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Social Entrepreneurship - Soziales Unternehmertum in Deutschland

Liebe Leserinnen und Leser,

das Prinzip „Social Entrepreneurship“ - soziales Unternehmertum - gewinnt im Fundraising an Bedeutung – gleichzeitig besteht noch ein breiter Definitionsraum über das Konzept und die Anwendungsmöglichkeiten. Social Entrepreneurship ist kein Mäzenentum, sondern versucht modellhafte, unternehmerische Lösungen für gesellschaftliche und soziale Probleme zu finden, die langfristig und im großen Stil funktionieren. Dabei gilt es, das gesellschaftliche Ziel des Projekts, Wirtschaftlichkeit und Interessen der Investoren in Einklang zu bringen.
Die Chancen, aber auch Risiken der Annäherung von Profit und Nonprofit-Sektor – auch für die politische Bildung – stehen im Fokus dieses Newsletters. Mit Interviews und Gastbeiträgen haben wir der Diskussion der Entwicklung von Social Entrepreneurship besonders viel Raum gegeben.

Mit den untenstehenden Artikeln haben wir den Newsletter erstmalig im benutzerfreundlichen Webformat aufbereitet. Sie können ihn jedoch auch wie gewohnt als PDF-Icon pdf-Dokument anschauen und herunterladen.

Mit freundlichen Grüßen
Christine Wetzel, Referentin Fundraising
fundraising@bpb.de

Christian Baier, SOCIUS Organisationsberatung gGmbH

Das Prinzip Social Entrepreneurship

Social Entrepreneurship oder „Soziales Unternehmertum“ versucht, mit neuen Herangehensweisen bestehende gesellschaftliche und soziale Probleme zu lösen und dadurch nachhaltigen sozialen Wandel zu erreichen. Die „Veränderung im großen Stil“ gilt als eines der wesentlichen Qualitätskritierien bei Social Entrepreneurs. Weiter...

Im Interview: Barbara Börner und Florian Erber

„Es geht bei Social Entrepreneurship um die Stärkung der ganzen Organisation"

Im Interview sprechen Barbara Börner, stellvertretende Direktorin der Canopus Foundation, und Florian Erber, Mitbegründer des Social Venture Fund, über die Potenziale von Social Entrepreneurship für die Entwicklung der eigenen Organisation, aber auch über Risiken und Grenzen des Ansatzes - gerade auch im Bereich der politischen Bildung Weiter...

Beispiele aus der Praxis: Social Entrepreneurs im Interview

Streetfootballworld

Praxisbeispiel: streetfootballworld

Um die Entwicklung junger Menschen durch Fußball zu stärken, unterstützt streetfootballworld ein weltweites Netzwerk aus 94 Organisationen und bringt dafür Partner aus Regierungen, Unternehmen, Stiftungen, Fußball und Philanthropie zusammen. Weiter...

Quartiermeister

Praxisbeispiel: Quartiermeister

„Bier für hier!“ lautet die Werbung von „Quartiermeister“, denn die Erlöse fließen an lokale und gemeinnützige Projekte. Gefördert werden beispielsweise das Neuköllner Netzwerk „Schülerhilfe“, der Flüchtlingsrat Berlin oder andere lokale Initiativen. Weiter...

TONALi

Praxisbeispiel: Tonali Grand Prix

Der „Tonali Grand Prix“ verbindet die Förderung von Solisten mit einer intensiven Publikumsbeteiligung. Die Finanzierung besteht aus einem breiten Mix von Stiftungsförderung, Spenden und Eintrittsgeldern. Weiter...

Großbritannien

Andrew Keeling, Institute of Fundraising

Fundraising in Großbritannien

In diesem Teil der Serie werfen wir einen Blick auf die Fundraising-Kultur in Großbritannien. Dort wurden 2011 rund 11 Mrd. Pfund Sterling als „donations“ gespendet, umgerechnet ca. 13,8 Mrd. Euro - in Deutschland betrug das Spendenaufkommen im Vergleich dazu nur 2,9 Mrd. Euro. Weiter...