Herausforderung Salafismus

Forschung und Qualitätssicherung

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Gute Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung – Kommentar der Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus

Aus der Sicht zivilgesellschaftlicher Träger der Extremismusprävention kommentiert die Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx) die 20 Thesen zur guten Praxis in der Extremismusprävention, die auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, Forschungsergebnissen und verschiedenen Expertenrunden von Milena Uhlmann (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) und Dr. Harald Weilnböck (cultures interactive e. V.) formuliert wurden. Sie sollen als Impuls für die Diskussion darüber dienen, was gute Praxis in der Extremismusprävention ausmacht. Die Thesen wurden erstmals 2017 bei einer Tagung der bpb in Mannheim vorgestellt.

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Milena Uhlmann unter Mitarbeit von Dana Wolf

Evaluation in der Präventionspraxis

Evaluationen ermöglichen empiriegestützte Aussagen über Maßnahmen der Präventionspraxis. Milena Uhlmann vom BAMF skizziert verschiedene Ziele und Arten von Evaluationen. Sie beschreibt Planung und Umsetzung von Evaluationen sowie Herausforderungen, die bei Evaluationen bestehen.

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Hand mit Stift füllt Multiple Choice Umfrage aus.

Björn Milbradt

Ein Plädoyer für gegenstandsangemessene Evaluationsforschung

Angesichts möglicher Gefahren steht die Politik unter großem Druck, die Wirksamkeit von Maßnahmen der Radikalisierungsprävention zu überprüfen. Doch diese lässt sich weder schnell noch einfach nachweisen, so Björn Milbradt. Die Vielfalt der Maßnahmen und die komplexen Zusammenhänge erfordern komplexe Evaluationsdesigns.

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Diskussion der 20 Thesen auf der Fachtagung in Mannheim im Dezember 2017

Milena Uhlmann, Dr. Harald Weilnböck

Thesen zu guter Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung

Die 20 Thesen von Milena Uhlmann (BAMF) und Dr. Harald Weilnböck (Cultures Interactive) sind als erster Impuls für die Diskussion über gute Präventionspraxis zu verstehen. Sie vereinen Erkenntnisse aus Praxiserfahrungen und Forschungsergebnissen, behördliche Perspektiven und zivilgesellschaftliche Erkenntnisse mit Ergebnissen aus verschiedenen Expertenrunden im Rahmen der Beratungsstelle "Radikalisierung" und des Radicalisation Awareness Network (RAN).

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Gute Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung – Kommentar von Michael Kiefer

Aus der Sicht der Jugendhilfe kommentiert Michael Kiefer die 20 Thesen zur guten Praxis in der Extremismusprävention, die auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, Forschungsergebnissen und verschiedenen Expertenrunden von Milena Uhlmann (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) und Dr. Harald Weilnböck (cultures interactive e. V.) formuliert wurden. Sie sollen als Impuls für die Diskussion darüber dienen, was gute Praxis in der Extremismusprävention ausmacht. Die Thesen wurden erstmals 2017 bei einer Tagung der bpb in Mannheim vorgestellt.

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Gute Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung – Kommentar von Kurt Edler

Aus der Sicht der Demokratiepädagogik kommentiert Kurt Edler die 20 Thesen zur guten Praxis in der Extremismusprävention, die auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, Forschungsergebnissen und verschiedenen Expertenrunden von Milena Uhlmann (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) und Dr. Harald Weilnböck (Cultures Interactive e. V.) formuliert wurden. Sie sollen als Impuls für die Diskussion darüber dienen, was gute Praxis in der Extremismusprävention ausmacht. Die Thesen wurden erstmals 2017 bei einer Tagung der bpb in Mannheim vorgestellt.

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Gute Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung – Kommentar der österreichischen Beratungsstelle Extremismus (bOJA)

Aus der Sicht einer Beratungsstelle kommentieren Verena Fabris und Fabian Reicher die 20 Thesen zur guten Praxis in der Extremismusprävention, die auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, Forschungsergebnissen und verschiedenen Expertenrunden von Milena Uhlmann (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) und Dr. Harald Weilnböck (Cultures Interactive e. V.) formuliert wurden. Sie sollen als Impuls für die Diskussion darüber dienen, was gute Praxis in der Extremismusprävention ausmacht. Die Thesen wurden erstmals 2017 bei einer Tagung der bpb in Mannheim vorgestellt.

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Studie: Videos gegen Extremismus? Counter-Narrative auf dem Prüfstand

Das Bundeskriminalamt hat die Wirkung von Videos gegen extremistische Ideologien untersuchen lassen. Die Ergebnisse zeigen: Sowohl Propaganda als auch Videos gegen Extremismus haben nur unter bestimmten Umständen Erfolg. Die Wirkung hängt von den Einstellungen der Zielgruppen ab – und der Inszenierung. Werbung für demokratische Weltanschauungen und persönliche Geschichten kommen besser an als Gegenargumente (Counter-Narrative). Das Gefühl sozialer Ausgeschlossenheit macht Propaganda besonders attraktiv.

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Diskussion über Wiener Studie zur Rolle der Religion bei Radikalisierungsprozessen

In Radikalisierungsprozessen spielt die aktive Auseinandersetzung mit dem Islam eine wichtige Rolle, so lautet ein zentrales Ergebnis einer Studie der Universität Wien. In diesem Punkt widerspricht die Studie den Ergebnissen bisheriger Studien, weshalb die Veröffentlichung für Diskussionen sorgt.

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Notausgang

Michaela Glaser

Was ist übertragbar, was ist spezifisch?

Bei der Frage, wie die bundesdeutsche Gesellschaft Gefährdungen durch islamistisch-extremistische Strömungen in Deutschland begegnen kann, richten sich gegenwärtig große Erwartungen auch auf Möglichkeiten (sozial)pädagogischer Einflussnahme. Dabei geht es darum, diesen Tendenzen vorbeugend zu begegnen, aber auch darum, gefährdete oder bereits in diese Szenen involvierte junge Menschen bei einer Distanzierung zu unterstützen.

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Weltbank-Studie: Welchen Bildungsstand haben IS-Rekruten?

Rekruten des sogenannten Islamischen Staats sind in der Regel gebildeter als der Durchschnitt ihrer Landsleute: So berichteten Anfang Oktober 2016 zahlreiche Medien über die Ergebnisse einer Studie der Weltbank. Die Studie revidiere das Bild vom typischen IS-Rekruten, hieß es in einigen Berichten. Das wird den Ergebnissen der Studie nicht ganz gerecht. Unter anderem wird darin zwischen verschiedenen Regionen differenziert.

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Beiträge zum Thema aus anderen Rubriken

WhatsApp Logo

Michael Kiefer

Junge Dschihadisten im WhatsApp-Chat: Welche Rolle spielt Religion?

Wie Radikalisierung abläuft und welche Rolle dabei der Faktor Religion spielt, wird kontrovers diskutiert. Fachleute konnten die WhatsApp-Nachrichten einer dschihadistischen Jugendgruppe auswerten. Demnach verfügen die Beteiligten nur über wenige Kenntnisse – stattdessen konstruieren sie sich einen eigenen, kruden "Lego-Islam".

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Der Umfang an Literatur über Prozesse der Hinwendung zum gewaltorientierten Islamismus ist stark gewachsen. Die empirische Datengrundlage bleibt dennoch dürftig.

Maruta Herding, Joachim Langner, Michaela Glaser

Junge Menschen und gewaltorientierter Islamismus – Forschungsbefunde zu Hinwendungs- und Radikalisierungsfaktoren

Warum schließen sich junge Menschen aus "dem Westen" gewaltorientierten islamistischen Gruppierungen an? Der Überblick über die Forschung zu den Hintergründen, Motiven und Verläufen zeigt: Immer spielen mehrere Faktoren zusammen, und die Prozesse verlaufen nicht geradlinig. Selbst wenn viele begünstigende Faktoren vorliegen, muss nicht notwendigerweise eine Radikalisierung erfolgen.

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Das Polizeiaufgebot ist hoch, wenn Anhänger des Predigers Pierre Vogel auf die Straße gehen. Vogel ist einer der bekanntesten Vertreter der salafistischen Szene in Deutschland. Der als "islamischer Friedenskongress" am 7.9.2013 angekündigten Demonstration in Frankfurt/Main folgten mehrere Anmeldung von Gegendemonstrationen.

Matenia Sirseloudi

Gewalt als Gegenwehr?

Eine Studie zeigt: Feindbilder formen das Selbstbild radikaler Gruppen und dienen ihnen als Legitimation für Gewalt. In den Szenediskursen von muslimfeindlichen Gruppen nehmen Salafisten großen Raum ein und umgekehrt. Gleiches gilt für Rechts- und Linksextremisten. Was folgt daraus für die Prävention?

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Studie: Warum desertieren IS-Kämpfer – und was bedeutet das für die Prävention?

Der Terrorismusexperte Peter R. Neumann vom Londoner King’s College hat 58 Fälle von Anhängern des IS ausgewertet, die desertiert sind. Die Fälle könnten Hinweise darauf liefern, mit welchen Mitteln der IS wirkungsvoll bekämpft werden könnte, so Neumann.

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Thumbnail des Videos "Umma" zum YouTube-Projekt "Bildwelten Islam"
Webvideoformate

Begriffswelten Islam

Im Rahmen von Webvideo-Formaten kooperiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit YouTuberinnen und YouTubern, die sich aus einem persönlichen Interesse heraus mit den in Deutschland geführten Islamdiskursen auseinandersetzen wollen.

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Veranstaltungsdokumentation (Februar 2018)

Mit Gewalt ins Paradies (Schwerin, Februar 2018)

Mit immer neuen Handelnden im Feld steigt auch der Bedarf nach der Vermittlung von Ansatzpunkten für Prävention. Der Fachtag in Schwerin war ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer. Den ganzen Tag über standen Chancen und Grenzen der Radikalisierungsprävention im Fokus der Diskussion.

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Der Islamist Metin Kaplan in Bonn, 7. Februar 1999. Kaplan wurde nach seiner Inhaftierung in Deutschland in die Türkei abgeschoben. Dort wurde er am 20. Juni 2005 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Dossier

Islamismus

Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.

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Material für die Verlinkung des Infodienstes Radikalisierungsprävention

Sie möchten den Infodienst Radikalisierungsprävention verlinken? Diese Textbausteine und Grafiken können Sie dafür verwenden.

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