Förderung

Tagungsbetreuung

5.7.2012
Die Tagungsbetreuung ist ein seit 2001 bewährtes Instrument der systematischen Wirkungs- und Erfolgskontrolle, mit dessen Hilfe Erkenntnisse über den Teilnehmendenkreis, die Lernziele und Lerninhalte, die Vermittlungsform, die Qualität der betreuten Veranstaltung insgesamt gewonnen werden.

Zahl der beauftragten Tagungsbetreuungen.Zahl der beauftragten Tagungsbetreuungen. Lizenz: cc by-nc-nd/2.0/de (bpb)
Zugleich ermöglicht der enge Kontakt zu den Bildungsanbietern Informationen über aktuelle Entwicklungen sowie über neu angewandte Methoden und Inhalte. Der so gewonnene tiefe Einblick in die Bildungspraxis vor Ort dient nicht zuletzt dem ständigen Bemühen um die inhaltliche Stringenz qualitativ hochwertiger Bildungsarbeit.

In der täglichen Auseinandersetzung mit den Antragsprogrammen sind gerade die Abgrenzungsfragen beispielsweise zur beruflichen, sozialpädagogischen und kulturellen Bildung oft Anlass für eine Tagungsbetreuung. Das Erreichen neuer Zielgruppen für die politische Bildung, ist ein ebenfalls wichtiges Anliegen der Förderungspolitik. Die inhaltlich definierte Überregionalität der Veranstaltung – dies betrifft zu zuallererst die Wahl der Themen – sowie ihre Allgemeinzugänglichkeit stellen weitere Anforderungen dar, welche die bpb an die von ihr geförderten Seminare stellen muss. Der Einsatz des Methodenrepertoires – vor allem im Zusammenspiel mit den behandelten Inhalten – sind ebenfalls von großem Interesse.

Wenngleich das Betreuungskonzept durch qualitative Merkmale aufgewertet worden ist, hat die bpb weiterhin die Verpflichtung, die Einhaltung der für die Vergabe der öffentlichen Mittel festgeschriebenen Bedingungen im thematischen, pädagogischen und organisatorischen Bereich zu prüfen. Hierfür werden die Seminarbetreuer/innen, die Nachweise aus der politischen Bildungspraxis vorweisen können, in einem umfassenden Bewerbungsverfahren sorgfältig ausgewählt.