Arbeitsmarktpolitik Dossierbild

19.2.2013 | Von:
Jürgen Kühl
Frank Oschmiansky
Kathrin Schultheis
Stefan Sell

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung werden erst seit dem 01.04.2012 unter diesem Begriff geführt. Er wurde im Zuge des Gesetzes zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente zum 01.01.2009 in die Sozialgesetzbücher II und III aufgenommen. Das Förderinstrument umfasst die bis Ende 2008 existierenden Förderinstrumente Beauftragung Dritter mit der Vermittlung (ehemals § 37 SGB III), Personal-Service-Agenturen (ehemals § 37c SGB III), Trainingsmaßnahmen (ehemals § 48 SGB III), Beauftragung von Trägern mit Wiedereingliederungsmaßnahmen (ehemals § 421i SGB III) und Aktivierungshilfen (ehemals § 241 (3a) SGB III). Durch die Aufhebung der Trennung zwischen den einzelnen Förderinstrumenten sollen die Arbeitsvermittler in den Arbeitsagenturen und Jobcentern mehr Entscheidungsfreiheit beim Einsatz dieser Förderinstrumente haben.

Einleitung und Historie

"Trainingsmaßnahmen" wurden 1997 dem arbeitsmarktpolitischen Instrumentarium hinzugefügt. Wirklich neu war allerdings nur der Name, inhaltlich wurde unter dem Begriff Trainingsmaßnahmen ein Bündel ähnlicher und schon vorher existierender Maßnahmen zusammengefasst (Eingliederungsmaßnahmen, kurzzeitige Qualifizierungsmaßnahmen, Einarbeitungszuschüsse, Maßnahmen der Arbeitsberatung etc.). Anfang 2009 bündelte ein neuer § 46 SGB III (Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung) ein weiteres Mal eine Reihe von Maßnahmen, die zuvor einzeln geregelt waren. Auch die hier vorgestellten Trainingsmaßnahmen gingen in diesem neuen § 46 SGB III auf. Zum 1. April 2012 sind ein drittes Mal Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung zusammengefasst worden. Sie sind nunmehr in § 45 SGB III geregelt und umfassen neben den Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung auch die Vergaberegelungen für die Vermittlungs- und Aktivierungsgutscheine.

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurde der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (früher Vermittlungsgutschein nach § 421gg SGB III) in das Förderinstrumentenpaket der Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung aufgenommen. Er ist aus dem Vermittlungsgutschein (ehemals § 421g SGB III) hervorgegangen. Mit der Einführung des Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins wurde die Wahlfreiheit der geförderten Personen gestärkt. Sie können mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein selbst einen Träger und eine Maßnahme auswählen, die den mit der Arbeitsagentur/dem Jobcenter getroffenen Vereinbarungen entsprechen. Es muss sich jedoch um einen zertifizierten Träger handeln. Private Arbeitsvermittler können ebenso mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein beauftragt werden. Das Verfahren der Beauftragung privater Arbeitsvermittler bleibt im Folgenden unberücksichtigt, da es im Text Private Arbeitsvermittlung ausführlich dargestellt wird.

Fördervoraussetzungen und Förderkonditionen

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung verfolgen fünf gesetzlich festgelegte Ziele. Sie sollen nach § 45 SGB III die berufliche Eingliederung durch
  1. Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt,
  2. Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen,
  3. Vermittlung in eine versicherungspflichtige (mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende) Beschäftigung,
  4. Heranführung an eine selbstständige Tätigkeit oder
  5. Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme
unterstützen.

Sie können im Rahmen betrieblicher oder schulischer Maßnahmen als Einzel- oder als Gruppenmaßnahmen bei Arbeitgebern und Qualifizierungsträgern durchgeführt werden. Maßnahmen, die bei Arbeitgebern durchgeführt werden, dürfen nicht länger als sechs Wochen dauern, andere Maßnahmen können bis zu acht Wochen andauern.

Zugänge TrainingsmaßnahmenZugänge Trainingsmaßnahmen Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Über die Teilnahme an einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung entscheiden grundsätzlich die Arbeitsvermittler der Arbeitsagenturen. Die Ausstellung des Gutscheins ist eine Ermessensleistung. Arbeitsvermittler stellen Arbeitslosen bei Bedarf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein aus, in dem Ziele und Inhalte der Maßnahme festgelegt sind. Arbeitslose mit Anspruch auf Arbeitslosengeld, die innerhalb von drei Monaten mindestens sechs Wochen lang arbeitslos sind, haben einen Rechtsanspruch auf die Ausstellung eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins. Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein können die Arbeitslosen einen Träger auswählen, der eine Maßnahme mit den festgelegten Inhalten und Zielen anbietet, eine private Arbeitsvermittlung beauftragen oder einen Arbeitgeber wählen, der die vereinbarten Ziele und Inhalte im Rahmen einer betrieblichen Maßnahme vermitteln kann. Die Kosten für die Maßnahmen werden dem Träger bzw. Arbeitgeber seitens der Arbeitsagentur erstattet. Sie werden entweder aufwands- oder erfolgsbezogen erstattet.

Trainingsmaßnahmen waren eines der meist genutzten Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik. Bis zu 1,6 Millionen Maßnahmen jährlich wurden in der Vergangenheit begonnen. Auch heute noch werden jährlich weit über eine Million Aktivierungs- und Wiedereingliederungsmaßnahmen aufgenommen. Am häufigsten werden Trainingsmaßnahmen mit dem Zweck des Bewerbungstrainings durchgeführt.

Wirkungen

Trotz des großflächigen Einsatzes dieser Maßnahme wird ihr von Seiten der Forschung noch recht geringe Aufmerksamkeit geschenkt. Ein Grund hierfür sind die heterogenen Ziele und Varianten der Maßnahme, die eine Erfolgsbeobachtung erschweren. Trainingsmaßnahmen waren auch nicht Bestandteil der so genannten Hartz-Evaluation, allerdings zeigten hier die Evaluationsergebnisse zur Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse einige generelle Trends. Danach ergab eine Befragung von Führungskräften der BA, dass im Rahmen der Bewerberaktivierung Trainingsmaßnahmen das am häufigsten eingesetzte Instrument sind, dem auch die höchste Wirkung zugesprochen wird. Trainingsmaßnahmen werden nicht nur teilweise für Kurzfristqualifizierungen genutzt, sondern auch um Arbeitsbereitschaft, Motivation und Verfügbarkeit zu testen. Bei einigen Trainingsmaßnahmen steht also der Forderaspekt neben oder teilweise vor dem Förderaspekt.

Eine IAB-Auswertung von Trainingsmaßnahmen zur Überprüfung der Verfügbarkeit zeigte, dass die Einladung zu einer solchen Maßnahme tatsächlich recht häufig zu Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit führt, insbesondere bei der Gruppe der teilzeitarbeitslosen Frauen und bei der Gruppe der Jugendlichen. Eine positive Wirkung hinsichtlich eines Übergangs in Arbeit aufgrund der Teilnahme konnte jedoch nur in geringem Ausmaß festgestellt werden. Hier zeigt sich also, dass für die Benachrichtigung über die bevorstehende Trainingsmaßnahme eine Wirkung auf die Arbeitslosigkeit der potenziellen Maßnahmeteilnehmenden nachgewiesen werden kann.

Die weiteren vorhandenen Studien zu den Wirkungen zeigen überwiegend, dass die Teilnahme an einer Trainingsmaßnahme die Suchzeit für eine neue Beschäftigung von Arbeitsuchenden reduziert. Demnach führen Trainingsmaßnahmen besonders kurz und mittelfristig zu einer Verkürzung der Arbeitslosigkeitsdauer. Eine Studie zeigt, dass die erwartete Arbeitslosigkeit einer Untersuchungsgruppe durch die Teilnahme an einer Aktivierungs- und beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahme von 228 Tagen auf 191 Tage sank (minus 37 Tage). Bei länger andauernden Maßnahmen konnte diese Wirkung noch stärker nachgewiesen werden. Dieser Effekt nimmt aber sechs Monate nach der Teilnahme stark ab und ist nach 12 Monaten nicht mehr feststellbar.

Für die Teilnahme an Trainingsmaßnahmen stellte das IAB 2012 einen positiven Effekt auf die Eingliederungschancen in Erwerbstätigkeit fest. Sie untersuchten die Wirkung von Trainingsmaßnahmen auf Personen, die an einer Trainingsmaßnahme teilnehmen im Vergleich zu Arbeitslosen einer Referenzgruppe, die an keiner Trainingsmaßnahme oder anderen Maßnahme teilnehmen. Durch die Berechnungen kann das IAB nachweisen, dass Personen, die eine Trainingsmaßnahme besuchen, eine signifikant größere Chance zur Aufnahme eines ungeförderten Beschäftigungsverhältnisses haben als Arbeitslose der Referenzgruppe. Für Männer ist die Wahrscheinlichkeit 52,1 % höher, für Frauen 46,9 %. Auch für arbeitslose Personen, die in der Vergangenheit eine Trainingsmaßnahme abgeschlossen haben, bleibt die Chance zur Aufnahme einer ungeförderten Beschäftigung höher als für Arbeitslose, die keine Fördermaßnahme abgeschlossen haben (Männer: 38,1 %; Frauen: 35,2 %).

Einige Studien zu Trainingsmaßnahmen kommen zu folgenden Ergebnissen: Bei nicht-betrieblichen Trainingsmaßnahmen kommt es in den ersten Monaten nach Maßnahmebeginn zunächst zu einem Einsperreffekt: Die Teilnehmenden bemühen sich weniger um die Integration in Erwerbstätigkeit als vor Beginn der Maßnahme. Dies ist bei Maßnahmen zu beobachten, die mindestens zwei Wochen dauern. Zum Ende der Maßnahme nimmt die Bereitschaft zur Arbeitssuche jedoch wieder zu. Für Maßnahmen nach dem SGB II zeigte sich, dass die Teilnehmer 20 Monate nach Maßnahmebeginn eine um etwa drei Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, regulär beschäftigt zu sein als vergleichbare Nicht-Teilnehmer.

Schulische Maßnahmen haben nur geringe Wirkungen auf die Eingliederungsaussichten der Teilnehmer. Für die betrieblichen Trainingsmaßnahmen zeigt sich ein positiveres Bild. Hier treten die Eingliederungswirkungen für die Teilnehmer sehr viel rascher ein und sind weit höher. Sechs Monate nach Maßnahmebeginn sind die Beschäftigungschancen der Teilnehmer um etwa 13 bis 19 Prozentpunkte höher als ohne Teilnahme. Bis zum 20. Monat bleiben diese Effekte recht stabil. Die sehr rasche Wirkung betrieblicher Trainingsmaßnahmen lässt vermuten, dass die Teilnehmer recht häufig von dem Betrieb, in dem die Maßnahme stattfand, regulär weiter beschäftigt werden. Das weist allerdings auf die Gefahr von Mitnahmeeffekten hin. Diese sind in der entsprechenden Studie jedoch nicht untersucht worden.

Pro und Contra

Vor allem die betrieblichen Trainingsmaßnahmen geraten häufig in Kritik. Arbeitgeber wollten lediglich Auftragsspitzen mit "Praktikantinnen und Praktikanten" bewältigen und verfolgten weder eine Kenntnisvermittlung noch eine Einstellung der Maßnahmeteilnehmer. So gab es auch einige Medienberichte über Firmen, die Auftragsspitzen über betriebliche Trainingsmaßnahmen "abgefedert" haben, ohne dass eine Übernahme des Arbeitsuchenden auch nur angedacht worden sei. Die Trainingsmaßnahme wurde also als ein von der Arbeitsagentur finanziertes Praktikum missbraucht. Die Eingliederungschancen derjenigen, die an einer betrieblichen Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung teilgenommen haben, zeichnen jedoch ein deutlich positiveres Bild. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) begrüßte die Möglichkeit der betrieblichen Einzelmaßnahmen ausdrücklich. Sie sprachen sich zudem für die Aufhebung der zeitlichen Begrenzung der betrieblichen Maßnahmen aus:

i

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Trainingsmaßnahmen

"Im Einzelfall kann eine Integration mehr Zeit für notwendige Einweisungs- und Anlernphasen erfordern, die über die typischen Einarbeitungsabläufe deutlich hinausgehen. Die derzeitige gesetzliche Beschränkung der Höchstdauer schließt solche Phasen sowie insgesamt einen, einer variablen und praxisnahen Qualifizierung Rechnung tragenden Einsatz betrieblicher Trainingsmaßnahmen apodiktisch aus. Der Gefahr von Mitnahmeeffekten, mit der der enge zeitliche Rahmen begründet wird, sollte nicht durch eine – dem Eingliederungsbedarf unter Umständen entgegenstehende – kurze Befristung des Arbeitsmarktinstruments, sondern vielmehr durch eine konsequente Steuerung der Maßnahme nach Wirkung und Wirtschaftlichkeit begegnet werden.“

BDA 2011

Die Landesvereinigung Sachsen der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Arbeit e.V. und weitere Verbände der freien Wohlfahrtspflege sowie der Sozialverband Deutschland (SoVD) stimmen insofern überein, als dass sie die Durchführung von Trainingsmaßnahmen grundsätzlich befürworten. Zudem hält die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit die zeitliche Begrenzung von Trainingsmaßnahmen schulischer sowie betrieblich Art für nicht zielführend. Entgegen der BDA lehnt sie jedoch die Entwicklung von Aktivierungsgutscheinen und die damit verbundene Wahlfreiheit der Arbeitslosen ab. Sie begründet ihre Ansicht mit dem Argument, dass Personen mit einem erhöhten Förderbedarf nicht in der Lage sein könnten, den richtigen Anbieter und die richtige Maßnahme auszuwählen. Diese Meinung findet unter Personen, die das Vergabeverfahren mittels Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins kritisieren, einen breiten Konsens.

i

Ursula Engelen-Kefer

Vergabeverfahren

"Die Vergabe von Vermittlungsgutscheinen an externe Dienstleister für die Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen (nach § 45) sollten daher vor dem Hintergrund der Evaluierungsergebnisse des IAB grundsätzlich überdacht werden. Es ist in hohem Masse problematisch, die „Privatisierung“ der Arbeitsvermittlung und Arbeitsmarktpolitik noch weiter auszudehnen. Dies gilt besonders für die Aktivierung und berufliche Eingliederung der schwer vermittelbaren Personengruppen. In jedem Fall sind sie mit ausreichenden Informations- und Beratungsleistungen zu verbinden.“

Ursula Engelen-Kefer (Parteivorstandsmitglied der SPD, Honorarprofessorin an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit)

i

Ver.di

Vergabeverfahren

"Alternativen zum Vergabeverfahren für bestimmte Maßnahmen sind grundsätzlich zu begrüßen. Die Möglichkeit der Wahl zwischen Vergabeverfahren und Gutschein bei Maßnahmen zur „Aktivierung und beruflichen Eingliederung“ (nicht: Vermittlung) ist aber nur sinnvoll, wenn die Ausgabe eines Gutscheins mit einer qualifizierten und individuellen Beratung begleitet wird. Ein Verweis auf Informationsmaterialien und Internetangebote reicht bei der Vielzahl von Angeboten keinesfalls aus. Eine entsprechende Beratungsinfrastruktur ist jedoch nicht vorhanden.“

Ver.di 2011

Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/ Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/3.0/
Autoren: Jürgen Kühl, Frank Oschmiansky, Kathrin Schultheis, Stefan Sell für bpb.de
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.


Dossier

Rentenpolitik

Die Alterssicherung stellt, egal wie sie organisiert ist, in allen modernen Gesellschaften einen erheblichen Anteil an der Verwendung des Sozialprodukts dar. Sie ist quantitativ der Kernbereich des Sozialstaats.

Mehr lesen

Dossier

Gesundheitspolitik

Der Reformdruck im deutschen Gesundheitswesen hat deutlich zugenommen. Während noch vor wenigen Jahren nur Experten über die Finanzierbarkeit und Qualitätssicherung des Gesundheitssystems nachdachten, suchen heute viele Bürgerinnen und Bürger nach Antworten.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Coverbild APuZ 26-2017 Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarkt-
politik

Arbeitsmarktpolitik versucht den Rahmen zu setzen, in dem wir arbeiten. Dass sie dabei nicht immer a...

APuZ_15/2011_80.jpg

Humanisierung der Arbeit

"Hauptsache Arbeit!" lautet oft der Ruf – die Qualität der Arbeitsplätze rückt dabei in den Hin...

Gewerkschaften

Gewerkschaften

Mit dem Übergang vom wohlfahrts-
staatlichen Kapitalismus zum Finanzmarkt-Kapitalismus setzte ei...

Migration und Arbeitsmarkt

Migration und Arbeitsmarkt

Durch den demografischen Wandel droht der deutschen Gesellschaft nicht nur die Überalterung, sonder...

Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarkt-
politik

Die Instrumente der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungs-
politik haben sich im Laufe der Jahre stä...

APuZ48_2010.jpg

Arbeitslosigkeit

2003 verkündete Gerhard Schröder ein umfassendes Reformprogramm für Deutschland: die "Agenda 2010...

Arbeitslosigkeit: Psychosoziale Folgen

Arbeitslosigkeit: Psychosoziale Folgen

Der Verlust der eigenen Arbeit kann kann zu psychischen Beeinträchtigungen führen, die den Betroff...

Abstieg - Prekarität - Ausgrenzung

Abstieg - Prekarität - Ausgrenzung

Die Mittelschicht schrumpft. Immer mehr Menschen haben Angst vor dem sozialen Abstieg. Die aktuelle ...

Entgrenzung von Arbeit und Leben

Entgrenzung von Arbeit und Leben

Die Ansprüche der Arbeitswelt wachsen, dabei bleibt das Privatleben oft auf der Strecke. Aber wie l...

Grundeinkommen?

Grund-
einkommen?

Seit einiger Zeit diskutiert Deutschland über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Ist e...

Zum Shop

Dossier

Demografischer Wandel

Zu- und Auswanderung, Geburtenrate, Sterblichkeit - die sind die drei zentralen Faktoren für die demografische Entwicklung. Der demografische Wandel wird unsere Gesellschaft spürbar verändern - ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, im Bereich der Sozialversicherungen, der Arbeitswelt, der Infrastruktur oder der Familienpolitik. Das Dossier beleuchtet die wichtigsten Bereiche und skizziert den Stand der Debatte.

Mehr lesen