22014 – Ein Ausblick in Bildern

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Der Auftrag für den 1.Zug der QRU (Quick Reaction Unit) Kunduz war es die Force Protection für ein belgisches TPT (Tectical PsyOps Team) in zwei Orte nördlich von Kunduz zu stellen, um so Verbindung mit der einheimischen Bevölkerung herzustellen. Soldaten der QRU überprüfen Fahrzeuge, die auf der Strasse fahren, bevor sie den Ort des Aufkärungsgespräches passieren dürfen.© Bundeswehr/Bienert.

Dezember 2014: Abzug der Internationalen Schutztruppen (ISAF) aus Afghanistan

Seit zwölf Jahren sind Soldaten der UN-Mission ISAF (International Security Assistance Force) in Afghanistan stationiert. Derzeit sollen insgesamt noch über 84.000 ISAF-Soldaten aus 49 Ländern unter dem Kommando der NATO für die Sicherheit in dem Land sorgen. Den größten Teil stellen die USA mit rund 60.000 Soldaten, mehr als 3.000 Soldaten kommen von der Deutschen Bundeswehr. Bislang starben im Rahmen des Afghanistan-Einsatzes über 3.000 Soldaten, 54 von ihnen waren Angehörige der Bundeswehr.
Die ursprüngliche Mission war im Dezember 2001 vom UN-Sicherheitsrat auf einen Zeitraum von sechs Monaten angelegt worden. Kurz darauf hatte der Deutsche Bundestag ein Mandat zu einer Beteiligung der Bundeswehr an ISAF erteilt. Das Mandat wurde seitdem mehrfach verlängert, zuletzt im Januar 2013 bis Ende Februar 2014.
Die gegenwärtige Strategie der NATO sieht einen Abzug der internationalen Kampftruppen und die Beendigung der ISAF-Mission bis Dezember 2014 vor. 2015 soll eine ISAF-Folgemission beginnen, bei der internationale Truppen den Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte weiterhin begleiten werden– auch unter deutscher Beteiligung.

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(© flickr/Bundeswehr/Bienert)