22013 – Ein Rückblick in Bildern

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Gespräch im Weißen Haus über Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern: Israels Vertreter Izchak Molcho und Justizministerin Zipi Livni, der amerikanische Vize-Präsident Joe Biden, US-Präsident Barack Obama sowie die palästinensischen Vertreter Sajeb Erakat und Mohammed Schatjeh (von links).

29. Juli: Neue Friedensverhandlungen im Nahen Osten

Monatelang war US-Außenminister John Kerry immer wieder nach Israel und Ramallah gereist. Am 29. Juli ist es schließlich soweit: Zum ersten Mal seit drei Jahren sitzen wieder israelische und palästinensische Unterhändler gemeinsam am Verhandlungstisch.
Israel wird durch die Justizministerin Zipi Livni und Izchak Molcho, den Beauftragten von Ministerpräsident Netanjahu, vertreten, für die palästinensische Seite sind die Chefunterhändler Sajeb Erakat und Mohammed Schatjeh angereist. Vermitteln zwischen den Parteien soll der frühere Botschafter der USA in Israel, Martin Indyk. Beide Seiten zeigen sich im Vorfeld der Verhandlungen kompromissbereit: Das israelische Kabinett stimmt der Entlassung von 104 arabischen Gefangenen zu, darunter Inhaftierte, die wegen Mordes an Israelis hinter Gittern saßen.
Palästinenserpräsident Abbas verzichtet auf die Forderung, dass Israel noch vor den Gesprächen die Grenzen von 1967 als Grundlage für einen zukünftigen Staat anerkennt. Israel muss zudem keinen formellen Siedlungsstopp erklären.

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(© picture alliance / dpa)