12. Festival
Herbst 2025

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Freiheit

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Plakat 9. Festival Politik im Freien Theater

9. Festival Politik im Freien Theater:

Freiheit | 13.-23.11.2014 | Freiburg





Freiheit – jeder will sie besitzen, viele haben für sie gekämpft, manche sterben heute noch für sie. Sie ist das Schlüsselwort unserer entzauberten Welt. Aber was bedeutet uns eigentlich Freiheit? Und: Hält sie noch, was sie verspricht?

Wir sind unabhängig, flexibel, mobil – und erliegen doch der unerbittlichen Forderung nach Selbstoptimierung. Wir entdecken die Freiräume der digitalen Welt – und liefern unsere Identitäten dem Zugriff anderer aus. Wie sicher können wir sein, wenn wir frei sind? Und wie frei, wenn wir sicher sein wollen?

Das 9. Festival Politik im Freien Theater stellte vom 13. bis 23. November 2014 die Freiheit auf die Probe und auf die Bühne.
Die 9. Ausgabe des Festivals veranstaltete die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit dem Externer Link: Theater Freiburg, dem Externer Link: Theater im Marienbad und dem Externer Link: E-Werk.

Theatergastspiele:

  • „Esso Häuser Echo – Ein Nachruf“, Konzept & Regie: Sylvi Kretzschmar

  • „Sfumato“, L’A. / Rachid Ouramdane, Konzept & Choreografie: Rachid Ouramdane, Frankreich

  • „Qualitätskontrolle“, Rimini Protokoll (Helgard Haug / Daniel Wetzel)

  • „Morning“ von Simon Stephens, junges theater basel, Regie: Sebastian Nübling, Schweiz

  • „Das neue schwarze Denken – Chefferie“, Gintersdorfer/Klaßen, Regie & Konzept: Monika Gintersdorfer, Ausstattung & Konzept: Knut Klaßen

  • „Past is Present“, Regie & Projektleitung: Corinne Maier, Schweiz

  • „Dschingis Khan“, Monster Truck & Theater Thikwa

  • „FRONTex SECURITY“, Hans-Werner Kroesinger

  • „Ceci n’est pas …“, Dries Verhoeven, Niederlande

  • „Unsere Geheimnisse / Titkaink“, Béla Pintér & Company, Ungarn

  • „Dear Moldova, can we kiss just a little bit?“, Nicoleta Esinencu & Jessica Glause, Text: Nicoleta Esinencu, Regie: Jessica Glause, Republik Moldau

  • „more than naked“, Doris Uhlich, Österreich

  • „The Civil Wars“, International Institute of Political Murder, Konzept, Text & Regie: Milo Rau, Schweiz

  • „NOT MY PIECE – Postkapitalismus für Anfänger – feat. Kiriakos Hadjiioannou“, Martin Schick, Schweiz

  • „Anonymous P.“, Chris Kondek & Christiane Kühl, Schweiz

Jury:

Kuratiert wurde die neunte Ausgabe des Festivals von einer achtköpfigen Jury, bestehend aus:

  • Eva Behrendt (Theaterkritikerin und Redakteurin Theater heute)

  • Barbara Engelhardt (Leitende Kuratorin des Festivals PREMIÈRES und Künstlerische Leiterin des Festivals FAST FORWARD)

  • Christoph Gurk (Kurator HAU Theater Hebbel am Ufer, Berlin)

  • Carena Schlewitt (Künstlerische Leiterin der Kaserne Basel)

sowie von Vertretern der Veranstalter

  • Wolfgang Herbert (Stellv. Geschäftsführer und Leiter Tanz & Theater E-Werk)

  • Sonja Karadza (Dramaturgin Theater im Marienbad)

  • Milena Mushak (Referentin und Festivalleiterin der bpb)

  • Jutta Wangemann (Dramaturgin Theater Freiburg)

Preisträger:

Der mit 15.000 € dotierte Preis der Bundeszentrale für politische Bildung wurde durch eine unabhängige Preisjury, bestehend aus der Autorin und Regisseurin Helene Hegemann, der Autorin Annette Pehnt und dem Dramaturgen und Regisseur Julian Pörksen, vergeben. Den Preis erhielt der schweizer Regisseur und Theaterautor Milo Rau am 22. November für seine Produktion „The Civil Wars“ als Zuschuss für eine Gastspieltournee.

Rahmenprogramm:

Das Gastspielprogramm des 9. Festivals Politik im Freien Theater wurde von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Gesprächen, Lecture Performances, Ausstellungen, Filmen, Interventionen, Konzerten und Partys begleitet. Die Angebote wurden in Kooperation mit vielen lokalen Partnern und Institutionen aus Freiburg entwickelt. Darüber hinaus gab es spezielle Veranstaltungen und Materialien für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.



Die App „Politik im Freien Theater“ zeigt, was das Festival alles zu bieten hat. Neben der Darstellung des Festivals und dem Programm geben wir Einblick hinter die Kulissen der Produktionen und bieten Denkanstöße zu aktuellen politischen Fragen. Die App kann ausschließlich mit dem iPad abgerufen werden und erfordert mindestens iOS 6.0. Die App „Politik im Freien Theater“ finden sie Externer Link: hier.

Fussnoten