Menschen drängen sich zur Weihnachtszeit in der Fußgängerzone von Essen.

Parteien und Wahlen - Die Entwicklung des politischen Wettbewerbs

Wahlplakate zur Bundestagswahl 2013 (© picture-alliance, Sven Simon)
Seit der Wiedervereinigung hat sich das gesamtdeutsche Parteiensystem zu einem "Fünfparteiensystem" entwickelt. Während es früher von einer Zweiparteiendominanz durch die beiden Volksparteien CDU und SPD geprägt war, hat sich mit der Bundestagswahl 2009 ein Typenwandel zum Pluralismus vollzogen.

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Historischer Rückblick auf die Entwicklung in der alten Bundesrepublik

Nach Kriegsende hat sich in den Westzonen ein neues Parteiensystem herausgebildet. Während die SPD und KPD an Weimar anknüpften, überwanden die Liberalen durch die Gründung der FDP ihre traditionelle Spaltung in eine linksliberale und eine nationalliberale Richtung. Die wichtigste Neugründung waren jedoch die CDU und in Bayern die CSU.

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Das Wahlsystem

Wahlen finden auf allen Ebenen statt und ermöglichen es den Bürgerinnen und Bürger, sich politisch zu beteiligen. Der Bundestag wird in der Regel alle vier Jahre gewählt, das Europäische Parlament alle fünf Jahre und auch auf der Landes- und Kommunalebene beträgt die Wahlperiode meistens fünf Jahre.

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Materialien zum Kapitel "Parteien und Wahlen"

Parteien und Wahlen

Die Parteien als Scharnier zwischen Gesellschaft und Staat

Parteien sind durch ihre Mitglieder in der Gesellschaft verankert. Seit längerer Zeit ist jedoch ein Mitgliederschwund zu beobachten und somit nehmen auch die Beitragseinnahmen ab. Parteien können ihre vielfältigen Aufgaben jedoch nur erfüllen, wenn sie weder ihre gesellschaftliche Verankerung verlieren noch sich zu Quasi-Staatsorganen entwickeln.

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Der politische Wettbewerb um Wählerstimmen

Der sichtbarste Ausdruck des politischen Wettbewerbs in demokratischen Systemen sind Wahlen. Der politische Wettbewerb wird sowohl durch Angebot und Nachfrage als auch durch gesetzliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bestimmt.

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Die Entwicklung des Parteiensystems seit der Wiedervereinigung

Seit der Wiedervereinigung hat sich das gesamtdeutsche Parteiensystem zu einem "Fünfparteiensystem" entwickelt. Seit 1990 sind fünf Parteien im Bundestag vertreten. Mit der Bundestagswahl 2005 waren auch zum ersten Mal alle fünf koalitionsstrategisch relevant.

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Weiterführende Literatur

Hier finden Sie Literaturhinweise zum Kapitel "Parteien und Wahlen - Die Entwicklung des politischen Wettbewerbs".

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Ohne Parteien ist das politische System der Bundesrepublik nicht vorstellbar. Sieben Parteien sind im Bundestag vertreten: CDU, SPD, AfD, FDP, DIE LINKE, GRÜNE und CSU. Daneben gibt es aber noch zahlreiche kleinere Parteien, die im Europäischen Parlament oder den 16 Landesparlamenten für die Belange ihrer Wähler eintreten. Das Dossier beschreibt die deutschen Parteien und hilft, die Entwicklung des Parteiensystems und seine Rahmenbedingungen einzuordnen.

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Teaser Wählerstimmen Bundestagswahl 2017
Zahlen und Fakten

Bundestagswahlen

Am 24. September 2017 wurde der 19. Deutsche Bundestag gewählt. Mit 26,8 Prozent landete die CDU vor der zweitplatzierten SPD, die 20,5 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinte. Das Angebot widmet sich in 30 Grafiken Fragen wie: Welche Parteien haben Stimmen hinzugewonnen? In welchen Wahlkreisen schnitten die Parteien besonders schlecht ab? Und wer sitzt nach der Wahl im Bundestag?

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