Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.
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Links und Literatur


17.1.2007
Links und Literatur zum Thema Antisemitismus.

Grundlagen/Geschichte des Antisemitismus



Benz, Wolfgang: Bilder vom Juden: Studien zum alltäglichen Antisemitismus, C.H. Beck, München 2001

Der Berliner Historiker und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz, analysiert in seinen Beiträgen Erscheinungsformen, Spielarten und Wirkungsweisen antijüdischer Verhaltensmuster vom 19. Jahrhundert bis heute.

Benz, Wolfgang: Was ist Antisemitismus?, C.H. Beck, München 2004

Was genau ist Antisemitismus überhaupt? Wolfgang Benz versucht diese Frage nicht rein akademisch, sonder anhand von konkreten aktuellen Beispielen wie der "Affäre Hohmann" und dem Streit um Jürgen Möllemann zu beantworten.

Bergmann, Werner: Geschichte des Antisemitismus, C. H. Beck, München 2002

Bergmann geht in diesem Buch der Entwicklung der Judenfeindschaft von der frühchristlichen Antike bis zur unmittelbaren Gegenwart nach. Der Schwerpunkt liegt dabei allerdings auf dem 19. und 20. Jahrhundert.

Breitenfellner, Kirstin (Hrsg.): Wie ein Monster entsteht: zur Konstruktion des anderen in Rassismus und Antisemitismus, Philo, Bodenheim 1998

Die Beiträge dieses Sammelbandes beschäftigen sich mit den bewussten und unbewussten Mechanismen der Ausgrenzung des "Anderen" sowohl aus einer allgemeinen Perspektive als auch anhand von konkreten Beispielen.

Ley, Michael: Kleine Geschichte des Antisemitismus, Fink, München 2003

Michael Ley geht in diesem Band den historischen und ideengeschichtlichen Wurzeln des seit Mitte des 19. Jahrhunderts gegen Juden gerichteten Rassismus nach und versucht so eine Gesamtdarstellung des Antisemitismus von der Antike bis zur Neuzeit.

Pfahl-Traughber, Armin: Antisemitismus in der deutschen Geschichte, Leske+ Budrich, Opladen 2002

Ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen zum Thema beschreibt der Autor die Entstehung und Entwicklung des Antisemitismus in unterschiedlichen Epochen der deutschen Geschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Schoeps, Julius H. (Hrsg.): Antisemitismus: Vorurteile und Mythen, Piper, München u.a. 1995

Die Autoren untersuchen antisemitische Denkmuster und fragen nach deren Herkunft, Verbreitung, Wirksamkeit und Wandelbarkeit. Katalog der Ausstellung 'Die Macht der Bilder, antijüdische Vorurteile und Mythen' des Jüdischen Museum Wien.

Sîmmerman, Moše: Deutsch-jüdische Vergangenheit: der Judenhass als Herausforderung, Schöningh, Paderborn u.a. 2005

Bei der Darstellung deutsch-jüdischer Geschichte führt seit 1945 kein Weg mehr am Thema Judenhass vorbei. Er wurde zum Angelpunkt des historischen Rückblicks, auch wenn bis 1933 für Juden und ihr deutsches Umfeld der Judenhass keineswegs im Mittelpunkt der Beziehungen und des Selbstverständnisses stand.

Sirges, Thomas (Hrsg.): Haß, Verfolgung und Toleranz: Beiträge zum Schicksal der Juden von der Reformation bis in die Gegenwart, Lang, Frankfurt am Main u.a. 2000

In diesem Sammelband finden sich sowohl Untersuchungen zu Fragen des nationalsozialistischen Antisemitismus und seinen Nachwirkungen als auch Beiträge zur Reformation, zur Aufklärung und zum Fin de Siècle. Zwei Aufsätze geben außerdem Einblicke in das Skandinavien der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts.


 

Dossier

"Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig in dessen Atelier in Köln. Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Boden einläßt. Inzwischen liegen "Stolpersteine" in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 55 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte? Weiter... 

Podiumsdiskussion

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APRI
Rechtsextreme Demonstrantinnen einer freien Kameradschaft in Arnstadt 2006.

Rechter Terror und der Inlandsgeheimdienst oder: Wer überwacht die Überwacher?

Rechter Terror - wieso konnte jahrelang, ohne dass der Inlandsgeheimdienst von den rassistischen Morden Kenntnis erlangte, die rechtsextreme Organisation "Zwickauer Zelle" in Deutschland Menschenleben zerstören? Wie konnten die Taten mit rassistischen Hintergrund unentdeckt bleiben? Weiter...

Bündnis für Demokratie und Toleranz

Bündnis für Demokratie und Toleranz

Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen. Weiter... 

Zusammenhalt dur TeilhabeBundesprogramm

Zusammenhalt durch Teilhabe

Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut. Weiter...