22014 – Ein Ausblick in Bildern

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Eine frisch geprägte lettische Euromünze liegt auf einer HAnd

1. Januar: Lettland tritt als 18. Land der Eurozone bei

Lettland führt zum 1. Januar 2014 den Euro ein und wird damit das 18. Mitglied der Währungsgemeinschaft. Die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) hatten dem baltischen Land im Juni 2013 bescheinigt, alle Maastricht-Kriterien zu erfüllen. So lag etwa die Staatsverschuldung 2012 bei 40,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – erlaubt sind 60 Prozent. Auch beim Haushaltsdefizit unterboten die Letten die Vorgaben der EU: Mit 1,2 Prozent vom BIP im Vergleich zu den zulässigen 3 Prozent. Zuletzt hatte Estland diese Kriterien erfüllt und führte zum 1. Januar 2011 den Euro als offizielle Währung ein.
Die Gemeinschaftswährung ist Ergebnis und Symbol der europäischen Integration. Sie soll aber zudem Wechselkursschwankungen verhindern und den grenzüberschreitenden Handel im europäischen Binnenmarkt erleichtern. Die Euro-Staaten müssen auch nach dem Beitritt diszipliniert haushalten. Anderenfalls wird ein Defizitverfahren eingeleitet, in dessen Folge Geldstrafen verhängt werden können. Mit Stand Dezember 2013 läuft gegen 17 der 28 EU-Mitgliedstaaten ein Defizitverfahren.

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(© picture-alliance/dpa)