Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Webtalk: Eine Frage des Glaubens?

Zur Debatte um Religion und Abwertung in Deutschland

Wie hängen Religion, Hass und Abwertung zusammen? Jetzt unter #wirgegenex oder dialog@bpb.de Fragen einreichen und im Live-Webtalk mitdiskutieren.

Banner der Veranstaltung.Eine Frage des Glaubens Banner (© bpb)

An vielen Schulen kam es in der Vergangenheit zu öffentlichkeitswirksamen Vorfällen zwischen muslimischen, christlichen und jüdischen Schülerinnen und Schülern. Religion ist ein Faktor, der bei der Untersuchung von Übergriffen und Hasskriminalität eine immer größere Rolle zu spielen scheint, aber häufig nur undifferenziert diskutiert wird.

Wie lassen sich aktuelle Forschungsergebnisse zusammenfassen? Welche Ansätze in der Wissenschaft gibt es? Wie kommt es zu religiös motivierter Radikalisierung und religiösem Mobbing, und wie hängen sie mit Rassismus zusammen? Nicht zuletzt: Wie können Zivilgesellschaft, aber auch Jugendarbeit, Schulen und einzelne Personen reagieren?

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Webtalk: Eure Fragen bestimmen!

Webtalk heißt: Alle Interessierten können sich am auf dieser Seite oder der Facebook-Seite der bpb zum Live-Stream dazuschalten und mitdiskutieren. Fragen und Anregungen können auch vorab an dialog@bpb.de, auf der Facebook-Seite der bpb oder auf Twitter unter #wirgegenex eingereicht werden. Wir lassen möglichst viele Ihrer Fragen live in unsere Diskussion einfließen – anonymisiert. Alle Fragen und Beiträge, die es nicht in unseren Live-Webtalk schaffen, werden dokumentiert. Die Dokumentation der Fragen und die Aufzeichnung des Webtalks wird wenige Tage nach dem Webtalk hier einsehbar sein.

Der Webtalk wird aus der Evangelischen Schule Berlin Zentrum gestreamt – und kann hier sowie auf der Facebook-Seite der bpb verfolgt werden. Alle Interessierten können sich dazu schalten und via Twitter (#wirgegenex), auf Facebook oder per E-Mail (dialog@bpb.de) an der Debatte teilnehmen und bereits im Vorfeld Fragen einreichen.

Krankheitsbedingt muss der Webtalk, der ursprünglich am 24.1 stattfinden sollte, leider verschoben werden. Das neue Datum wird bald bekannt gegeben. Fragen werden weiterhin unter den angegebenen Adressen gesammelt.

Podiumsgäste

Saraya Gomis
Antidiskriminierungsbeauftragte bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin und ehemalige Lehrerin.

Rabbiner Elias Dray
Rabbiner Dray richtet im Rahmen der Initiative meet2respect gemeinsam mit Imamen Schulbesuche aus.

Jawaneh Golesorkh
Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ufuq e.V. mit dem Themenschwerpunkt "Prävention von islamistischer Radikalisierung".

Eine weitere Fachwissenschaftlerin ist angefragt.

Moderation:
Dr. Nadine Oeser
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bayreuth für das Themengebiet "Interkulturelle Kommunikation".

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Muslimfeindlichkeit

"Der" Islam und "die" Muslime tauchen immer wieder auf in Debatten rund um Themen wie Zuwanderung und Integration. Die Grenze zwischen dem, was Islamkritik ist und dem, was man als Islamfeindlichkeit bezeichnen kann, sind dabei fließend. Eine Tatsache, die sich auch Rechtsextreme zunutze machen. Sie übernehmen lautstark die Führung bei Protesten gegen Moscheebauten oder versuchen, Debatten um Flüchtlingsunterkünfte u.a. ihren Stempel aufzudrücken.

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Auf dem Netzwerktreffen 2018 in der evangelischen Bildungsstätte Hofgeismar trafen sich Akteure der Bildungsarbeit mit Jugendlichen zum Austausch.

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Infodienst Radikalisierungsprävention

Der Infodienst bietet praxisbezogene Hintergrundinformationen und Materialien zur Herausforderung durch salafistische Strömungen. Er richtet sich an alle Berufsgruppen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit dem Thema in Berührung kommen, unter anderem in der schulischen und außerschulischen Bildung und in der öffentlichen Verwaltung.

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Welche Konzepte gegen die extreme Rechte sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Abwertungen gibt es? Hier stellen sich Initiativen mit ihren eigenen Ideen und Berichten aus der praktischen Arbeit vor: Ein Initiativenblog, der stetig wächst und die Vielfalt an konzeptionellen Ansätzen abbildet.

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Der 16-jährige Georg zieht von Frankfurt am Main nach Frankfurt an der Oder um, weil sein Vater dort einen neue Arbeit gefunden hat. Nur schwer findet er sich in der neuen Situation zurecht. In seiner Isolation und Orientierungslosigkeit gerät Georg zunehmend in den Sog einer rechtsextremen Clique...

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Rassismus, Antisemitismus, Homophobie… Aspekte der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit begegnen uns in vielen Bereichen der Gesellschaft. Die "Begegnen-Reihe" soll in unterschiedlichen Formaten auf Aussagen und Handlungen vorbereiten, in denen Menschen ausgegrenzt und diskriminiert werden.

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Sie benötigen ein Bild zur Illustration Ihres Presseartikels, wollen sich einen Überblick über das bpb-Angebot zum Thema verschaffen oder Pressemitteilungen nachlesen? Hier finden Sie Informationen zum breiten Engagement der bpb gegen Rechtsextremismus.

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Hier finden Sie Publikationen der bpb zum Thema Rechtsextremismus.

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Bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und abwertenden Haltungen gewinnt ein Thema mehr und mehr an Bedeutung: Qualifiziertes Handeln. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat daher in Kooperation mit drei ausgewählten Partnern ein umfassendes Fortbildungskonzept entwickelt: Das DGB-Bildungswerk Bund, der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben und die Evangelischen Akademien in Deutschland führen Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit jeweils besonderen Schwerpunkten durch.

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Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen.

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Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut.

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