Arbeitsmarktpolitik Dossierbild

31.1.2014 | Von:
Tim Obermeier

Fachkräftemangel

In den politischen Debatten zum Arbeitsmarkt ist immer wieder vom Fachkräftemangel als Herausforderung die Rede. Doch was heißt Fachkräftemangel überhaupt? Welche Daten liegen hierzu vor? Wie sehen Lösungsstrategien zum Fachkräftemangel in Deutschland aus?

Werbung für mehr Fachkräfte: die vormalige Bundesarbeitsministerin von der Leyen, der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Rösler und der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, stellten 2012 eine Kampagne für mehr Fachkräfte in Deutschland vor.Werbung für mehr Fachkräfte: die vormalige Bundesarbeitsministerin von der Leyen, der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Rösler und der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, stellten 2012 eine Kampagne für mehr Fachkräfte in Deutschland vor. (© picture-alliance)

Was heißt Fachkräftemangel?

Zunächst sollen die verschiedenen Begriffe Arbeitskräftemangel, Fachkräftemangel und Fachkräfteengpass oder Fachkräftelücke geklärt werden. Jeder Begriff hat seine eigene Bedeutung und beschreibt ein anderes Phänomen. Auf dem Arbeitsmarkt trifft das Arbeitsangebot der Arbeitnehmer auf die Arbeitsnachfrage der Arbeitgeber.

Von einem Arbeitskräftemangel kann gesprochen werden, wenn die Arbeitsnachfrage dauerhaft über dem Arbeitsangebot liegt. Das würde bedeuten, dass Betriebe mehr Stellen zu besetzen haben als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Betriebe würden dann beispielsweise auf Stellenausschreibungen keine oder nur wenige Bewerbungen erhalten. Als Arbeitskräfte werden, unabhängig von ihrer Qualifikation, alle arbeitsfähigen Personen bezeichnet. Davon abzugrenzen sind die Fachkräfte, worunter Personen verstanden werden, die eine anerkannte akademische Ausbildung oder eine anerkannte mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert haben. Auch wenn rein rechnerisch die gesamtwirtschaftliche Arbeitsnachfrage durch das zur Verfügung stehende Angebot gedeckt wird, kann es trotzdem zur Mangelsituation kommen. Von einem Fachkräftemangel kann dann gesprochen werden, wenn die Nachfrage nach Fachkräften über einen längeren Zeitraum nicht mehr ausreichend gedeckt werden kann. Ein Fachkräftemangel kann die gesamte Wirtschaft betreffen, was jedoch sehr selten ist, oder sich nur in bestimmten Regionen oder Berufsgruppen zeigen. Ein Fachkräftemangel tritt häufig nicht dauerhaft auf, sondern die Funktionsweise des Arbeitsmarktes begrenzt ihn zeitlich. Er kann auch trotz Arbeitslosigkeit vorhanden sein. Und zwar dann, wenn die Qualifikationen der Arbeitslosen nicht mit den benötigten Qualifikationen der Arbeitgeber übereinstimmen. Dann wir von einem sogenannten Mismatch (Fehlanpassung) gesprochen.

Während Arbeitskräftemangel ohne Berücksichtigung der Qualifikationsstruktur von einem dauerhaften Mangel an Arbeitskräften ausgeht, berücksichtigt der Terminus Fachkräftemangel die Qualifikationsanforderungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer und betrachtet einen längeren Zeitraum. Einen dauerhaften Fachkräftemangel kann es auf anpassungsfähigen Märkten eigentlich nicht geben, da Arbeitgeber ihren Bedarf ansonsten auf andere Weise decken würden (z.B. Ausweitung der Arbeitszeit) oder die Produktion verringern würden. Es wird deswegen häufig von einem Fachkräfteengpass oder einer Fachkräftelücke gesprochen. Darunter wird das vorübergehende qualitative Missverhältnis der regionalen und/oder qualifikationsspezifischen Arbeitsnachfrage mit dem zur Verfügung stehenden Arbeitsangebot verstanden.

Ein Fachkräftemangel oder Fachkräfteengpass kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Es können in bestimmten Branchen mehr offene Stellen als Bewerber vorhanden sein oder die Vakanzzeit, also die Dauer, bis eine Stelle neu besetzt wurde, könnte sich verlängern. Ein weiteres Anzeichen für einen Fachkräfteengpass sind überdurchschnittliche Gehaltsentwicklungen in manchen Branchen, die darauf hindeuten, dass Arbeitnehmer eine bessere Verhandlungsposition haben und Arbeitgeber Arbeitskräfte halten oder durch höhere Löhne gewinnen wollen.

Während in den 70er Jahren noch über das Ende der Arbeitsgesellschaft diskutiert wurde, dominieren heute der Fachkräftemangel und die Frage, ob der Gesellschaft die Arbeitskräfte ausgehen, die Diskussion. Im Folgenden wird untersucht, ob wir für Deutschland von einem allgemeinen oder einem spezifischen Fachkräftemangel, also einem Fachkräfteengpass, sprechen können.

Gibt es einen Mangel an Arbeitskräften?

Ob es einen Mangel an Arbeitskräften in Deutschland gibt, ist eine umstrittene Frage. Es wurde bereits angedeutet, dass es bestimmte Indikatoren gibt, die auf einen möglichen Mangel hindeuten können.

Zahl der Arbeitslosen und Zahl der gemeldeten und offenen Stellen 2000 - 2012Zahl der Arbeitslosen und Zahl der gemeldeten und offenen Stellen 2000 - 2012 Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Wenn in Deutschland ein allgemeiner Arbeitskräftemangel vorliegen würde, müsste die Zahl der offenen Stellen dauerhaft über der Zahl der Arbeitslosen liegt. Es gibt keine Meldepflicht für offene Stellen, sodass der Bundesagentur für Arbeit immer nur ein Teil des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots bekannt ist. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erhebt mit einer repräsentativen Betriebsbefragung quartalsweise die Zahl der offenen Stellen. Im September 2013 gab es 868.000 offene Stellen. Der Bundesagentur für Arbeit waren nur 51% dieser Stellen gemeldet (Meldequote).

Die Grafik zeigt, dass die Zahl der Arbeitslosen seit 2000 immer über der Zahl der gemeldeten und auch der offenen Stellen lag. 2012 gab es fast dreimal so viele Arbeitslose wie offene Stellenangebote am ersten Arbeitsmarkt. Von einem allgemeinen Arbeitskräftemangel in Deutschland kann also nicht gesprochen werden.

Vakanzzeiten bei Arbeitsstellen für sozialversicherungspflichtige BeschäftigungsverhältnisseVakanzzeiten bei Arbeitsstellen für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Ein hohes Verhältnis von offenen Stellen und Arbeitslosen schließt einen Fachkräftemangel jedoch nicht aus. Die qualifikatorischen Anforderungen der offenen Stellen könnten beispielsweise nicht mit den Qualifikationen der Arbeitslosen übereinstimmen, sodass die Stellen nicht besetzt werden können. Weiterhin könnten die offenen Stellen in Regionen mit besonders niedriger Arbeitslosigkeit vorhanden sein, während die Arbeitslosen in anderen Regionen wohnen. Informationen darüber veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit monatlich in ihrer Engpassanalyse. Dabei wird die so genannte Vakanzzeit nach Berufsbereichen und Bundesländern betrachtet. Die Vakanzzeit misst die Dauer vom gewünschten Besetzungstermin eines Stellenangebots bis zur "Erledigung" durch Vermittlung, anderweitige Besetzung oder Stornierung. Im Jahr 2012 lag die jahresdurchschnittliche Vakanzzeit bei 77 Tagen und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 13 Tage erhöht (2011 64 Tage). Mit Ausnahme der Wirtschaftskrise 2009/10 sind die Vakanzzeiten in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Auch die Zahl der Stellen, die über drei Monate vakant waren, ist in den letzten Jahren gestiegen und lag im Jahr 2012 bei 29,5 Prozent.

Lange Vakanzzeiten signalisieren Probleme bei der Besetzung von Stellen müssen aber noch keinen Fachkräftemangel bedeuten, da die Stellenbesetzungsprobleme auch andere Gründe haben können. Von einem Fachkräftemangel oder Engpass wird erst dann gesprochen, wenn die Besetzung freier Arbeitsstellen deutlich länger dauert als "üblich" oder als von den Betrieben für vertretbar gehalten wird. Als unübliche hohe Vakanzzeiten gelten Werte von 40 Prozent über dem Durchschnitt und eine Zunahme um 10 Tage gegenüber dem Referenzjahr. Die Bundesagentur für Arbeit sieht in ihren Statistiken aktuell keinen flächendeckenden Fachkräftemangel. Werden jedoch einzelne Berufsbereiche und Regionen betrachtet, stellt sich die Situation teilweise anders dar.

Abgeschlossene Vakanzzeit nach Berufsgruppen TOP 10

Anforderungsniveau Fachkräfte, 2012

Berufsgruppenabgeschl. Vakanzzeit in TagenAnteil an Arbeitsstellen mit Vakanzzeit > 3 Monat
absolutVeränd. abs. gegenüber 2011in %Veränd. abs.
gegenüber 2011
Insgesamt (ohne Helfer)80+ 1335,0+ 4,0
Fachkräfte insgesamt79+ 1335,1+ 4,0
Fahrzeugführung im Eisenbahnverkehr184+ 10362,3+ 23,2
Servicekräfte im Personenverkehr148+ 7136,6- 20,4
Tech. Betrieb Eisenb., Luft, Schiffsverkehr138+ 149,5- 3,8
Überwachung u. Steuerung Verkehrsbetrieb132+ 5052,1+ 5,9
Altenpflege126+ 1649,3+ 3,3
Überwachung, Wartung Verkehrsinfrastruktur112+ 7243,6+ 31,5
Gesundh., Krankenpfl., Rettungsd. Geburtsh.112+ 343,2- 1,4
Energietechnik111+ 2344,5+ 5,9
Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klimatechnik110+ 1943,1+ 2,5
Metallerzeugung108+ 3041,5+ 1,6

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Abgeschlossene Vakanzzeit nach Berufsgruppen TOP 10

Anforderungsniveau Spezialisten, 2012

Berufsgruppenabgeschl. Vakanzzeit in TagenAnteil an Arbeitsstellen mit Vakanzzeit > 3 Monat
absolutVeränd. abs. gegenüber 2011in %Veränd. abs.
gegenüber 2011
Insgesamt (ohne Helfer)80+ 1335,0+ 4,6
Spezialisten insgesamt84+ 1333,8+ 4,6
Pharmazie134+ 5737,7- 0,3
Gesundh., Krankenpfl., Rettungsd. Geburtsh.120+ 442,7- 0,4
Softwareentwicklung und Programmierung112+ 2342,5+ 5,5
Umweltmanagement und -beratung112 + 4542,3+ 5,1
Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klimatechnik112+ 1342,6+ 5,5
Mechatronik und Automatisierungstechnik110+ 2739,8+ 7,4
Gastronomie108+ 2240,3+ 5,0
Energietechnik108+ 2142,7+ 8,3
Fahrzeug-Luft-Raumfahrt-, Schiffbautechn.105+ 2641,7+ 8,4
Aus-, Trockenbau. Iso. Zimmer. Glas. Roll. bau105+ 843,3+ 4,2

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Abgeschlossene Vakanzzeit nach Berufsgruppen TOP 10

Anforderungsniveau Experten, 2012

Berufsgruppenabgeschl. Vakanzzeit in TagenAnteil an Arbeitsstellen mit Vakanzzeit > 3 Monat
absolutVeränd. abs. gegenüber 2011in %Veränd. abs.
gegenüber 2011
Insgesamt (ohne Helfer)80+ 1335,0+ 3,8
Experten insgesamt85+ 1035,9+ 3,8
Human- und Zahnmedizin174+ 1758,0- 0,1
Techn. Zeichnen, Konstruktion, Modellbau148+ 3854,0+ 10,3
Feinwerk- und Werkzeugtechnik139 + 5446,9+ 8,9
Fahrzeug-Luft-Raumfahrt-, Schiffbautechn.138+ 2955,8+ 15,0
Technische Forschung und Entwicklung137+ 3451,7+ 9,0
IT-Systemanalyse, Anwenderber, IT-Vertrieb131+ 2447,0- 0,9
Softwareentwicklung und Programmierung131+ 2950,1+ 7,9
Versicherungs- u. Finanzdienstleistungen129+ 3251,5+ 15,1
Maschinenbau- und Betriebstechnik122+ 2846,4+ 9,5
Elektrotechnik120+ 2145,8+ 6,9

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Die abgeschlossenen Vakanzzeiten nach Berufsgruppen zeigen, dass in bestimmten Bereichen Stellen länger als üblich unbesetzt bleiben. Dabei wird nach dem Anforderungsniveau für die Stellen unterschieden. Für Helfertätigkeiten werden in der Regel keine bis geringe Fachkenntnisse benötigt während Fachkräfte komplexere Tätigkeiten ausüben und den Abschluss einer zwei- bis dreijährigen Berufsausbildung voraussetzen. Spezialisten sind Meister oder Techniker sowie Personen mit Fachschul- oder Hochschulausbildung für deren Tätigkeiten Spezialkenntnisse benötigt werden. Experten üben sehr komplexe Arbeiten aus und es wird eine mindestens vierjährige Hochschulausbildung vorausgesetzt. Die Tabellen zeigen, dass auf dem Anforderungsniveau der Fachkräfte vor allem bei den Fahrzeugführern im Eisenbahnverkehr und den Servicekräften im Personenverkehr die Vakanzzeiten überdurchschnittlich hoch sind und im Vergleich zum Jahr 2011 auch stark gestiegen sind. Auch in der Berufsgruppe Altenpflege war die Vakanzzeit mit 126 Tagen sehr hoch. Bei den Spezialisten verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit vor allem im Gesundheitssektor in den Berufsgruppen Pharmazie und Krankenpflege überdurchschnittliche hohe Vakanzzeiten. Im Anforderungsniveau der Experten sind es neben Human- und Zahnmedizinern vor allem technische Berufsgruppen, wie technische Zeichner und Werkzeugtechniker, mit einer hohen Vakanzzeit. Es gibt also in Deutschland bestimmte Berufsgruppen bei denen die Stellenbesetzung "unüblich" lange dauert und man von einem Fachkräfteengpass sprechen kann. Auch regional lassen sich große Unterschiede feststellen, wobei in der Tabelle 6 wieder die jeweiligen Anforderungsniveaus betrachtet werden.

Abgeschlossene Vakanzzeit nach Bundesland und Anforderungsniveau 2012

Insgesamt
(ohne Helfer)
FachkräfteSpezialistenExperten
abs.Veränd. abs. gegenüber 2011abs.Veränd. abs. gegen-
über 2011
abs.Veränd. abs. gegen-
über 2011
abs.Veränd. abs. gegen-
über 2011
Deutschland80+ 1379+ 1384+ 1385+ 10
Baden-Württemberg92+ 1690+ 1696+ 1598+ 14
Bayern80+ 1178+ 1184+ 1290+ 10
Berlin69+ 1370+ 1471+ 1660+ 1
Brandenburg58+ 1162+ 1565+ 1658- 3
Bremen91+ 1790+ 1789+ 9100+ 23
Hamburg101+ 15104+ 1593+ 1493+ 18
Hessen85+ 1585+ 1586+ 1786+ 19
Mecklenburg-Vorpommern63+ 1562+ 1569+ 1467+ 7
Niedersachsen84+ 1682+ 1688+ 1496+ 14
Nordrhein-Westfalen81+ 1481+ 1482+ 1184+ 9
Rheinland-
Pfalz
76+ 1274+ 1184+ 2081+ 12
Saarland76+ 1975+ 2079+ 2076+ 9
Sachsen-Anhalt62+ 1261+ 1169+ 1263+ 14
Sachsen57+ 757+ 859+ 558- 5
Schleswig-Holstein73+ 1073+ 1077+ 1169+ 5
Thüringen72+ 1571+ 1672+ 1086+ 15

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Es wird deutlich, dass die abgeschlossenen Vakanzzeiten in allen Bundesländern und in allen Anforderungsniveaus im Jahr 2012 gegenüber 2011 gestiegen sind. Die Vakanzzeiten steigen zwar, doch kann man noch nicht von unüblich hohen Zeiten sprechen. Regionale Unterschiede bei der Dauer der Besetzung einer neuen Stelle finden sich bei Fachkräften beispielweise zwischen dem Saarland, wo die Vakanzzeit um 20 Prozent angestiegen ist, während sie in Sachsen nur um 8 Prozent anstieg. In beiden Bundesländern liegen die Werte jedoch noch nicht so weit über dem Durchschnitt, dass von einem Fachkräftemangel gesprochen werden kann. Eine besonders starken Anstieg und bereits eine überdurchschnittliche Vakanzzeit findet sich bei Experten in Bremen, Spezialisten in Baden Württemberg oder Fachkräften in Hamburg.

In Deutschland kann aktuell nicht von einem allgemeinen Fachkräftemangel gesprochen werden. In einigen Bundesländern und in einigen Berufsgruppen deuten lange Vakanzzeiten jedoch auf einen Fachkräfteengpass hin. Im Folgenden wird am Beispiel der Ingenieure genauer untersucht, ob es einen Fachkräftemangel oder einen Engpass gibt.

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