22013 – Ein Ausblick in Bildern

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Der kaiserliche Ratssaal des österreichischen Parlaments, während einer Sitzung des Parlaments am 70. Jahrestag von dem 1938 Einmarsch in Österreich durch die Streitkräfte von Nazi-Deutschland, in Wien.

Bis September 2013: Parlamentswahlen in Österreich

Vermutlich im Juni, spätestens aber im September 2013 sind in Österreich 6,3 Millionen Wahlberechtigte aufgefordert einen neuen Nationalrat zu wählen. 2007 beschlossen die 183 Abgeordneten des Nationalrats, dass eine Legislaturperiode in Zukunft fünf anstatt vier Jahre betragen soll.
Seit der letzten Nationalratswahl im Jahr 2008 regiert in dem Land eine große Koalition aus der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP). Bundeskanzler ist der Sozialdemokrat Werner Faymann. 2008 hatten sowohl SPÖ als auch ÖVP schwere Verluste hinnehmen müssen. Die rechten Parteien FPÖ und BZÖ gewannen hingegen stark hinzu.
Das österreichische Parlament gliedert sich in zwei Kammern: den Nationalrat und den Bundesrat. Der Nationalrat ist das wichtigste Organ der Gesetzgebung. Seine 183 Abgeordneten werden alle fünf Jahre neu gewählt, es gilt die 4-Prozent-Hürde. Die 64 Mitglieder des Bundesrats werden von den Landtagen gewählt. Dabei entscheidet die Einwohnerzahl der Bundesländer darüber, wie viele Mitglieder jedes Land in den Bundesrat entsenden kann.

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Foto: (© AP)