Herausforderung Salafismus

Pädagogische Praxis in Schule und Jugendarbeit

Workshop mit Lehrkräften im Rahmen eines pädagogischen Tages an der Elisabeth-Selber-Gesamtschule in Bonn

Lisa Kiefer

Clearingverfahren: Wie kann Radikalisierungsprävention an Schulen gelingen?

Wie lassen sich im schulischen Kontext Radikalisierungsprozesse frühzeitig erkennen und unterbrechen? Und welche Methoden sollten hierbei zum Einsatz kommen? Dafür gibt es bislang keine erprobten Konzepte. Im Rahmen eines Modellprojekts werden seit April 2016 an sechs Schulen in Deutschland Clearingverfahren getestet. Die Projektkoordinatorin Lisa Kiefer gibt einen Einblick in das Konzept und die ersten Erfahrungen aus der Praxis.

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Europafahnen flattern bei verregnetem Himmel am Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel.

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Radicalisation Awareness Network (RAN): Das EU-Netzwerk für die Präventionspraxis

Mit dem Radicalisation Awareness Network (RAN) will die EU-Kommission gegen Extremismus vorgehen. Das wichtigste Mittel ist dabei der fachliche Austausch von Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Staaten und Fachgebieten. Wie arbeitet das Netzwerk, und was bietet RAN für die Praxis?

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Jugendzentrum Limburgerhof

David Yuzva Clement

Salafismus als Herausforderung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit

Solange Jugendliche Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wahrnehmen, sind sie erreichbar – und es besteht die Chance, sie gegenüber den einfachen Welterklärungsmodellen salafistischer Gruppen zu stärken.

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Bernd Ridwan Bauknecht

Radikalisierung: Jugendbücher und Unterrichtsmaterialien bei dtv

Zwei Jugendromane zeichnen den Weg junger Menschen in die Radikalität nach: "Dschihad Calling" von Christian Linker sowie "Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten" von Benno Köpfer und Peter Mathews. Die begleitenden Unterrichtsmaterialien eignen sich für den Einsatz ab der neunten Klasse.

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Notausgang

Michaela Glaser

Was ist übertragbar, was ist spezifisch?

Bei der Frage, wie die bundesdeutsche Gesellschaft Gefährdungen durch islamistisch-extremistische Strömungen in Deutschland begegnen kann, richten sich gegenwärtig große Erwartungen auch auf Möglichkeiten (sozial)pädagogischer Einflussnahme. Dabei geht es darum, diesen Tendenzen vorbeugend zu begegnen, aber auch darum, gefährdete oder bereits in diese Szenen involvierte junge Menschen bei einer Distanzierung zu unterstützen.

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Januar 2016: Polizeieinsatz in einem Café im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk.

Interview mit Heidrun Hassel

Polizei und Extremismusprävention: "Vertrauen ist wichtig"

Welche Rolle kann die Polizei bei der Vorbeugung von religiös motiviertem Extremismus spielen? Ein Beispiel für ein polizeiliches Präventionskonzept wurde in Mannheim umgesetzt. Im Interview erklärt Heidrun Hassel die Ziele des Konzepts und welche Maßnahmen dazugehören. Heidrun Hassel leitet das Referat "Prävention" im Polizeipräsidium Mannheim.

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Juni 2014: Eine verschleierte Frau trägt auf einer Kundgebung des radikalen Salafistenpredigers Pierre Vogel in Offenbach am Main eine Umhängetasche mit der Aufschrift "Islam. Ist. In", die zusammen das Wort "Islamistin" ergeben.

Silke Baer

Mädchen im Blick. Gender-reflektierte Präventionsarbeit

Welche Rollen spielen Frauen und Gender-Aspekte in der Prävention? Welche gender-reflektierten Ansätze müssen in den Blick genommen werden, um ein weiteres Erstarken von religiös begründetem Extremismus zu verhindern?

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Infodienst Radikalisierungsprävention Teaserbild

Clearingverfahren und Case Management: Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus

Die Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V. in Düsseldorf hat unter der Leitung von Dr. Michael Kiefer das Modellprojekt "Clearingverfahren und Case Management: Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus" gestartet. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte Projekt zielt auf die Prävention von Radikalisierungsprozessen in Sozialraum und Schule.

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Kurt Edler

Diskutieren mit radikalisierten Schülerinnen und Schülern

Wie können Lehrkräfte reagieren, wenn sie im pädagogischen Raum mit Äußerungen aus der radikal-salafistischen Szene konfrontiert werden? "Goldene Regeln" gibt es hier nicht, so Kurt Edler. Voraussetzung für pädagogische Ansätze ist, die Beweggründe der Betroffenen zu verstehen. Ziel ist, mit den Betroffenen auf eine Reflexionsebene zu kommen. Eine "menschenrechtsfreundliche Debattenordnung" in der Schule ist dabei die halbe Miete, so Edler.

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Die Sozialpädagogin Elena Pucci spricht am 08.01.2014 im Schülercafé der Heusteigschule in Stuttgart (Baden-Württemberg) mit Schülern. Schulsozialarbeiter sorgen dafür, dass Schüler ihre Problem bewältigen können und nicht in ihren Leistungen nachlassen.

Michael Kiefer

Prävention gegen neosalafistische Radikalisierung in Schule und Jugendhilfe

Radikalisierungsprävention hat die Aufgabe, Probleme frühzeitig zu erkennen und anzugehen. Schule und Jugendarbeit bieten dafür grundsätzlich ideale Voraussetzungen, denn hier sind alle jungen Menschen beständig anzutreffen. Was sind die Handlungsfelder der Prävention? Was sind Voraussetzungen für ihr Gelingen im schulischen Kontext?

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Fenster des Präventionsprogramms "Wegweiser" in Wuppertal

Interview mit Kurt Edler

"Schulen sollten nicht alles alleine machen"

Was können Schulen tun, wenn sich Jugendliche radikalisieren? Im Interview berichtet Kurt Edler über seine Erfahrungen. Er ist ehemaliger Leiter des Referats Gesellschaft am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. Seit circa zehn Jahren berät er Schulen zum Thema Islamismus.

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Schüler einer zehnten Klasse sammeln Stichpunkte zum Thema Demokratie

Götz Nordbruch

Präventionsarbeit: Alternativen zu salafistischen Angeboten aufzeigen

Orientierung, Sinn und Gemeinschaft – salafistische Gruppen wirken mit ihren Angeboten für eine wachsende Zahl junger Menschen attraktiv. Zwar ist eine Faszination für Gewalt bei ihnen nur selten zu beobachten. Doch Prävention setzt nicht erst bei Gewaltbereitschaft an, sondern soll demokratie- und freiheitsfeindlichen Positionen vorbeugen. Götz Nordbruch beschreibt Ansätze und Tätigkeitsfelder der Prävention, von der Schule bis hin zur Jugendarbeit.

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Veranstaltungsdokumentation (Februar 2018)

Mit Gewalt ins Paradies (Schwerin, Februar 2018)

Mit immer neuen Handelnden im Feld steigt auch der Bedarf nach der Vermittlung von Ansatzpunkten für Prävention. Der Fachtag in Schwerin war ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer. Den ganzen Tag über standen Chancen und Grenzen der Radikalisierungsprävention im Fokus der Diskussion.

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Thumbnail des Videos "Umma" zum YouTube-Projekt "Bildwelten Islam"
Webvideoformate

Begriffswelten Islam

Im Rahmen von Webvideo-Formaten kooperiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit YouTuberinnen und YouTubern, die sich aus einem persönlichen Interesse heraus mit den in Deutschland geführten Islamdiskursen auseinandersetzen wollen.

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Der Islamist Metin Kaplan in Bonn, 7. Februar 1999. Kaplan wurde nach seiner Inhaftierung in Deutschland in die Türkei abgeschoben. Dort wurde er am 20. Juni 2005 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Dossier

Islamismus

Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.

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Material für die Verlinkung des Infodienstes Radikalisierungsprävention

Sie möchten den Infodienst Radikalisierungsprävention verlinken? Diese Textbausteine und Grafiken können Sie dafür verwenden.

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