Herausforderung Salafismus

Newsletter Mai 2018

Neu im Infodienst Radikalisierungsprävention

HerausforderungSalafismus

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

In eigener Sache: Internetseite neu gestaltet

Die Startseite des Infodienstes ist nun übersichtlicher: Auf den ersten Blick finden sich ausgewählte neue Beiträge im oberen Bereich der Seite. Darunter sind die wichtigsten Service-Angebote zugänglich wie die Datenbank mit Anlaufstellen, die Terminübersicht und die pädagogischen Materialien. Zudem wurden die Rubriken neu eingeteilt und ergänzt. Über die Rubriken-Navigation finden Sie nun leichter das für Sie relevante Thema.

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Workshop mit Lehrkräften im Rahmen eines pädagogischen Tages an der Elisabeth-Selber-Gesamtschule in Bonn

Lisa Kiefer

Clearingverfahren: Wie kann Radikalisierungsprävention an Schulen gelingen?

Wie lassen sich im schulischen Kontext Radikalisierungsprozesse frühzeitig erkennen und unterbrechen? Und welche Methoden sollten hierbei zum Einsatz kommen? Dafür gibt es bislang keine erprobten Konzepte. Im Rahmen eines Modellprojekts werden seit April 2016 an sechs Schulen in Deutschland Clearingverfahren getestet. Die Projektkoordinatorin Lisa Kiefer gibt einen Einblick in das Konzept und die ersten Erfahrungen aus der Praxis.

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Europafahnen flattern bei verregnetem Himmel am Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel.

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Radicalisation Awareness Network (RAN): Das EU-Netzwerk für die Präventionspraxis

Mit dem Radicalisation Awareness Network (RAN) will die EU-Kommission gegen Extremismus vorgehen. Das wichtigste Mittel ist dabei der fachliche Austausch von Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Staaten und Fachgebieten. Wie arbeitet das Netzwerk, und was bietet RAN für die Praxis?

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Flaggen der verschiedenen EU-Mitgliedstaaten im Europa-Viertel Kirchberg-Plateau, Luxemburg

Interview mit Werner Prinzjakowitsch

Europaweiter Austausch über Prävention: RAN aus der Sicht der Praxis

Die EU-Staaten gehen teilweise sehr unterschiedlich mit Extremismus um. Werner Prinzjakowitsch berichtet, was dies für den Austausch im europäischen Präventionsnetzwerk RAN bedeutet. Prinzjakowitsch ist pädagogischer Bereichsleiter der Wiener Jugendzentren. Seit 2016 ist er gemeinsam mit Kelly Simcock aus Großbritannien Vorsitzender der RAN-Arbeitsgruppe Youth, Families and Communities.

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Infodienst Salafismus

Diskussion

Gute Praxis in der Extremismusprävention

In Form von 20 Thesen haben Milena Uhlmann (BAMF) und Dr. Harald Weilnböck (Cultures Interactive) im Dezember 2017 einen Impuls für die Diskussion über gute Präventionspraxis geliefert. Der Infodienst hat die Thesen dokumentiert und veröffentlicht nun Kommentare von Akteuren aus dem Arbeitsfeld. Aus Sicht der Demokratiepädagogik hat Kurt Edler einen Kommentar verfasst. Aus Sicht der österreichischen Beratungsstelle Extremismus liefern Verena Fabris und Fabian Reicher einen ergänzenden Kommentar.

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Datenbank Angebote der Radikalisierungsprävention

Übersicht

Beratung und Hilfsangebote: Initiative aus Aschaffenburg neu in der Datenbank

Das Projekt jumi – Initiative für Jugend und Migration wurde in die Übersicht der Anlaufstellen aufgenommen. Insgesamt enthält die Übersicht nun 85 Anlaufstellen aus dem gesamten Bundesgebiet, die Unterstützung anbieten bei Fragen wie: Was tun, wenn sich junge Menschen radikalisieren? Wo können sich Fachkräfte informieren und weiterbilden? Wo finden Angehörige Rat?

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Neu bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Infodienst Salafismus

Save the Date: Fachtag "Mit Gewalt ins Paradies?" am 11./12. September in Bremen

Oft stehen die unterschiedlichen Akteure im Arbeitsfeld der Prävention vor den gleichen Fragen – zum Beispiel: Was steckt hinter den individuellen Radikalisierungsprozessen? Wie lassen sie sich unterbrechen? Welche Hilfsangebote gibt es vor Ort?

Mit der wachsenden Zahl von Akteuren im Arbeitsfeld steigt gleichzeitig der Bedarf an Hintergrundwissen und gelungenen Beispielen aus der Präventionspraxis. Der Fachtag der bpb soll ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer sein. Nach Schwerin und Leipzig soll der Fachtag "Mit Gewalt ins Paradies?" nun in Bremen stattfinden. Neben den Synergien, die aus den vorherigen Fachtagen freigesetzt sowie gebündelt werden sollen, stehen die regionalen Bedarfe zum Thema Salafismusprävention im Fokus der zweitägigen Veranstaltung.

Zu den Dokumentationen der bisherigen Fachtage auf bpb.de:

Infodienst Salafismus

Save the Date: Fachtag zu Frauen und Kindern am 7./8. November 2018 in Düsseldorf

Wer an Dschihad und Terror denkt, hat in erster Linie junge Männer im Kopf. Zwar wandelt sich das Bild langsam, doch ist noch immer wenig über die Rolle von Frauen und Kindern im Salafismus bekannt. Klassische Geschlechtervorstellungen dominieren die Debatte. Dass auch Frauen überzeugte Islamistinnen sein können, wird selten erwähnt.

Das fehlende Wissen hat unmittelbar Auswirkungen auf die Prävention. Welche Gründe bewegen speziell junge Mädchen und Frauen dazu, sich dem Salafismus zuzuwenden? Wie müssen entsprechende präventive Maßnahmen für Frauen und Kinder gestaltet sein, um Radikalisierungsprozesse zu unterbrechen?

Auf der Fachtagung werden Antworten gesucht. Besondere Aufmerksamkeit wird Präventionsprojekten geschenkt, mit denen schon jetzt explizit Kinder und Frauen in den Blick genommen werden.

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Der Islam in Deutschland

Mathias Rohe

bpb-Schriftenreihe: Der Islam in Deutschland – Eine Bestandsaufnahme

Muslime sind eine große, heterogene Gruppe innerhalb der deutschen Gesellschaft. Über wen sprechen wir also, wenn wir über "den Islam in Deutschland" sprechen? Der Autor Mathias Rohe bettet seine vielschichtige Analyse in die Geschichte der Muslime in Deutschland ein und wendet sich dabei nüchtern und differenziert insbesondere den Debatten über Rolle und Ausgestaltung des Islam zu.

Das Buch ist am 4. April 2018 in der Schriftenreihe der bpb erschienen und umfasst 416 Seiten. Es kann zum Preis von 4,50 Euro bestellt werden.

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"Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod"

Oliver Roy

bpb-Schriftenreihe: "Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod" – Der Dschihad und die Wurzeln des Terrors

Der religiöse Antrieb bei Terroristen werde überschätzt, so der Autor Olivier Roy. Seine kontroverse These: Für die Attentäter sei Gewalt nicht ein Mittel, sondern Ziel. Vor allem ihr fehlender Halt im Leben, so Roy, habe sie zu radikalen Nihilisten gemacht. Durch den Rahmen des Islamismus erhalte ihre Gewalt einen scheinbar höheren Sinn.

Das Buch ist am 27. April 2018 in der Schriftenreihe der bpb erschienen und umfasst 176 Seiten. Es kann zum Preis von 4,50 Euro bestellt werden.

Interview: Im Gespräch mit der Berliner Zeitung äußert sich Olivier Roy zur Entwicklung des globalen Terrorismus. Siehe auch Hinweis im Abschnitt "Aktuelle Meldungen".

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Veranstaltungshinweise und Fortbildungen

Zahlreiche weitere Termine finden Sie in der Termin-Übersicht des Infodienstes.

Mai

Juni

Juli

August

Aktuelle Meldungen

Schweiz: Fachleute sollen Behörden beim Umgang mit Rückkehrerinnen und -Rückkehrern helfen

Die Schweiz will ein Expertengremium schaffen, das den Behörden mit Dschihad-Rückkehrerinnen und -Rückkehrern helfen soll, berichten Schweizer Medien. Demnach sind seit 2001 fast 100 Personen aus der Schweiz in Konfliktgebiete gereist, um dort bewaffnete dschihadistische Gruppen zu unterstützen. 16 seien bisher zurückgekehrt. Ein Pool von Fachleuten solle gebildet werden, auf den die verschiedenen Behörden zurückgreifen können. Denn diese seien beim Umgang mit Rückkehrern schlecht gerüstet, sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch bei der Reintegration in die Gesellschaft.

Beitrag bei swissinfo.ch

Frankreich: Diskussion über "Islamistische Radikalisierung in Sportvereinen"

Salafisten haben in Frankreich Sportvereine ins Visier genommen, zitiert der Deutschlandfunk eine Erkenntnis des französischen Geheimdienstes. Diese Entwicklung sorge seit gut zwei Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Der Beitrag fasst die Diskussion über die "Radikalisierung im Sport" in Frankreich zusammen und stellt einzelne Präventionsansätze vor. So werden in einigen Regionen Referentinnen und Referenten ausgebildet, die Sportverbände im Umgang mit radikalisierten Mitgliedern beraten sollen.

Beitrag beim Deutschlandfunk

Sachsen: Beratungsstelle KORA zieht Bilanz nach einem Jahr

Die Sächsische Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) hat seit Beginn ihrer Arbeit im März 2017 insgesamt 47 Kontaktaufnahmen verzeichnet und 28 Beratungen durchgeführt. Die Zahl der Anfragen steigt jedoch kontinuierlich. Zudem wurden 38 Veranstaltungen organisiert, so eine Pressemitteilung des Landes Sachsen.

Pressemitteilung beim Medienservice Sachsen

Interview mit Claudia Dantschke: "Tschetschenen sind für den IS sehr wertvoll"

Einige junge Tschetschenen in Deutschland bereiten den Sicherheitsbehörden Sorgen, weil sie salafistischen Gruppen angehören und gewaltbereit scheinen, so die Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung (NRZ). Sie hat zu diesem Thema die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke von der Berliner Beratungsstelle Hayat befragt. Fehlende Perspektiven und Erfahrungen mit Krieg und Gewalt seien in dieser Gruppe ein Nährboden für Radikalisierung, so Dantschke.

Der Chef des brandenburgischen Verfassungsschutzes, Frank Nürnberger, weist in einem Interview mit dem RBB darauf hin, dass einige der Islamisten aus Tschetschenien kampferfahren seien und konspirativ arbeiten können. Einige hätten in Syrien auf der Seite des sogenannten IS gekämpft.

Interview mit Claudia Dantschke in der NRZ
Interview mit Frank Nürnberger im RBB

Salafistische Szene: Neue Zahlen der Sicherheitsbehörden in der Diskussion

Sicherheitsbehörden haben neue Einschätzungen zur Größe der salafistischen Szene sowie zur Zahl der sogenannten islamistischen Gefährder bekanntgegeben. Nach Informationen des Tagesspiegels rechnen die Verfassungsschutzbehörden 11.000 Personen der salafistischen Szene zu. Demnach hat sich diese Zahl seit 2013 verdoppelt.

Fachleute aus der Prävention und Deradikalisierungsarbeit sehen diese Zahlen kritisch, so die taz in einem Kurzbeitrag. Laut Claudia Dantschke von Hayat seien die Zahlen von 2013 viel zu niedrig angesetzt gewesen. Die neuen Zahlen würden nur zeigen, dass es dem Verfassungsschutz immer besser gelinge, das Dunkelfeld aufzuhellen.

Auch die Zahl der sogenannten Gefährder ist gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der FDP im Bundestag hervor. Demnach werden 761 Personen als Gefährder im Bereich "religiöse Ideologie" der politisch motivierten Kriminalität geführt.

Im Gegensatz zur Zahl der Szeneangehörigen, die von den Verfassungsschutzbehörden ermittelt wird, stammten die Angaben zu den sogenannten Gefährdern von den Polizeibehörden.

Aktuelle Zahlen zur salafistischen Szene in Deutschland im Überblick beim Infodienst

Blogserie "Gesellschaft Extrem"

Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung veröffentlicht eine Blogserie unter dem Titel "Gesellschaft Extrem: Radikalisierung und Deradikalisierung in Deutschland". Die Beiträge beleuchten in den kommenden Wochen verschiedene Herausforderungen des Themenfelds und stellen Ergebnisse aus der wissenschaftlichen sowie der praktischen Beschäftigung mit der Thematik zur Diskussion. Die Blogserie basiert auf Erkenntnissen eines Forschungsprojekts.

Blogserie "Gesellschaft Extrem"

Untersuchungsausschuss "Breitscheidplatz": "Terrorismus und Kriminalität gehen Hand in Hand"

In einer öffentlichen Anhörung des Bundestags haben Sachverständige zu gewaltbereitem Islamismus und Radikalisierungsprozessen Stellung genommen. Die Anhörung war Teil der Arbeit des Untersuchungsausschusses, der den Terroranschlag am Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 aufarbeiten soll.

Dr. Marwan Abou-Taam vom rheinland-pfälzischen Landeskriminalamt wies auf die Bedeutung einer möglichen kriminellen Laufbahn bei der Radikalisierung hin. Demnach machen salafistische Organisationen Kriminellen das Angebot, ihr Handeln als Erfüllung eines göttlichen Auftrages zu "sakralisieren".

Die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke wies darauf hin, dass neuerdings bereits 15- bis 16-Jährige in den Sog der Beeinflussung durch salafistische Gruppen gerieten. Seit 2011 habe sich ein "Pop-Dschihadimus als Teil der westlichen Jugendkultur" herausgebildet.

Mehrere Sachverständige wiesen zudem darauf hin, dass Radikalisierungsprozesse individuell unterschiedlich verlaufen und dass dies eine Früherkennung erschwere.

Zusammenfassung der Anhörung auf der Seite des Bundestags

Zahlreiche Medien haben über die Anhörung berichtet, unter anderem die Kölnische Rundschau. Zum Beitrag: "Turbo-Radikalisierung stellt Sicherheitsbehörden vor große Probleme"

Interview mit Olivier Roy: "Das Ende des globalen Dschihad ist noch nicht in Sicht"

Am 23. März 2018 wurden in Südfrankreich bei einem islamistischen Anschlag mit Geiselnahme vier Menschen getötet. Die Berliner Zeitung hat mit dem französischen Soziologen Olivier Roy anlässlich des Anschlags über die Entwicklung des globalen Terrorismus gesprochen.

Interview in der Berliner Zeitung

Neue Buchveröffentlichung: In seinem aktuellen Buch vertritt Roy die These, dass der religiöse Antrieb bei Terroristen überschätzt werde. Vielmehr habe sie fehlender Halt im Leben zu radikalen, gewaltbereiten Nihilisten gemacht. Der Islamismus verleihe ihrer Gewalt einen scheinbar höheren Sinn. Siehe auch Hinweis im Abschnitt "Neu bei der bpb".

Zentrum für interkulturelle Kompetenz der Justiz NRW in Essen sucht Referentinnen/Referenten

Aufgabe des Zentrums für interkulturelle Kompetenz ist es, alle Justizeinrichtungen bei der Bewältigung der Herausforderungen zu unterstützen, die sich aus einer zunehmenden Diversität der Gesellschaft ergeben. Zudem befasst sich das Zentrum mit allen justiziellen Fragen der Extremismusbekämpfung.

Bewerbungsschluss ist der 30. Mai 2018.

Stellenausschreibung auf den Seiten der Justiz NRW

Handreichungen, Materialien und Berichte

Jugendschutz.net: Themenpapier Instagram

Islamisten zwischen Beauty-Bloggern und Pop-Stars: Mit Ästhetik und Lifestyle werden Jugendliche auf Instagram geködert, so der Befund von jugendschutz.net in einem Themenpapier, das im März 2018 erschienen ist.

Weitere Informationen und Download des Themenpapiers beim Infodienst

Studie "Wege in die Radikalisierung" und die Rolle der Justiz

Das österreichische Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie hat seine Studie "Wege in die Radikalisierung" veröffentlicht. Dafür wurden zehn Jugendliche und junge Erwachsene befragt und Gespräche im Umfeld der Personen geführt. Das Forschungsprojekt wurde bereits 2017 abgeschlossen, der Abschlussbericht ist am 25. April 2018 erschienen.

Zentrale Ergebnisse der Studie und Download auf der Seite des Justizministeriums (Österreich)

Online-Filmprojekt "Jamal al-Khatib": Pädagogische Materialien

Das Online-Filmprojekt "Jamal al-Khatib - Mein Weg!" will islamistischer Propaganda alternative Erzählungen von jugendlichen Aussteigern aus der dschihadistischen Szene entgegensetzen. Vier Videos wurden über Facebook, YouTube und Twitter veröffentlicht und über 200.000 Mal angesehen.

Das pädagogische Paket liefert Materialien für die pädagogische Arbeit mit den Videos des Projektes. Es enthält Hintergrundinformationen, die Videodateien sowie Übungen und Arbeitsblätter. Die Videos eignen sich für formale aber auch informelle Bildungssettings, wie zum Beispiel im Jugendzentrum oder im Rahmen von Streetwork.

Das Paket wird herausgegeben vom Bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit (BOJA) aus Österreich.

Weitere Informationen und Download auf der Seite von BOJA

Neue RAN-Publikationen

Das Radicalisation Awareness Network (RAN) – das EU-Netzwerk für die Präventionspraxis im Kampf gegen Extremismus – hat eine Reihe neuer Veröffentlichungen herausgegeben. Unter anderem zu den folgenden Themen: Weitere Veröffentlichungen auf der Seite von RAN

Audio- und Video-Beiträge

Kinofilm: Layla M.

Am 12. April ist der Film "Layla M." in deutschen Kinos gestartet. Im Zentrum des Films der niederländischen Regisseurin Mijke de Jong steht die Geschichte von Layla – ein 18-jähriges Mädchen marokkanischer Herkunft, geboren und aufgewachsen in Amsterdam. Sie ist frustriert, weil sie sich diskriminiert fühlt. Der Bürgerkrieg in Syrien und die Entwicklungen in Gaza machen sie fassungslos. Vor diesem Hintergrund radikalisiert sie sich.

Der Film vermeidet dabei griffige Thesen, sondern beobachtet die charismatische Protagonistin unvoreingenommen und sachlich, so die Kritik in der Stuttgarter Zeitung.

Seite des Verleihs mit Kinofinder und Trailer
Thumbnail des Videos "Umma" zum YouTube-Projekt "Bildwelten Islam"
Webvideoformate

Begriffswelten Islam

Im Rahmen von Webvideo-Formaten kooperiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit YouTuberinnen und YouTubern, die sich aus einem persönlichen Interesse heraus mit den in Deutschland geführten Islamdiskursen auseinandersetzen wollen.

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Veranstaltungsdokumentation (Februar 2018)

Mit Gewalt ins Paradies (Schwerin, Februar 2018)

Mit immer neuen Handelnden im Feld steigt auch der Bedarf nach der Vermittlung von Ansatzpunkten für Prävention. Der Fachtag in Schwerin war ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer. Den ganzen Tag über standen Chancen und Grenzen der Radikalisierungsprävention im Fokus der Diskussion.

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Der Islamist Metin Kaplan in Bonn, 7. Februar 1999. Kaplan wurde nach seiner Inhaftierung in Deutschland in die Türkei abgeschoben. Dort wurde er am 20. Juni 2005 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Dossier

Islamismus

Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.

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Material für die Verlinkung des Infodienstes Radikalisierungsprävention

Sie möchten den Infodienst Radikalisierungsprävention verlinken? Diese Textbausteine und Grafiken können Sie dafür verwenden.

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