Förderung

Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr

Bundeszentrale für politische Bildung bündelt Kompetenzen

3.4.2012
Ziel des von der bpb initiierten und koordinierten Netzwerkes Politische Bildung in der Bundeswehr ist die Bündelung der Kompetenzen verschiedener Anbieter politischer Bildung für die Zielgruppe Bundeswehr.

Auf Initiative der bpb haben sich 2006 zahlreiche Einrichtungen der politischen Erwachsenenbildung, die von der Bundeszentrale für politische Bildung anerkannt sind und regelmäßig gefördert werden, zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um ihre Kompetenzen im Angebot politischer Bildung für die Bundeswehr zu bündeln und sichtbarer zu machen. Die ausgewiesenen Trägereinrichtungen praktizieren eine langjährige Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und können auf entsprechende Erfahrungen bei der Realisierung von Bildungsangeboten für die Soldaten zurückgreifen. Sie bieten eine gesicherte Qualität der politischen Bildung, arbeiten eng zusammen und tauschen ihre Erfahrungen untereinander aus. Das Netzwerk steht allen Bildungseinrichtungen, die in diesem Themenfeld Expertise haben, zur Mitarbeit offen. Derzeit sind 30 Einrichtungen, geografisch über die Bundesrebulik Deutschland verteilt, in dem Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr vertreten.

Zudem erfordert die Diskussion um die Rolle der Bundeswehr und ihrer Herausforderungen eine breite öffentliche Debatte, die einen militärisch-zivilen Dialog voraussetzt. Die Ausweitung des sicherheitspolitischen Diskurses, die auf eine Einbeziehung und Mitwirkung der verschiedenenen gesellschaftlichen Gruppierungen ausgerichtet ist, ist ein wesentliches Anliegen dieses Zusammenschlusses. Die Diskussion um die Rolle der Bundeswehr und ihrer Herausforderungen, die Wahrnehmung internationaler Verpflichtungen erfordern eine breite öffentliche Debatte, die einen zivil-militärischen Dialog voraussetzt. Diesem Ziel haben sich alle Mitgliedseinrichtungen des Netzwerks verpflichtet. Angebote, die zielgerichtet beide Teilnehmerkreise ansprechen und den zivil-militärischen Dialog nachhaltig befördern – wie die Bensberger Gespräche – sollen künftig stärker ausgebaut werden.

Das Bundesministerium der Verteidigung unterstützt das Netzwerk und trägt dessen Zielsetzung mit.


Datenbank "Netzwerk politische Bildung in der Bundeswehr"

Hier finden Sie alle Informationen zu den Trägern, die Mitglied im Netzwerk sind: Angebote, Konzepte, Kontakt und Homepages. Bitte nutzen Sie bei Ihrer Suche das Stichwort "Bundeswehr".




Beispiele guter Praxis - Seminare für die Bundeswehr

Hier stellen wir für Sie gute Beispiele aus der Bildungspraxis der Netzwerk-Träger ein, damit Sie sich eine bessere Vorstellung von den Angeboten machen können, die diese Träger für die Zielgruppe bereithalten.

Internationales Forum Burg Liebenzell



"Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus"

Was kann ich selbst tun?Was kann ich selbst tun?
Vor allem die Methodik mit der den Themen "Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlich und Rechtsextremismus" begegnet wurde, ist bei diesem, für Soldaten und Soldatinnen konzipierten, Seminar besonders hervorzuheben. So hatten die Teilnehmer/innen, die Möglichkeit sich unter anderem in einer Webquest, einem Planspielen, dem "World Café" oder in Diskussionen und durch Kleingruppenarbeit der Thematik anzunähern. Neben der Thematisierung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Alltag wurde die Problematik von Vorurteilen erläutert sowie deren Verbreitung und Wahrheitsgehalt. Besonders interessant in Hinblick auf die angesprochene Punkte: Mechanismen des Rassismus, die Gefahren die von der rechtsextremen Medien, insbesondere von rassistischer Musik und antisemitischen Schriften, ausgehen.
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    Netzwerkkoordination und Kontakt:

    Bundeszentrale für politische Bildung
    Hanne Wurzel
    Fachbereichsleiterin Förderung
    Adenauerallee 86
    53111 Bonn
    Tel.+49 228 99515-530
    Fax: +49 228 99515-585
    E-Mail: wurzel@bpb.de
    Internet: »www.bpb.de/partner«


     
Europarecht wiegt mehr als Bundesrecht: 2000 erklärte es der Europäische Gerichtshof für unzulässig, dass Frauen in Deutschland laut Verfassung in der Bundeswehr keinen Dienst mit der Waffe leisten durften.

Datenbank - Politische Bildung in der Bundeswehr

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Bündnis für Demokratie und Toleranz

Bündnis für Demokratie und Toleranz

Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen. Weiter... 

Zusammenhalt dur TeilhabeBundesprogramm

Zusammenhalt durch Teilhabe

Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut. Weiter...