Die Logos deutscher Parteien: CDU, SPD, DIE LINKE, GRÜNE, CSU, AfD, BIW, Die PARTEI, Die Tierschutzpartei, FAMILIE, FDP, FREIE WÄHLER, NPD, ÖDP, PIRATEN und SSW.

Zahlen und Fakten

Wo liegen die Hochburgen der Parteien? Wer hat die meisten Senioren, Frauen oder junge Menschen als Mitglieder? Die Parteien sind in ihrer Mitgliedschaft und ihren Finanzen sehr unterschiedlich: DIE LINKE hat etwa einen erkennbaren Schwerpunkt in den östlichen Bundesländern, die Grünen haben als einzige Bundestagspartei steigende Mitgliederzahlen und sowohl SPD als auch CDU können in Baden-Württemberg einen relativ hohen Anteil der beitrittsberechtigen Mitglieder für sich gewinnen.

Die Grafiken nehmen vor allem die im Bundestag vertretenen Parteien in den Fokus, beziehen aber bei bestimmten Themen auch weitere Parteien oder sogar das komplette Parteienspektrum mit in die Betrachtung ein.

Die Entwicklung des Parteiensystems seit 1945.

Die Entwicklung des Parteiensystems seit 1945

Von den zwölf Parteien, die in der Anfangszeit der Bundesrepublik eine mehr oder weniger wichtige Rolle gespielt haben, existieren heute nur noch sechs, wobei zwei (BP und Zentrum) schon lange nicht mehr relevant sind. Dafür sind einige relevante Parteien neu hinzugekommen. Weiter...

Die Mitglieder der Parteien

Mitgliederentwicklung der CDU und SPD.

Mitgliederentwicklung

Nach Hochzeiten der Mitgliedergewinnung in den ersten Nachkriegsjahren und in der Zeit von Ende der 1960er- bis zur Mitte der 1970er-Jahre entwickelten sich die Mitgliederzahlen der einzelnen Parteien bis zum Ende der alten Bundesrepublik unterschiedlich. Nach der Wiedervereinigung verloren alle Parteien mit Ausnahme der Grünen mehr oder minder stark an Mitgliedern. Weiter...

Rekrutierungsfähigkeit der Parteien nach Bundesländern von SPD.

Rekrutierungsfähigkeit

Die Parteien beziehen sich bei der Rekrutierung ihrer Mitglieder auf unterschiedliche Teile der Bevölkerung. Der CSU gelingt es dabei am besten, Mitglieder aus dem aus dem Kreis derjenigen zu gewinnen, die zum Beitritt in die Partei berechtigt sind. Auch zwischen den Bundesländern unterscheidet sich die Rekrutierungsfähigkeit der Parteien beträchtlich. Weiter...

Mitglieder nach Bundesländern II

Mitglieder nach Bundesländern

Die Parteien sind nicht in allen Bundesländern gleich stark mit Mitgliedern vertreten. Im Westen der Republik haben alle Parteien außer der Linken und der AfD weit mehr Parteimitglieder als im Osten. Weiter...

Anteil der Frauen an den Parteimigliedschaften.

Soziale Zusammensetzung

Die Mitgliederschaften der Parteien haben eine unterschiedliche soziale Zusammensetzung, d.h. sie unterscheiden sich in Bezug auf Geschlecht, Alter, Bildung, Beruf, Gewerkschaftsmitgliederschaft und Konfession. In allen Parteien sind Frauen, Jüngeren, Personen mit niedriger Bildung und die Arbeiter unterrepräsentiert. Weiter...

Die Finanzen der Parteien

Einnahmen der Parteien.

Einnahmen und Ausgaben

Die fünf Bundestagsparteien konnten 2014 insgesamt Einnahmen in Höhe von 422,5 Mio. Euro verbuchen. Die höchsten Einnahmen hatte die SPD, die geringsten die Linkspartei. Die Ausgaben der Parteien beliefen sich auf 449,1 Mio. Euro. Die höchsten Ausgaben hatte die SPD, die geringsten die Linkspartei. Das meiste Geld wurde mit 146,2 Mio. Euro für Wahlkämpfe aufgewendet. Weiter...

Staatliche Parteienfinanzierung I.

Staatliche Parteienfinanzierung

Die Parteien in der Bundesrepublik finanzieren sich zu einem erheblichen Teil aus staatlichen Mitteln. Für das Jahr 2016 waren 21 Parteien anspruchsberechtigt. Von den insgesamt festgesetzten 160,5 Mio. Euro entfielen auf die fünf Bundestagsparteien 139,8 Mio. Euro, auf die nicht im Bundestag vertretenen Parteien 20,8 Mio. Weiter...

 

Zahlen und Fakten

Bundestagswahlen

Knapp 62 Millionen Wahlberechtigte durften sich an der Bundestagswahl 2013 beteiligen, 30 Parteien traten mit einer Landesliste zur Wahl an. Die meisten Zweitstimmen konnte die CDU für sich verbuchen, gefolgt von der SPD, der Partei DIE LINKE, den GRÜNEN und der CSU. 25 weitere Parteien scheiterten an der Fünfprozenthürde und zogen nicht in den Bundestag ein. Fast drei von zehn Wahlberechtigten machten von ihrer Stimme keinen Gebrauch. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Europawahl

Zwischen dem 22. und 25. Mai 2014 fand zum achten Mal die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Mehr als 500 Millionen Unionsbürger aus 28 Mitgliedsstaaten konnten in freien, geheimen und vor allem direkten Wahlen ihre parlamentarischen Vertreter bestimmen. Welche Fraktionen durften ins Parlament einziehen? Wie hoch war die Wahlbeteiligung? Und wie viele Bürger repräsentiert ein Abgeordneter? Weiter...