Menschen drängen sich zur Weihnachtszeit in der Fußgängerzone von Essen.
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Struktur und Organisation der Medien


31.5.2012
Die Organisation von Medien ist grundsätzlich vom politischen System abhängig. In Diktaturen werden Medien vom Staat kontrolliert und zu amtlichen Zwecken instrumentalisiert. Demokratien hingegen basieren auf der Meinungs- und Pressefreiheit. Im Prinzip sollen sich alle an der Meinungsbildung beteiligen können: Meinungsbildung soll sich von unten nach oben vollziehen.

Die Organisation von Medien ist grundsätzlich abhängig vom politischen System. In Diktaturen werden die Medien in der Regel vom Staat gelenkt, so wie es in Deutschland unter dem Nationalsozialismus oder in der DDR der Fall war. Anderswo in der Welt gibt es das auch heute noch, so in der Volksrepublik China, in Kuba oder Nordkorea. Ein ungehinderter Zugang zum weltweiten Internet ist in diesen Ländern beispielsweise nicht möglich. Auch autoritäre Regimes, die gesellschaftlich nur einen begrenzten Bewegungsspielraum erlauben, instrumentalisieren die Medien zu amtlichen Zwecken. Das ist noch in zahlreichen Entwicklungsländern in Afrika üblich. Demokratien basieren hingegen auf der Meinungs- und Pressefreiheit. Im Prinzip sollen sich alle Bürger(innen) an der Meinungsbildung beteiligen können und diese soll sich von unten nach oben vollziehen, vom Staatsvolk zu denjenigen, die (auf Zeit) die Herrschaft ausüben. Nach der liberalen abendländischen Tradition ist dies am ehesten durch eine privatwirtschaftliche, vom Staat unabhängige bzw. "staatsferne" Organisation zu erreichen. Deshalb gibt es in der Bundesrepublik Deutschland ein privatwirtschaftliches Pressewesen, das von Verlegern geführt und dessen Inhalte von Journalisten erarbeitet werden. Eine besondere Stellung haben die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten des Rundfunks, die erst in den 1980er-Jahren Konkurrenz von privaten Sendern bekamen (s. dazu weiter unten).

Presse

Die gedruckte Presse ist das älteste Medium der Massenkommunikation. Während die (Tages-)Zeitung vor allem für die allgemeine Unterrichtung der Bevölkerung sorgt, dient die zweite Pressegattung, die Zeitschrift, Zwecken der Unterhaltung und der fachlichen Information.

Drei Typen von Zeitungen sind in Deutschland zu unterscheiden: die lokale/regionale Abonnementzeitung, national verbreitete Zeitungen sowie Straßenverkaufszeitungen. Der erste Typ ist im föderalistischen Deutschland traditionell am weitesten verbreitet, hat noch eine hohe Titelvielfalt und macht etwa knapp drei Viertel der gesamten Tagesauflage aus. National verbreitete Zeitungen im Abonnementbezug gibt es dagegen nur wenige, streng genommen sind dies nur die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Die Welt" (mit dem insbesondere für junge Leser bestimmten Ableger "Welt Kompakt"). Der Auflagenanteil dieses Typs ist entsprechend gering (ca. 7 %). Eine überregionale Verbreitung hat auch die "Süddeutsche Zeitung". Sie wird aber überwiegend in München und in Bayern abgesetzt. Den dritten Typ, die Straßenverkaufszeitung, verkörpert in Deutschland vor allem die "Bild"-Zeitung, die allein eine Auflage von 2,9 Mio. Exemplaren täglich hat. Man spricht hier auch von "Boulevardzeitung", weil das Blatt reißerisch aufgemacht ist und "Human Interest"-Themen in den Vordergrund stellt (Unglücke, Verbrechen, Prominenz, Sex etc.). Es macht sich populistisch für den "kleinen Mann" stark. Mit einigen weiteren lokal/regional verbreiteten Titeln besitzt die Straßenverkaufspresse einen Anteil von rund 20 % an der Gesamtauflage der deutschen Tagespresse. In anderen, stärker zentralistisch ausgerichteten Ländern dominiert die Hauptstadt- oder überregionale Presse (z. B. Frankreich, Großbritannien). Auch die Boulevardzeitung hat anderswo einen noch höheren Stellenwert (z. B. in Großbritannien mit "The Sun" und "Daily Mail"). Ähnliches gilt für Sonntagszeitungen. Außer Sonntagsausgaben einiger Regionalblätter ist dieser Typ in Deutschland vor allem durch drei Titel vertreten, die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", die "Welt am Sonntag" und "Bild am Sonntag". "Die Zeit" sieht im Format einer Zeitung ähnlich, ist aber wegen der wöchentlichen Erscheinungsweise den Zeitschriften zuzurechnen.

Im internationalen Vergleich ist die Leserdichte ein Maß für die Versorgung der Bevölkerung mit Zeitungen. Dabei liegt Deutschland mit seiner Leserdichte von 279 Zeitungsexemplaren pro tausend Einwohnern (2009) im Mittelfeld, vor den Ländern Südeuropas (z. B. Italien 94), aber hinter nordeuropäischen Ländern (z. B. Norwegen 538).

In die Zehntausende geht die Zahl der in Deutschland erscheinenden Zeitschriften. Bei den meisten handelt es sich um Fachzeitschriften für bestimmte Berufe, Spezialgebiete oder Teilgruppen der Gesellschaft. Von allgemeinerem Interesse sind die Publikumszeitschriften, die sich an größere Leserschaften wenden. Auch darunter gibt es zahlreiche Untertypen, z. B. Frauen- und Männerzeitschriften (z. B. "Brigitte", "Men’s Health"), Illustrierte und Modezeitschriften (z. B. "Bunte", "Super Illu", "Burda Moden"), Kinder- und Jugendzeitschriften (z. B. "Micky Maus", "Bravo"), Programmzeitschriften (z. B. "TV 14", "Hörzu"), Motorzeitschriften (z. B. "ADAC Motorwelt"), Sportzeitschriften (z. B. "Kicker"), Computerzeitschriften (z. B. "Computer Bild") etc. Von politischer Bedeutung sind die Nachrichtenmagazine ("Spiegel", "Focus", "Stern").

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk

Der Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen) wurde in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 in öffentlich-rechtlicher Form organisiert (Wilke 1999). Dies geschah vor allem unter dem Einfluss der westlichen Besatzungsmächte. Man wollte einen Missbrauch des Mediums für Propaganda wie im Dritten Reich künftig ausschließen und orientierte sich am Vorbild der British Broadcasting Corporation (BBC). Ein privatwirtschaftlicher Rundfunk, wie er in den Vereinigten Staaten besteht, war aus mehreren Gründen zunächst ausgeschlossen, u. a. wegen fehlender Sendefrequenzen. Gewollt war aber ein staatsferner Rundfunk. Deshalb wurde für die zunächst sechs in den Besatzungszonen errichteten Rundfunkanstalten eine Form der gesellschaftlichen Kontrolle eingeführt. Die Aufsicht üben Gremien aus, die pluralistisch aus Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zusammengesetzt sind. Im Rundfunkrat, der die Programmkontrolle ausübt, sind die Parteien, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Verbände und Bildungseinrichtungen vertreten. Zugleich erhielten die Sender einen Programmauftrag, der Information, Unterhaltung und Bildung einschließt. Zur Finanzierung werden Gebühren erhoben, in begrenztem Umfang betreiben die Anstalten auch Werbung.

Insgesamt gibt es heute in Deutschland 12 öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten: Bayrischer Rundfunk (BR), Hessischer Rundfunk (HR), Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Norddeutscher Rundfunk« (NDR), Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB), Radio Bremen (RB), Saarländischer Rundfunk (SR), Südwestrundfunk (SWR), Westdeutscher Rundfunk (WDR). Die Landesrundfunkanstalten sind in der ARD zusammengeschlossen (= Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland). Hinzu kommen das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) und Deutschlandfunk/Deutschlandradio mit landesweiter Zuständigkeit sowie die Deutsche Welle (DW), deren Programme sich an Zuhörer und Zuschauer im Ausland richten. Wenngleich die öffentlich-rechtliche Organisationsform bis heute Bestand hat, so ist sie doch nicht unumstritten geblieben: Kritik entzündet(e) sich am durchaus vorhandenen Staatseinfluss (bei der Besetzung von Leitungspositionen wie z. B. dem Chefredakteur), an mangelnder politischer Ausgewogenheit (z. B. in Magazinen wie "monitor"), am Umgang mit Gebührengeldern, an der wachsenden Kommerzialisierung (Einschaltquoten) und der Marktmacht insgesamt.

Die privaten Rundfunksender

Einen privatwirtschaftlichen Rundfunk gab es in der Bundesrepublik Deutschland zunächst nicht. Dafür fehlten die technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen. Die begrenzte Zahl vorhandener terrestrischer Frequenzen verhinderte die Etablierung konkurrierender Sender. Als Mitte der 1970er-Jahre neue Übertragungstechniken verfügbar waren (Kabel, Satellit), nahte jedoch das Ende der Frequenzenge. Damit erwuchs die Möglichkeit, auch privatwirtschaftliche Hörfunk- und Fernsehanbieter zuzulassen. Davon wurde in der Bundesrepublik Deutschland jedoch nur zögerlich und unter Widerständen Gebrauch gemacht. Die Gegner einer solchen Öffnung befürchteten eine Programmverflachung und Reizüberflutung mit seichten Unterhaltungsprogrammen. Andererseits war eine ausschließliche Beibehaltung des öffentlich-rechtlichen Systems nicht tunlich, zumal wegen der im Grundgesetz (neben der Meinungs- und Pressefreiheit) eigens garantierten Rundfunkfreiheit.

Der Beginn des dualen Rundfunksystems

Erst 1984, mit dem Ludwigshafener Kabelpilotprojekt, begann die Zulassung eines privaten Rundfunks und damit die Etablierung des dualen Rundfunksystems in Deutschland. Dieses umfasst heute neben den öffentlich-rechtlichen Anstalten eine Vielzahl von Radio- und Fernsehangeboten. Dazu gehören neben den großen Vollprogrammen von RTL, SAT.1, und ProSieben weitere Kanäle (Kabel 1, RTL II, Vox), Spartensender für Nachrichten (ntv, N24), für Sport (Sport 1, Eurosport) sowie für Musik und Videoclips (VIVA, VH1). Nicht zu vergessen sind regionale TV-Angebote und gemeinnützige Offene Kanäle, in denen Bürgerinnen und Bürger selbst Sendungen produzieren können. Zahlreich sind auch in den Bundesländern die privaten Radios, die teils länderweit senden (z. B. Radio Schleswig Holstein, Radio FFH), teils regionale und lokale Sendegebiete abdecken (z. B. Radio Regenbogen in Mannheim, Radio Charivari in München).

Vor der Einführung des privaten Fernsehens verteilte sich das TV-Publikum in der Bundesrepublik Deutschland auf drei Fernsehprogramme, das erste und die dritten (der ARD) sowie das zweite (des ZDF). Durch das private Fernsehen haben sich die Zuschauer auf mehr Kanäle verstreut, es ist zu einer Segmentierung des Publikums gekommen. Die Reichweiten der vier großen Vollprogramme liegen im Jahresdurchschnitt heute nur noch zwischen ca. sieben und 14 % (früher waren es mehr als 40 % bei ARD und ZDF). Dennoch beschränken sich die meisten Zuschauer auf wenige Programme. Knapp ein Drittel der Bundesbürger nutzt nur einen Kanal, knapp zwei Drittel drei Kanäle, nur die anderen noch mehr. Aufgespalten hat sich die TV-Nutzung zwischen den Generationen. Junge Menschen präferieren Programme der privaten Anbieter, ältere die der öffentlich-rechtlichen Anstalten.

Der Niedergang des Kinofilms

Der Kinofilm litt seit den 1960er-Jahren unter der Ausbreitung des Fernsehens. In der Nachkriegszeit hatte dieses Medium für die Befriedigung der Unterhaltungsbedürfnisse der Menschen noch großen Anklang gefunden. Diese Funktion ging dann zunehmend auf das Fernsehen über. Es kam zu einer Film- und Kinokrise. Diese betraf alle drei Bereiche der Filmwirtschaft: die Filmproduktion, den Filmverleih und die Kinotheater. Dabei wuchs der Anteil ausländischer, insbesondere amerikanischer Filme, die in Deutschland vorgeführt werden. Ging noch 1961 ein Fünftel der Bundesbevölkerung zumindest einmal im Jahr ins Kino, schwankt deren jährlicher Anteil seit Mitte der 1970er-Jahre zwischen 6 und 8 %.

Dem Niedergang des Kinofilms hat man in Deutschland auf mehrfache Weise zu begegnen gesucht. Einerseits durch die Filmförderung, die die Produktion wirtschaftlich erfolgreicher und künstlerisch wertvoller Filme ermöglichen soll. Zum anderen wurden Großkinos gebaut, die so genannten Multiplexe, in denen zahlreiche Vorführsäle ein breites Programm von Filmen anbieten. Diese Kinos tragen der Tatsache Rechnung, dass überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene ins Kino gehen. Sie wollen dort mit Freunden und Freundinnen zusammen sein. Überdies sind andere Präsentations- und Vertriebswege von Filmen hinzu getreten. Anfänglich waren dies Videorecorder und VHS-Bänder, deren Ära jedoch 2008 zu Ende ging. An ihre Stelle sind DVD-Spieler und DVDs als Trägermedium getreten. Damit kann man Filme auch zuhause sehen. Das hat auch den Verkauf und den Verleihmarkt für Filme verändert (Turecek/Bärner/Roters 2009).

Telemedien und Online-Medien

Durch die technische Entwicklung sind neben den klassischen Massenmedien so genannte Telemedien entstanden, worunter eine Vielzahl elektronischer Informations- und Kommunikationsdienste fallen. Nicht zu verwechseln sind sie mit den Telekommunikationsdiensten herkömmlicher Art (Telefon, Fax). Die Telemedien basieren nahezu alle auf dem Internet und werden deshalb auch Online-Medien genannt. Es handelt sich beim Internet um ein ausgedehntes elektronisches Netzwerk, das ursprünglich militärischen Zwecken diente und seit den 1990er-Jahren der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Zu den Telemedien gehören heute beispielsweise Webshops (amazon.de etc.), Online-Auktionshäuser (ebay.de etc.), Suchmaschinen (google.de etc.), Webmail-Dienste (freenet.de, gmx.de etc.), Chatrooms und Webportale (www.gesundheit.de. etc.). So weit es sich nicht um Rundfunk handelt, sind Telemedien nicht zulassungsbedürftig und können privatwirtschaftlich betrieben werden.

Computertechnik und Internet haben jedenfalls den Anlass gegeben zu zahlreichen unternehmerischen Neugründungen – so genannten "Start ups". Manche davon wurden zu Großunternehmen, wie der Software-Konzern Microsoft, die Suchmaschinen Google und Yahoo, soziale Netzwerke wie Facebook und Myspace, der Kurznachrichtendienst Twitter, Online-Shops wie Amazon oder Ebay. Durch das Web 2.0 ist es schließlich möglich geworden, dass jede(r) Einzelne im Internet als Anbieter auftreten kann, sei es durch Verfassen von Texten (als Blogger), sei es durch das Einstellen von Fotos und Videos (z. B. bei Youtube). Ein Musterfall kollaborativer Produktion ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Hinsichtlich der Technik zu unterscheiden sind noch IPTV und Web-TV. IPTV bedeutet Fernsehen, das im Internet-Protokoll über ein breitbandiges Datennetz übertragen wird und auf den Bildschirm eines Fernsehgeräts gespielt wird. Fernseh- und Videoangebote, die für den Empfang mittels PC produziert werden, sind als Web-TV einzustufen.

Video- und Computerspiele

Video- und Computerspiele sind ein interaktives Medium, bei dem ein oder mehrere Personen an Bildschirmen nach bestimmten Regeln Spiele spielen. Mit der Verbreitung von Personal Computern haben diese Spiele insbesondere im Leben von Jugendlichen eine immer größere Bedeutung gewonnen. Bereits im Jahr 2001 übertrafen in den USA die Einnahmen der Computerspiel-Industrie mit 9,4 Milliarden US-Dollar die Umsätze der Filmindustrie. Im Jahr 2008 war Deutschland in Europa der drittgrößte Markt für Computer- und Videospiele mit einem Jahresumsatz von 1,57 Milliarden Euro. Sowohl die Plattformen als auch die Arten von Videospielen haben sich diversifiziert. Am Anfang standen einfache Telespiele (Atari 2006, Super Nintendo). Neben den PC traten dann Spielkonsolen als Play Station. Weitere Play Stations sind heute das Internet, so genannte Handhelds und auch das Mobiltelefon.

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Medien: Aufgaben und FunktionenThemengrafik

Medien

Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung. Medien informieren, kontrollieren, kritisieren - setzen aber auch eigene Themen und beeinflussen die öffentliche Meinung. Weiter... 

In den Redaktionsräumen der Tagesschau in Hamburg wird am 9. Oktober 2004 die Tagesschau produziert. Das Bundesverfassungsgericht hat der Klage von ARD und ZDF gegen die nach ihrer Ansicht zu niedrige Erhöhung der Rundfunkgebühren im Wesentlichen stattgegeben. Nach dem am Dienstag, 11. September 2007, in Karlsruhe verkündeten Urteil haben die Ministerpräsidenten der Bundesländer gegen das Grundgesetz verstoßen, indem sie die entsprechende Empfehlung der sogenannten KEF-Kommission deutlich unterschritten haben.Politische Beteiligung

Massenmedien

Massenmedien haben einen großen Einfluss auf die öffentliche Meinung, sie informieren und machen politische Beteiligung möglich. In Deutschland konkurrieren private mit öffentlich-rechtlichen Anbietern. Weiter...