Herausforderung Salafismus

Informationsdienst

jumi – Initiative für Jugend und Migration

Ort: Aschaffenburg

Angebote: Beratung, Hotline, Pädagogische Maßnahmen vor Ort (z. B. Workshops), Fortbildungen und Trainings für Fachkräfte

Als Folge der Attacken und Anschläge in Würzburg, München und Ansbach im Jahr 2016 haben sich Lehrkräfte aus dem Team der Flüchtlingsbeschulung am Berufsschulzentrum Aschaffenburg mit weiteren interessierten Pädagogen und Pädagoginnen sowie Ehrenamtlichen aus anderen Berufsfeldern zusammengefunden. Dies geschah aus persönlicher Betroffenheit und der Einsicht, dass gesamtgesellschaftlich ein Defizit an Präventionsengagement vorliegt. Ziel war es, zu überlegen, wie die persönlichen spezifischen Qualifizierungen eingesetzt werden könnten, um mit niedrigschwelligen Angeboten einen Beitrag zur Extremismusprävention zu leisten – sowohl für deutsche Jugendliche und junge Geflüchtete als auch für die in der Jugendhilfe tätigen Kollegen und Kolleginnen.

Die Überlegungen mündeten in die Gründung von jumi – Initiative für Jugend und Migration, die vom Jugendamt der Stadt Aschaffenburg sowie vom Bayerischen Sozialministerium gefördert wird.

Details zu den Angeboten

Beratung

Jeden Donnerstag bieten wir von 18:00 bis 20:00 Uhr Gesprächsmöglichkeiten in unserem Büro in der Haidstraße 5 an. Hier kann über alles geredet werden, was auf dem Herzen liegt; Persönliches und Allgemeines. Alles bleibt vertraulich und im geschützten Rahmen.

Termine vergeben wir über die Hotline.

Zielgruppen
  • Kinder
  • Jugendliche
  • Eltern
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
  • Arabisch
  • Weitere Sprachen nach Anlass
Die Telefon-Hotline ist täglich von 14:00 bis 22:00 Uhr besetzt.

Hotline: +49 6021 4529131

Ansprechpartner: Volker Schwinghammer

Vor-Ort-Maßnahmen

Unsere kleinen jumi-Projekte dienen auf unterschiedliche Weise der Stärkung der psychischen und auch der physischen Widerstandsfähigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Unsere Kurse sollen die Fähigkeit erhöhen, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Zu unseren Angeboten zählen:
  • Girls Talk (ein wöchentlich stattfindendes Unterrichtsangebot für Mädchen und junge Frauen)
  • Yoga für Mädchen und Frauen
  • Kompetenz- und Bewerbungstraining
  • Kreativgruppe (die Teilnehmer/-innen können sich anhand verschiedener Materialien, wie Acryl, Ton oder Holz, auf kreative Weise ausprobieren, ausdrücken und experimentieren)
  • Arbeiten mit dem PC – Grundlagen Office-Anwendungen
  • Fahrrad- und Nähwerkstatt (über Gesta e. V., ebenfalls Haidstraße 5)
Weitere Informationen zu unseren Angeboten finden Sie auf unserer Website: http://jumi-ab.org/mitmachen

Fortbildung und Trainings

Die Termine für unsere Fortbildungen werden auf unserer Website angekündigt: http://jumi-ab.org/

Im Jahr 2017 haben zwei Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Präventionsarbeit im Bereich Neo-Salafismus stattgefunden. Eine Veranstaltung zur Ausbildung von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen für die Präventionsarbeit in Kindergarten, Grund- und Hauptschule ist in Vorbereitung.

Kontakt

jumi – Initiative für Jugend und Migration
Haidstraße 5
63741 Aschaffenburg

Telefon: +49 6021 4529131
E-Mail: info@jumi-ab.org
Website: www.jumi-ab.org

Veranstaltungsdokumentation (Februar 2018)

Mit Gewalt ins Paradies (Schwerin, Februar 2018)

Mit immer neuen Handelnden im Feld steigt auch der Bedarf nach der Vermittlung von Ansatzpunkten für Prävention. Der Fachtag in Schwerin war ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer. Den ganzen Tag über standen Chancen und Grenzen der Radikalisierungsprävention im Fokus der Diskussion.

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Thumbnail des Videos "Umma" zum YouTube-Projekt "Bildwelten Islam"
Webvideoformate

Begriffswelten Islam

Im Rahmen von Webvideo-Formaten kooperiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit YouTuberinnen und YouTubern, die sich aus einem persönlichen Interesse heraus mit den in Deutschland geführten Islamdiskursen auseinandersetzen wollen.

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Der Islamist Metin Kaplan in Bonn, 7. Februar 1999. Kaplan wurde nach seiner Inhaftierung in Deutschland in die Türkei abgeschoben. Dort wurde er am 20. Juni 2005 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Dossier

Islamismus

Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.

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Material für die Verlinkung des Infodienstes Radikalisierungsprävention

Sie möchten den Infodienst Radikalisierungsprävention verlinken? Diese Textbausteine und Grafiken können Sie dafür verwenden.

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