Erde

Weltkindertag

Seit 1954 feiert Deutschland einmal jährlich den Weltkindertag. Am 20. September ist es wieder so weit. Mit diesem Tag wollen die Veranstalter auf die Situation von Kindern aufmerksam machen.

Zum Weltkindertag am 20. September demonstrieren am Freitag (17.09.2004) in Hamburg rund 3000 Kinder für ihre Rechte.Die Aktion wurde von UNICEF Hamburg und der Förderschule Pröbenweg organisiert.
Man sieht mehrere Kinder, vor allem Mädchen, die ihre Hände in Richtung Kamera strecken.Zum Weltkindertag am 20. September demonstrieren am Freitag (17.09.2004) in Hamburg rund 3000 Kinder für ihre Rechte.Die Aktion wurde von UNICEF Hamburg und der Förderschule Pröbenweg organisiert. (© picture-alliance/dpa)

Am 20. September findet in Deutschland der Weltkindertag statt. Diesen Tag nutzen Kinder- und Jugendorganisationen, um auf die Lage von Kindern weltweit aufmerksam zu machen.

Unter dem diesjährigen Motto "Kindern ein Zuhause geben" wollen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk dazu aufrufen, die Interessen, Rechte und Bedürfnisse von Kindern in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen. In Hinblick auf Bildungschancen für Kinder, die von Armut betroffen sind, bei der Umsetzung des Kinderrechts auf Spiel, Freizeit und Erholung sowie bei der Versorgung und Integration von Flüchtlingskindern sehen die Organisationen Defizite. Laut UNICEF sind aktuell weltweit rund 50 Millionen Kinder auf der Flucht vor Gewalt, Konflikten und Armut. Viele von ihnen gehen nicht zur Schule und arbeiten täglich für wenig Geld, um sich und ihren Familien das Überleben zu sichern.

Um die Rechte von Kindern zu stärken, rief die UNO 1954 den Weltkindertag ins Leben. Mittlerweile haben ihn über 145 Länder eingeführt. Er wird von Land zu Land an unterschiedlichen Tagen im Jahr begangen.

In Deutschland gibt es übrigens noch einen Internationalen Kindertag, der traditionell am 1. Juni gefeiert wird. Die Dopplung geht auf die deutsch-deutsche Geschichte zurück, denn die DDR hatte bereits 1950 den 1. Juni als Internationalen Kindertag festgelegt. Diesen gibt es weiterhin. Inhaltlich haben beide Tage die gleichen Ziele.

Kinderrechte

Kinder und Jugendliche ziehen am 10.06.2013 geräuschvoll um die Paulskirche in Frankfurt am Main. Sie halten ein Transparent hoch mit der Aufschrift "Krach schlagen für Kinderrechte". Zu dem Umzug hatte Unicef Deutschland anlässlich seines 60. Geburtstages geladen.

Hintergrund aktuell (18.11.2014)

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Am 20. November 1989 beschlossen die Vereinten Nationen das Übereinkommen über die Rechte des Kindes. Seither ist der Druck auf die Vertragsstaaten, Kinderrechte umfassend zu verankern, deutlich gestiegen. Weiter...

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(130803) -- KABUL, Aug. 3, 2013 () -- Afghan children laborers work at a brick factory in Kabul, Afghanistan on August 3, 2013. The child labor still remains rampant in brick making industry in the war-hit country. (/Ahmad Massoud) (srb)

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Barbara Küppers

Dossier Menschenrechte

"Sie arbeiten bis zu zwölf Stunden am Tag und bekommen weit weniger Lohn als Erwachsene"

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Kinderarmut

APuZ

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 26/2006)

Kinderarmut

Armut und Kinderarmut sind relativ. In Deutschland leiden arme Kinder in der Regel weder Hunger noch Durst, haben ein eigenes Bett und gehen zur Schule. Hier zeigt sich Armut in anderen Formen: als eingeschränkte materielle Grundversorgung, in verminderten Bildungschancen, schlechterer Gesundheit und geringerer sozialer Teilhabe. Weiter...

Geflüchtete Kinder

Schüler melden sich am 19.06.2015 in der Klasse von Lehrerin Lisa Vestwig in der Rosensteinschule in Stuttgart (Baden-Württemberg). In der Vorbereitungsklasse werden Flüchtlingskinder auf die Teilnahme am regulären Schulunterricht vorbereitet

Kurzdossiers Zuwanderung, Flucht und Asyl

Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen im Schulalltag

Die Kultusministerkonferenz geht davon aus, dass allein 2014 und 2015 rund 325.000 Flüchtlinge im schulpflichtigen Alter nach Deutschland gekommen sind. Sie bringen ihre lebensgeschichtlichen Belastungen in den Schulalltag ein. Dadurch ergeben sich besondere Herausforderungen für die Organisation Schule und dort arbeitenden Pädagoginnen und Pädagogen. Weiter...

Syrische Familie in einem Flüchtlingslager im Bekaa-Tal. 48 Prozent der syrischen Flüchtlingsbevölkerung im Libanon sind unter 15 Jahre alt, 36 Prozent sind jünger als zehn Jahre.

Migration und Bevölkerung Ausgabe 10/2013

Syrien: Über eine Million Kinder auf der Flucht

1,1 Millionen Kinder sind aufgrund des Krieges in Syrien in die unmittelbaren Nachbarländer geflohen. Ein Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks zeigt, dass viele der minderjährigen syrischen Flüchtlinge von ihren Familienangehörigen getrennt leben müssen, keinen Zugang zu Schulbildung haben und oft in Kinderarbeitsverhältnissen ausgebeutet werden. Weiter...

 

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Weltweit müssen rund 215 Millionen Kinder arbeiten, etwa 115 Millionen davon sind dabei erheblichen Risiken ausgesetzt. Mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und mehreren Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation sind zwar wichtige Schritte gegen Kinderarbeit unternommen worden, doch mangelt es vielerorts an deren Durchsetzung. Weiter... 

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Kriegsbilder wirken auf Kinder anders als auf Erwachsene – aber wie genau? Eine internationale Studie gibt Einblick, wie Kinder den Krieg auf dem Bildschirm begreifen, welche Vorstellungen, welche Ängste und welche Fragen er weckt. Weiter... 

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Wo findet Bildung statt? Prof. Dr. Lothar Krappmann

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Schulnewsletter

September 2016: Kinderrechte

Die Erziehung der Schülerinnen und Schülern zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern ist eines der großen Ziele der Schule und besonders des Politikunterrichts. Dennoch vergessen wir manchmal, dass Kinder und Jugendliche nicht erst morgen zu Bürgerinnen und Bürgern werden, sondern bereits heute Rechte besitzen und die Gesellschaft aktiv gestalten können. Hierauf soll der alljährliche Weltkindertag aufmerksam machen. Weiter...