22014 – Ein Ausblick in Bildern

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Unterstützer der Vereinigung Belgiens halten Aufkleber in der Hand, die bedruckt sind mit der belgischen Nationalflagge und der Aufschrift in den drei offiziellen Amtssprachen Niederländisch, Französisch und Deutsch:"Drei Sprachen, eine Seele, ein Belgien". Brüssel: 27.09.2007. Die Graswurzeln Aktion unterstützt und verteidigt die Einheit Belgiens.

25. Mai: Parlamentswahl in Belgien

Am 25. Mai wird in Belgien ein neues Parlament gewählt. 150 Abgeordnetensitze sind per Direktwahl zu vergeben. In Belgien müssen per Wahlpflicht alle Personen über 18 Jahren müssen ihre Stimme abgeben. Nichtwählen wird mit Geldbußen bis zu 60 Euro bestraft. Neben dem Parlament wählen die Belgier auch ihre Vertreter im Europäischen Parlament sowie die Abgeordneten der einzelnen Regionalparlamente und Sprachgemeinschaften.
Nach den vorgezogenen Parlamentswahlen im Juni 2010 hatte es 541 Tage gedauert, bis Belgien wieder eine Regierung hatte. Grund waren unter anderem Spannungen zwischen dem flämischen und dem wallonischen Teil der Bevölkerung, die auch Einfluss auf Wahlen und Regierungsbildungen hatten. So stellt die separatistische Neu-Flämische Allainz (N-VA) zwar die meisten Abgeordneten im Parlament, fand aber keine Koalitionspartner unter den wallonischen Parteien.
Erst im Dezember 2011 konnte ein neues Kabinett unter dem sozialistischen Premierminister Elio di Rupo gebildet werden – ein breiter Zusammenschluss aus sechs Parteien: flämische und wallonische Sozialisten, Christdemokraten und Liberale. Bis zu den Wahlen will di Rupos Regierung eine umfassende Staatsreform durchsetzen, die mehr Zuständigkeiten auf Regionen und Sprachgemeinschaften übertragen soll.

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(© AP)