22013 – Ein Ausblick in Bildern

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First Lady Jacqueline Kennedy und Secret Service-Agent Clint Hill beugen sich Sekunden nach dem Schuss über US-Präsident John F. Kennedy

22. November: 50. Jahrestag der Ermordung Kennedys

Am 22. November 1963 wird US-Präsident John F. Kennedy in Dallas ermordet. Als Tatverdächtiger wird Lee Harvey Oswald verhaftet. Oswald selbst wird zwei Tage später von dem Nachtclubbesitzer Jack Ruby getötet.
Die Ermordung Kennedys löst weltweit Betroffenheit aus. In West-Berlin ist die Trauer besonders groß. Hier war Kennedy noch am 26. Juni 1963 mit großer Begeisterung empfangen worden: Vor dem Schöneberger Rathaus hielt er eine Rede in der er die Stadt als eine Insel der Freiheit darstellte und Berlins Bedeutung als Grenzposten der freien Welt unterstrich. Die Rede gipfelte in einem seiner berühmtesten Zitate: "Ich bin ein Berliner".
Kennedy, der am 20. Januar 1961 als damals jüngster Präsident der amerikanischen Geschichte ins Weiße Haus einzog, gilt vielen als Hoffnungsträger. In die 1000 Tage seiner Amtszeit fällt unter anderem die Kuba-Krise im Oktober 1962, welche die Welt an den Rand eines Atomkrieges bringt. Innenpolitisch rückt Kennedy eine Reihe wenig beachteter Themen ins öffentliche Bewusstsein – darunter die Bekämpfung der Armut, ein Krankenversorgungsprogramm für bedürftige ältere Menschen oder auch die Reform der Einwanderungsgesetzgebung.
Die Ermordung Kennedys ist bis heute Gegenstand kontroverser Debatten und Ausgangspunkt zahlreicher Verschwörungstheorien.

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Foto: (© picture-alliance/AP)