Menschen drängen sich zur Weihnachtszeit in der Fußgängerzone von Essen.

Arbeitsmarkt - Für alle wichtig, für viele unsicherer

Ein Besucher zieht am Montag (02.08.2004) in der Agentur für Arbeit in Hamburg eine Wartemarke. Die Bundesagentur für Arbeit erwartet für Juli einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Gründe seien das Ende des Schuljahres, die Abschlussprüfungen in der Berufsausbildung, das Auslaufen von Weiterbildungsmaßnahmen und die Zurückhaltung der Firmen bei Einstellungen. Dies werde gegenüber dem Vormonat zu einem Zuwachs insbesondere bei der Zahl der jüngeren Arbeitslosen führen. Foto: Maurizio Gambarini dpa (© picture-alliance / dpa/dpaweb )
Die Position der Beschäftigten am Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich ihr Einkommen. Darüber hinaus ist die Erwerbstätigkeit auch mit dem individuellen Selbstwertgefühl verbunden. Die stetige Zunahme der prekären Beschäftigungslage bringt Unsicherheit für viele Beschäftigte.

Arbeitsmarkt

Die Bedeutung der Erwerbsarbeit

Die Position der Beschäftigten am Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich ihr Einkommen. Darüber hinaus ist die Erwerbstätigkeit auch mit dem individuellen Selbstwertgefühl verbunden. Zugleich kann Erwerbsarbeit aber auch eine Quelle von Belastungen, Stress und nicht zuletzt Unsicherheit sein. Weiter...

Arbeitsmarkt

Erwerbsarbeit und Erwerbsbeteiligung

Während Frauen früher nicht in die Erwerbsarbeit einbezogen wurden hat sich heute in den industrialisierten Ländern ein Trend zu einer höheren Erwerbsbeteiligung der Frauen durchgesetzt. Nicht-Erwerbstätigkeit hingegen tritt deutlich seltener auf. Nichtsdestotrotz bleibt die Erwerbs- und Nicht-Erwerbsarbeit zwischen den Geschlechtern ungerecht aufgeteilt. Weiter...

Materialien zum Kapitel "Arbeitsmarkt"

Arbeitsmarkt

Ungleichheiten

Überall auf der Welt liegen die Löhne von Frauen unter denen von Männern. Ein wichtiger Ursprung liegt in der geschlechtsspezifischen Segregation des Arbeitsmarktes. In Deutschland wird zwar Gleichstellungspolitik betrieben, dennoch geht der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen nur langsam voran. Weiter...

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit (Erwerbslosigkeit)

Arbeitslosigkeitsrisiken sind sozial sehr ungleich verteilt. Der wichtigste Einflussfaktor ist die Qualifikation. Dieses Merkmal ist in Deutschland im internationalen Vergleich besonders ausgeprägt. Nirgends ist der Abstand zwischen den hoch und den gering Qualifizierten so groß wie in Deutschland. Weiter...

Arbeitsmarkt

Neue Phänomene auf dem Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt lassen sich neue Phänomene beobachten. Im Mittelpunkt steht die stetige Zunahme von atypisch und prekär Beschäftigungen sowie der "erwerbstätigen Armen". Mit diesen drei Begriffen werden unterschiedliche Gruppen von Erwerbstätigen bezeichnet, auch wenn es dabei Überschneidungen gibt. Weiter...

Arbeitsmarkt

Ausblick

Im Fokus der öffentlichen Debatte über den Arbeitsmarkt stehen gegenwärtig die Chancen und Risiken der zunehmenden Lohnungleichheit und der Pluralisierung der Beschäftigungsformen. Um auf Dauer mehr und bessere Beschäftigung zu erreichen, müssen die Bildungsmöglichkeiten verbessert werden. Weiter...

Arbeitsmarkt

Weiterführende Literatur

Hier finden Sie Literaturhinweise zum Kapitel "Arbeitsmarkt - Für alle wichtig, für viele unsicherer". Weiter...

 
ArbeitsmarktpolitikDossier

Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik ist in der Bundesrepublik Deutschland eines der wichtigsten Politikfelder überhaupt. Sie ist einerseits "wahlentscheidend" und greift andererseits tief in die individuellen Belange der Bürger ein. Das Dossier stellt die theoretischen Grundlagen der Arbeitsmarktpolitik, die Ziele und die Akteure, die gesetzlichen Grundlagen und die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik vor. Weiter... 

Die soziale Situation in Deutschland

Erwerbstätigkeit

Im vierten Quartal 2007 gab es in Deutschland mit 40,38 Millionen so viel Erwerbstätige wie niemals zuvor. Die Mehrheit von ihnen war im Dienstleistungssektor beschäftigt. Jeder Erwerbstätige leistete dabei im Jahr 2007 durchschnittlich 1.433 Arbeitsstunden. Weiter...