Herausforderung Salafismus

Lokale und internationale Ansätze

Flaggen der verschiedenen EU-Mitgliedstaaten im Europa-Viertel Kirchberg-Plateau, Luxemburg

Interview mit Werner Prinzjakowitsch

Europaweiter Austausch über Prävention: RAN aus der Sicht der Praxis

Die EU-Staaten gehen teilweise sehr unterschiedlich mit Extremismus um. Werner Prinzjakowitsch berichtet, was dies für den Austausch im europäischen Präventionsnetzwerk RAN bedeutet. Prinzjakowitsch ist pädagogischer Bereichsleiter der Wiener Jugendzentren. Seit 2016 ist er Vorsitzender der RAN-Arbeitsgruppe Youth, Families and Communities, gemeinsam mit Kelly Simcock aus Großbritannien.

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Europafahnen flattern bei verregnetem Himmel am Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel.

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Radicalisation Awareness Network (RAN): Das EU-Netzwerk für die Präventionspraxis

Mit dem Radicalisation Awareness Network (RAN) will die EU-Kommission gegen Extremismus vorgehen. Das wichtigste Mittel ist dabei der fachliche Austausch von Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Staaten und Fachgebieten. Wie arbeitet das Netzwerk, und was bietet RAN für die Praxis?

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Thomas de Maizière beim Besuch des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) im November 2017. Das GTAZ dient 40 nationalen Behörden aus dem Bereich der Inneren Sicherheit als Kommunikations- und Kooperationsplattform.

Holger Münch

Rückkehrer und "Homegrown Terrorists": Umgang mit dem Sicherheitsrisiko

Nach den militärischen Niederlagen des "IS" wird die Sicherheitslage in Deutschland komplexer. Wie gehen die Sicherheitsbehörden mit der Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus um? Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, beschreibt die Lage und erläutert Maßnahmen der Terrorismusabwehr in Deutschland und Europa.

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Gebet in der Şehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln am Tag der offenen Moschee

Samy Charchira

Möglichkeiten der Einbindung muslimischer Institutionen und Moscheegemeinden in die Radikalisierungsprävention

Muslimische Institutionen und Moscheegemeinden können in einer gesamtgesellschaftlichen Präventionsstrategie wichtige Aufgaben übernehmen - nicht nur als Träger, sondern auch als Experten, Kooperationspartner und Vermittler. Samy Charchira analysiert die Potenziale und Herausforderungen muslimischer Träger in der Radikalisierungsprävention und gibt Einblicke in aktuelle Angebote.

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In einem Klassenzimmer einer britischen Schule heben Schülerinnen und Schüler die Hände. Die britische Anti-Terrorismus-Strategie "Prevent" steht seit ihrer Einführung 2007 in der Kritik.

Paul Thomas

Im Wandel begriffen und doch umstritten: "Prevent", die Anti-Terrorismus-Strategie Großbritanniens

Paul Thomas, Professor an der University of Huddersfield, skizziert die Entwicklung der umstrittenen britischen Anti-Terrorismus-Strategie "Prevent" seit 2007 und stellt ihre wichtigsten Ziele und Inhalte dar. Er beschreibt und diskutiert die heftigen Kontroversen rund um das Programm. Dies ermöglicht Schlussfolgerungen über die Rolle von "Prevent" heute und in der Zukunft.

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Jugendquartiersmanagement Dinslaken-Lohberg

Önay Duranöz

Radikalisierung und Rückkehr als Themen des Jugendquartiersmanagements in Dinslaken

Der Dinslakener Stadtteil Lohberg galt als "Salafisten-Hochburg". Mehrere junge Männer hatten sich radikalisiert und waren gemeinsam nach Syrien ausgereist. Quartiersmanager Önay Duranöz erklärt, welche Umstände zu ihrer Radikalisierung beigetragen haben. Er beschreibt, wie das Jugendquartiersmanagement darauf reagiert hat – zum Beispiel mit Hilfestellungen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben oder der Vermittlung zwischen türkischstämmigen Familien und Institutionen.

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Studie über Prevent duty: Anzahl gemeldeter Fälle an englischen Schulen deutlich gestiegen – Bedenken wegen möglicher Stigmatisierung von Muslimen

Eine Forschungsgruppe der Universitäten in Huddersfield, Coventry und Durham hat die Auswirkungen der sogenannten Prevent duty in Bildungseinrichtungen in England untersucht. Diese sind seit Juli 2015 gesetzlich dazu verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, welche Schülerinnen und Schüler davon abhalten sollen, sich dem Extremismus zuzuwenden. Ein zentrales Element der Prevent duty ist das Melden von Schülerinnen und Schülern, bei denen eine Radikalisierung vermutet wird.

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Bericht über französische Maßnahmen zur Deradikalisierung: Senatorinnen üben harte Kritik

Der französische Senat hat zwei seiner Mitglieder beauftragt, den Stand der staatlichen Deradikalisierungsmaßnahmen zu untersuchen . Ihr Zwischenbericht ist nun erschienen. Darin äußern sich die Autorinnen sehr kritisch: Eine "Sackgasse" seien die bisherigen staatlichen Maßnahmen, das Konzept von Deradikalisierung sei grundlegend zu hinterfragen. Ein Abschlussbericht soll im Juni 2017 erscheinen.

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Rathausplatz in Augsburg

Diana Schubert

Netzwerkarbeit vor Ort: Ein Praxisbeispiel aus Augsburg

Die salafistische Szene in Augsburg ist zwar klein – aber sie verbreitet demokratiefeindliche Haltungen. Und die Qualität der Gefahr durch gewaltbereite Szeneangehörige wird als sehr hoch eingeschätzt. Was können die Akteure vor Ort dagegen tun? In Augsburg bemüht sich der kriminalpräventive Rat der Stadt darum, die Präventionsarbeit zu vernetzen. Die Geschäftsführerin Diana Schubert berichtet über die Chancen der Vernetzung und die Herausforderungen bei der Zusammenarbeit.

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Hans Bonte ist Bürgermeister der belgisches Stadt Vilvoorde.

Interview mit Hans Bonte und Jessika Soors

Vom "belgischen Aleppo" zum Vorbild

2013 galt die belgische Stadt Vilvoorde vor den Toren Brüssels als Dschihadistenhochburg. Mittlerweile ist der Auszug der Syrienkämpfer gestoppt, und heute sehen viele die Kleinstadt als Vorbild bei der Radikalisierungsprävention. Was ist passiert? Ein Gespräch mit Bürgermeister Hans Bonte und Jessika Soors, kommunale Beauftragte für Deradikalisierung.

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Französische Fahnen wehen auf Halbmast an der Promenade des Anglais in Nizza am Tag nach dem Terroranschlag vom 14.07.2016.

Interview mit Asiem El Diafraoui

Interview: Frankreich – Welche Konzepte helfen gegen den Dschihadismus?

Mehrere Terroranschläge haben innerhalb kurzer Zeit Frankreich erschüttert. Welche konkreten Maßnahmen - und Pläne - gibt es bei der Prävention gegen den Dschihadismus? Wie diskutiert die Öffentlichkeit darüber, und wie ist der Stand der Fachdiskussion? Gibt es Unterschiede zur Situation in Deutschland? Ein Interview mit dem in Frankreich lebenden ägyptisch-deutschen Politologen Asiem El Diafraoui.

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Veranstaltungsdokumentation (Februar 2018)

Mit Gewalt ins Paradies (Schwerin, Februar 2018)

Mit immer neuen Handelnden im Feld steigt auch der Bedarf nach der Vermittlung von Ansatzpunkten für Prävention. Der Fachtag in Schwerin war ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer. Den ganzen Tag über standen Chancen und Grenzen der Radikalisierungsprävention im Fokus der Diskussion.

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Thumbnail des Videos "Umma" zum YouTube-Projekt "Bildwelten Islam"
Webvideoformate

Begriffswelten Islam

Im Rahmen von Webvideo-Formaten kooperiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit YouTuberinnen und YouTubern, die sich aus einem persönlichen Interesse heraus mit den in Deutschland geführten Islamdiskursen auseinandersetzen wollen.

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Der Islamist Metin Kaplan in Bonn, 7. Februar 1999. Kaplan wurde nach seiner Inhaftierung in Deutschland in die Türkei abgeschoben. Dort wurde er am 20. Juni 2005 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Dossier

Islamismus

Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.

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Material für die Verlinkung des Infodienstes Radikalisierungsprävention

Sie möchten den Infodienst Radikalisierungsprävention verlinken? Diese Textbausteine und Grafiken können Sie dafür verwenden.

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