22014 – Ein Ausblick in Bildern

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Die europäische und die griechische Flagge wehen vor dem antiken Parthenontempel auf dem Akropolishügel in der griechischen Hauptstadt Athen.

1. Januar: Griechenland übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr, dann übernimmt Italien

Am 1. Januar 2014 beginnt Griechenlands fünfte EU-Ratspräsidentschaft. Zuletzt hatte das Land dieses Amt im Jahr 2003 inne. Es werde eine "Präsidentschaft der Chancen", nicht der Krisen, kündigte der griechische Premierminister Antonis Samaras bei einem Besuch in Brüssel im Dezember 2013 an. Die Schwerpunkte der griechischen Ratspräsidentschaft bilden die Themen Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und der Zusammenhalt innerhalb der EU. Auch die Bankenunion will Griechenland vorantreiben. Neben Themen wie Migration, Grenzen und Mobilität in Europa, wird außerdem die Meerespolitik der EU auf der Agenda unter dem griechischen Vorsitz stehen.
In der zweiten Jahreshälfte übernimmt dann die italienische Regierung die Präsidentschaft. Der italienische Ministerpräsident Enrico Letta plädiert dafür, den Mitgliedsländern mehr finanziellen Spielraum zu geben. Die strikte Haushaltspolitik soll gelockert werden, so Letta. Auch die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen EU-Ländern hat die italienische Regierung auf die Aufgabenliste des Rates gesetzt.

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(© AP)