22013 – Ein Ausblick in Bildern

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Teheran: Eine Frau betet vor einem Plakat des Ayatolla Ali Khamenei.

14. Juni: Präsidentschaftswahlen in Iran

In Iran wird am 14. Juni ein neuer Präsident gewählt. Mahmud Ahmadinedschad darf laut Verfassung kein drittes Mal kandidieren. Der als moderat geltende Ex-Präsident Mohammad Khatami (1997-2005) wird erneut als Spitzenkandidat der Reformer gehandelt. Diesen stehen die Konservativen um Parlamentspräsident Ali Laridschani gegenüber. Dem wenig beliebten Wunschkandidaten Ahmadinedschads, Esfandiar Rahim Mashaei, werden hingegen keine Chancen eingeräumt.
Das mächtigste Amt im Staat hat jedoch weiterhin Ayatollah Ali Chamenei inne. Der religiöse Führer Chamenei und der Wächterrat wollen eine Situation, wie sie nach der Präsidentschaftswahl 2009 entstand, vermeiden: Die Wiederwahl Ahmadinedschads 2009 hatte eine beispiellose Protestbewegung ausgelöst. Nach den Wahlen kam es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Opposition und Sicherheitskräften sowie zu den größten Massenprotesten gegen die Regierung seit der Revolution 1979. Im Laufe dieser Proteste waren mehrere Dutzend Menschen getötet und Tausende inhaftiert worden.

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Foto: (© AP)