt einen wichtigen Bestandteil des landwirtschaftlichen Kapitalstockes dar mit einem Anteil von durchgehend ca. 25 Prozent zwischen 1850 und 1938 und noch 18 Prozent um 1960. Bei enormen Steigerungen der Leistung pro Tier entwickelte sich auch der Viehbestand positiv.[4] Getragen von der beständig wachsenden Fleischnachfrage der urbanen Industriearbeiterschaft und des Mittelstandes verdreieinhalbfachte sich der deutsche Schweinebestand im Kaiserreich. Die jährlichen Wachstumsraten von 3,2 Prozent zwischen 1873 und 1913 wurden in Deutschland weder vorher noch nachher jemals wieder erreicht. Sie lagen aber auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch über 1,5 Prozent. Die Rinder- und Geflügelbestände entwickelten sich ebenfalls bis 1989 in ganz Deutschland positiv. Deutliche Einbußen verzeichneten dagegen Schafe, die schon während des Kaiserreiches bis zum Vorabend des Ersten Weltkrieges auf knapp ein Viertel ihres Ausgangsbestandes von 1873 herabsanken. Dieser Trend setzte sich bis 1989 fort. Die Pferdebestände begannen sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der forcierten Maschinisierung der Landwirtschaft zu verringern. Sie sanken bis 1989 auf ein Viertel (Bundesrepublik) bzw. fast ein Siebtel (DDR) ihres Ausgangsbestandes von 1950. Seit Ende der 1980er Jahre hat sich die Geschwindigkeit der Bestandsentwicklung aller Nutztiere in den alten und neuen Bundesländern deutlich vermindert bzw. die Bestände nahmen, wie bei Rindern, sogar ab. In den neuen Bundesländern kam es mit der Wende sogar zu einem regelrechten Einbruch. Rinder-, Schweine- und Schafbestände sanken bis 2007 auf 40 bis 25 Prozent ihrer Werte von 1989.

Tabelle 3: Tierproduktion in der LandwirtschaftTabelle 3: Tierproduktion in der Landwirtschaft Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Der Viehbestand liefert den größten Teil der landwirtschaftlichen Wertschöpfung, vornehmlich bestehend aus Molkerei- und Fleischprodukten. Der Anteil der tierischen an der gesamten landwirtschaftlichen Erzeugung stieg dabei schon vor dem Ersten Weltkrieg von 48 Prozent um 1850 auf knapp 70 Prozent um 1913. Bis heute hat er eher noch weiter zugenommen.[5] Wuchs die deutsche Fleischproduktion seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg um jährlich 2,4 Prozent, so stieg diese Rate für den Zeitraum von 1949 bis 1989 gesamtdeutsch auf 3,2 Prozent an. Seitdem stagniert die Fleischerzeugung. Die deutsche Landwirtschaft wird somit seit mehr als 100 Jahren von der Tierproduktion geprägt. (siehe Tab 3, Abb 3)


Tabelle 2: Pflanzenproduktion der LandwirtschaftTabelle 2: Pflanzenproduktion der Landwirtschaft Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Das anhaltende Wachstum der pflanzlichen Produktion beruht seit Ende der 1870er Jahre fast ausschließlich auf steigenden Flächenerträgen. Diese wuchsen zwischen 1850 und 1913 bei stark nachgefragten Getreiden wie Weizen und Gerste pro Jahr um durchschnittlich 1,1 Prozent und bei Kartoffeln um 1,2 Prozent an. In der Zwischenkriegszeit gelang es meistens nur, das Vorkriegsertragsniveau wieder zu erreichen. In den vier Jahrzehnten nach 1950 stiegen die jährlichen Ertragszuwächse in der ehemaligen Bundesrepublik bei Weizen und Gerste auf Werte zwischen 1,9 und 2,4 Prozent an.
Abbildung 4: Flächenertrag für Getreide und Kartoffeln pro HektarAbbildung 4: Flächenertrag für Getreide und Kartoffeln pro Hektar Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Ähnliche Zuwächse erreichten Runkelrüben (2,9 Prozent), während die Erträge für Kartoffeln und Zuckerrüben um 1,3 Prozent zunahmen. Weniger dynamisch, aber immer noch kräftiger als im Kaiserreich verlief die Ertragsentwicklung in der DDR. Nach 1990 verlangsamte sich das Flächenertragswachstum deutlich. Hier scheint die veränderte Agrarförderung der EU, weg von produktionsgebundenen Beihilfen, Wirkung gezeigt zu haben.[6] (siehe Tab 1, Tab 2, Abb 4)


Abbildung 5: DüngemitteleinsatzAbbildung 5: Düngemitteleinsatz Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich die Flächenerträge bei Getreide und Hackfrüchten je nach Anbaupflanze verfünf- bis verachtfacht. Über die Hälfte bis zwei Drittel dieser Ertragszuwächse vollzogen sich nach 1950. Eine maßgebliche Rolle hat hierbei seit dem Ersten Weltkrieg Kunstdünger gespielt. Allein die Ausbringung an Stickstoff (Reinnährstoff) pro Hektar Nutzfläche hat sich von 1921/23 bis 1987/89 verdreizehnfacht, bei Phosphat versechs-, bei Kali verdrei- und bei Kalk vervierfacht. Knapp über 80 Prozent des Zuwachses haben sich bei Stickstoff und Kalk nach 1950 vollzogen, während die entsprechenden Werte für Phosphat und Kali bei 65 Prozent bzw. 37 Prozent liegen. Seinen Höhepunkt erreichte der mit erheblichen Umweltfolgen verbundene Einsatz von Kunstdünger Ende der 1980er Jahre. Seitdem ist der Einsatz an Stickstoff pro Hektar um ein Fünftel, von Phosphat und Kali um ca. zwei Drittel und von Kalk um ein Viertel zurückgegangen. Die ökologisch motivierten Extensivierungsmaßnahmen der deutschen und europäischen Agrarpolitik haben somit neben anderen Maßnahmen einen Effekt.[7] (siehe Tab 4, Abb 5)

Tabelle 5: Landwirtschaftliche Nutzflächen nach BetriebsgrößenTabelle 5: Landwirtschaftliche Nutzflächen nach Betriebsgrößen Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Abbildung 6: Landwirtschaftliche Nutzfläche nach BetriebsgrößenAbbildung 6: Landwirtschaftliche Nutzfläche nach Betriebsgrößen Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)

Die Art des technischen Fortschrittes hat einen starken Einfluss auf die Entwicklung der Betriebsgrößen bzw. die Agrarstruktur gehabt. Da während der Industrialisierungsphase der landwirtschaftliche Fortschritt mit zunehmendem Arbeitseinsatz pro Flächeneinheit verbunden war, sanken bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg tendenziell die durchschnittlichen Betriebsgrößen. Der schon hohe Anteil der Betriebe unter 20 Hektar an der gesamten Nutzfläche nahm zwischen 1882 und 1925 sogar noch zu, von 58,3 Prozent auf 65,7 Prozent (alte Bundesländer), während alle anderen Betriebsgrößen Anteile verloren. Zwischen 1925 und 1939 stagnierte der Agrarstrukturwandel bei minimalen Flächenzugewinnen der Betriebe zwischen 10 und 50 ha. Nach 1949 verstärkte sich diese Tendenz in der Bundesrepublik, während in der DDR die Zwangskollektivierung zu großbetrieblichen Agrarstrukturen führte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann der technische Fortschritt spürbar Druck auf Klein- und später Mittelbetriebe auszuüben. Nach 1970 gewann der Strukturwandel in der Bundesrepublik deutlich an Fahrt und beschleunigte sich nach 1990 noch einmal vor allem zugunsten der Betriebe über 100 Hektar. In den alten Bundesländern bearbeiteten 2007 Betriebe über 50 Hektar fast 64 Prozent der Nutzfläche, während dies 1970 nur 12,5 Prozent gewesen waren. Der Anteil der Betriebe von unter 20 Hektar sank im gleichen Zeitraum von 51,4 Prozent auf 13,2 Prozent. In den neuen Bundesländern haben sich die großbetrieblichen Agrarstrukturen nach der Wende im Wettbewerb halten können und Betriebe über 100 Hektar kontrollieren gegenwärtig 93 Prozent der Nutzfläche. (siehe Tab 5, Abb 6)

Fußnoten

1.
1882 bis 1918 bewegte sich der Anteil des Ackerlandes an der Nutzfläche zwischen 72 und 74 Prozent. In der Zwischenkriegszeitlagen die Anteilswerte um die 71 Prozent. Das Gebiet der alten Bundesrepublik wies traditionell einen deutlich höheren Grünlandanteil als Mitteldeutschland und der Osten des Deutschen Reiches auf. Der Ackeranteil erreichte hier um 1950 nur 58 Prozent, um dann bis Anfang der 1980er Jahre auf 52 Prozent abzusinken. Danach stieg er wieder an. In der ehemaligen DDR erreichte der Ackeranteil im Durchschnitt Werte um 75 Prozent. Im wiedervereinigten Deutschland sind es gegenwärtig um die 63 Prozent.
2.
Zwischen 1950 und 2009 betrugen die Verluste an landwirtschaftlicher Nutzfläche in Deutschland insgesamt knapp 2 Millionen Hektar während die bebaute Fläche um 2,43 Millionen Hektar zunahm und die Forstflächen um 920 000 Hektar anwuchsen.
3.
Eigene Berechnungen, zu den Daten siehe Walther G. Hoffmann: Das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, Berlin u.a. 1965, S. 228 – 231.
4.
Die auf einer sehr dünnen Datenbasis beruhenden Überschlagsschätzungen von Hoffmann legen nahe, dass die durchschnittlichen Schlachtgewichte von Schweinen und Rindern sich zwischen 1830 und 1905 ungefähr verdoppelt haben dürften von ca. 42 kg auf 85 kg bzw. 135 kg auf 250 kg (S. 297– 300).
5.
Eigene Berechnungen beruhend auf Zahlen aus Hoffmann (Anm. 6, S.313). Die landwirtschaftliche Produktion berechnet sich nach Abzug von Aussaat, Verfütterung und Schwund, um Doppelzählungen in der tierischen und pflanzlichen Erzeugung zu vermeiden.
6.
Als Ergebnis einer mit hohen Kosten verbundenen produktionsgebundenen Agrarpolitik lag der Selbstversorgungsgrad (inklusive Erzeugung aus Auslandsfutter) Westdeutschlands 1978/82 mit 91 Prozent höher als 1935 im autarkieorientierten nationalsozialistischen
7.
Der mengenmäßige Inlandsabsatz an Pflanzenschutzmitteln hat sich zwischen 1960 und 1979 verdreifacht. Seitdem steigt er im Trend immer noch, aber deutlich verlangsamt, an.
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