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Die drei Sektoren der beruflichen Bildung – Übergangssystem


11.8.2014
Unter dem Begriff des Übergangssystems werden Bildungsgänge zusammengefasst, die zu keinem berufsqualifizierenden Abschluss führen, sondern auf eine Chancenverbesserung der Teilnehmenden ausgerichtet sind: Sie sollen nach erfolgreicher Beendigung des Ausbildungsganges bessere Chancen zur Aufnahme einer dualen oder schulischen Berufsausbildung haben.

Arbeitslose Jugendliche lernen in berufsbildenden Maßnahmen, wie hier im Ökologischen Bildungszentrum Lasker Höfe,  wichtiges Know-How für die Zukunft. Foto: APArbeitslose Jugendliche lernen in berufsbildenden Maßnahmen, wie hier im Ökologischen Bildungszentrum Lasker Höfe, wichtiges Know-How für die Zukunft. (© AP)


Das Übergangssystem bietet vor allem jungen Menschen ohne oder mit niedrigen Schulabschlüssen eine Übergangsmöglichkeit zwischen dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule und der Aufnahme einer Berufsausbildung, wenn dies nicht lückenlos gelang. Die Ausbildungsgänge sind zum Großteil weder standardisiert noch zertifiziert, sodass die arbeitsmarktliche Verwertung der Ausbildungsinhalte schwierig ist. Während die Zahl der Anfänger/-innen im Übergangssystem bis vor einigen Jahren stark anstieg, ist derzeit ein Rückgang zu verzeichnen. Das System steht weiterhin in der Kritik.

Übergangssystem



Wenn weder das Schulberufssystem noch das duale Ausbildungssystem genügend Ausbildungsplätze für die Ausbildungswilligen anbieten, entsteht eine Versorgungslücke. Diese soll durch das sogenannte Übergangssystem insoweit kompensiert werden, als dass Jugendlichen ein Bildungsangebot unterbreitet werden soll, in dem sie erste berufliche Erfahrungen sammeln, einen Schulabschluss nachholen, sich beruflich orientieren können oder durch pädagogische Angebote auf einen Ausbildungsbeginn vorbereitet werden. Ausbildungsgänge des Übergangssystem sollen zudem auch bei ausreichendem Ausbildungsplatzangebot denjenigen eine Perspektive aufzeigen, die als nicht "ausbildungsreif" gelten (siehe Diskurs zum Übergangssystem am Ende dieses Textes), die also aus persönlichen Gründen (noch) nicht zur Aufnahme einer Berufsausbildung geeignet sind.

Dr. Christian Schmidt von der Universität Duisburg-Essen bezeichnet das "Übergangssystems" als einen "Zwischenraum, der zwischen Allgemeinbildung und berufliche Ausbildung angesiedelt ist"[1]. Die Bildungsgänge werden von Berufsschulen, Qualifizierungsträgern und einer Vielzahl weiterer Einrichtungen erbracht. Die Maßnahmen folgen zumeist individuellen Lehrplänen und Zielen. Sind die Maßnahmen des Übergangssystems sinnlose Warteschleifen oder notwendige Voraussetzung für einen Teil der Bewerber/-innen, um adäquat auf eine Berufsausbildung vorbereitet zu werden oder um zusätzliche Qualifikationen zu erlangen?

Definition

Das Übergangssystem

"Das Übergangssystem umfasst "(Aus-)Bildungsangebote", die unterhalb einer qualifizierten Berufsausbildung liegen bzw. zu keinem anerkannten Ausbildungsabschluss führen, sondern auf eine Verbesserung der individuellen Kompetenzen von Jugendlichen zur Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung zielen und zum Teil das Nachholen eines allgemein bildenden Schulabschlusses ermöglichen."

Quelle: Konsortium Bildungsberichterstattung - 2006


Als eigenständiger Sektor wird das Übergangssystem erst seit vergleichsweise kurzer Zeit betrachtet und systematisch beobachtet. Erst im Bildungsbericht 2006 wurde das Übergangssystem von den Autoren erstmalig als eigenständiger Teil des Berufsbildungssystems aufgeführt, obgleich entsprechende Bildungsgänge bereits seit mehreren Jahrzehnten existieren. Dies ist auch auf die Entwicklung des Übergangssystems zurückzuführen: Während bis Mitte der 2000er Jahre sehr viele Schulabsolventen und Schulabsolventinnen einen Bildungsgang im Übergangssystem begannen, ist ihre Zahl erst in den letzten Jahren zurückgegangen. 2005 begannen noch rund 417.000 Jugendliche und junge Erwachsene einen Bildungsgang, der dem Übergangssystem zugrechnet wird, 2012 waren es nur noch 266.000[2].

Das Übergangssystem steht unter fortwährender Kritik: Es habe keine Struktur, die Bildungsgänge seien aufgrund fehlender Standardisierung und Zertifizierung nicht zielführend und die dort erworbenen Kenntnisse auf dem Arbeitsmarkt nicht verwertbar. Für die Teilnehmenden würde sich daher kein Mehrwert ergeben, ihre Chancen auf eine Ausbildungsstelle im dualen oder Schulberufssystem seien auch nach Verlassen des Übergangssystems schlecht. Quantitativ ist das Übergangssystem zweifelsfrei als ebenbürtige dritte Säule des deutschen Berufsausbildungssystems anzuerkennen, da es aber in seiner Logik der Integration in ein Ausbildungsverhältnis vorgeschaltet ist, ist es in dieser Hinsicht gerade nicht als ebenbürtig zu bezeichnen.

Historie



Als in den 1960er und 1970er Jahren die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland wuchs und diese Entwicklung schließlich auch politisch als Problem wahrgenommen wurde, erprobte man das – zunächst sehr umstrittene – Berufsgrundschuljahr (BGJ), in dem junge Menschen ohne Ausbildungsplatz eine berufliche Grundbildung erhalten sollten. Betriebe und Gewerkschaften standen dem BGJ kritisch gegenüber. Während die Betriebe um ihre hervorgehobene Rolle auf dem Ausbildungsmarkt und eine Verschulung der betrieblichen, insbesondere handwerklichen, Berufsausbildung fürchteten, standen die Gewerkschaften ihm zunächst positiv gegenüber. In zunehmendem Maße beklagten sie jedoch das durch die schulische Ausbildungsform entfallende Ausbildungsgehalt und damit einhergehend ein sinkendes Familieneinkommen. Bei der Ausbildung von Absolventen eines BGJ bestand für die Ausbildungsbetriebe die Pflicht, das BGJ als erstes Ausbildungsjahr anzuerkennen. Industrie und Handwerk reagierten mit dem Erlass eigener Richtlinien zur Anrechnung des BGJ auf die Ausbildungszeit. Seit 2009 ist die Anrechnung des BGJ auf die Ausbildungsdauer nur noch dann möglich, wenn der Ausbildungsbetrieb dem zustimmt. Das Modell des BGJ wird heute überwiegend als ein gescheitertes Modell angesehen.

Analog zum BGJ hat auch die zweijährige Berufsfachschule einen funktionellen Wandel durchlebt. Zunächst als Vermittlerin beruflicher Teilqualifikationen entwickelt, wandelte sie sich zu einem Auffangbecken für jugendliche Schulabgänger/-innen, denen der Übergang in die Berufsausbildung nicht gelang. Auch hier bleibt die Anerkennung der schulischen Ausbildung von den Betrieben nicht selten verwehrt. Im gleichen Jahr wie das BGJ wurde in den ersten Bundesländern ein Berufsvorbereitungsjahr eingerichtet, das weder zu einem Berufsabschluss noch zu einem Teilberufsabschluss führte und daher von Beginn an als ein Übergangssystem auf dem Weg von der Schule in die Berufsausbildung konzipiert wurde. Das Bundesinstitut für Berufsbildung zählt neben den bereits genannten Programmen auch betriebliche Praktika und die Einstiegsqualifizierung zum beruflichen Übergangssystem. Inzwischen sind eine Reihe weiterer Schul-, Bundes- und Landesprogramme aufgelegt worden, die sich unter dem Begriff des beruflichen Übergangssystems subsummieren lassen. Als Besonderheit des Übergangssystems stellt sich die Sichtweise auf die Jugendlichen ohne Ausbildungsstelle dar, die frühzeitig die individuellen Defizite der Ausbildungssuchenden fokussierte. So richten sich die Programme zumeist an eine Bearbeitung der festgestellten individuellen Defizite und sind weniger häufig an den Stärken der Jugendlichen ausgerichtet.

Entwicklung der Teilnahmezahlen in Maßnahmen des ÜbergangssystemsEntwicklung der Teilnahmezahlen in Maßnahmen des Übergangssystems (PDF-Icon Grafik zum Download 50 KB) (© bpb)
In Folge eines Ausbildungsstellenmangels stieg die Zahl der Teilnehmenden in Programmen des Übergangssystems bis zum Jahr 2005 rapide an. Zu seinem Höhepunkt mündeten rund 40 % aller Schulabgänger/-innen in Bildungsgänge ein, die dem Übergangssystem zugerechnet werden. Seit 2005 geht die Zahl der Neubeginne wieder zurück und Experten prognostizieren, insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der damit einhergehend sinkenden Schülerzahl, eine weiter rückläufige Entwicklung. Inwiefern die Jugendlichen des Übergangssystems vom Fachkräftemangel profitieren und ausbildungsbereite Betriebe finden können, bleibt abzuwarten.

Rechtliche Rahmenbedingungen



Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Bildungsgänge des Übergangssystems sind nicht einheitlich, sondern sind abhängig von der Art des Programmes und den Anbieterinnen und Anbietern. Rechtliche Rahmenbedingungen liegen zumeist nur für die Fördervoraussetzungen der Teilnehmenden (überwiegend Berufsausbildungsbeihilfe oder Leistungen nach dem BAföG) oder die finanzielle Förderung der Bildungsträger (z.B. durch die Bundesagentur für Arbeit oder den Europäischen Sozialfonds) vor. Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundschuljahr und Berufsfachschulen, die keinen Abschluss vermitteln, sind in jedem Bundesland den Landesschulgesetzen entsprechend geregelt. Besondere Bestimmungen gelten für unter 18-Jährige, soweit sie nicht in eine Berufsausbildung übergehen konnten und einer Berufsschulpflicht unterliegen. Sie müssen nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule weiterhin eine Berufsschule besuchen und nehmen daher häufig an schulischen Ausbildungsgängen des Übergangssystems teil, um die Berufsschulpflicht zu erfüllen. Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsgänge an o.g. Schulformen können Leistungen nach dem BAföG erhalten.

Auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet Bildungsgänge, sogenannte "Maßnahmen" an, die dem Übergangssystem zugerechnet werden. Sie folgen den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches III. Die Maßnahmen zur Berufsvorbereitung werden von Bildungs- und Qualifizierungsträgern im Auftrag der BA durchgeführt. Die Berufsberater und Berufsberaterinnen stellen dafür zunächst den Förderbedarf der Jugendlichen fest. Dieser richtet sich im Grundsatz nach § 52 SGB III.

Dort heißt es, dass diejenigen Personen für eine Berufsvorbereitung förderungsfähig sind, die ohne Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Maßnahme oder aufgrund in ihrer Person liegender Gründe keine Berufsausbildung beginnen können. Zudem müssen die potenziellen Teilnehmenden die Vollzeitschulpflicht nach den Gesetzen des jeweiligen Bundeslandes bereits erfüllt haben. Außerdem muss aufgrund der individuellen Fähigkeiten ein erfolgreicher Abschluss der Maßnahme erwartet werden können, das Bildungsziel also erreichbar sein. Für die Personen werden die angemessenen Kosten der Maßnahmeteilnahme übernommen. Die Maßnahmeteilnahme bleibt somit für die teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenfrei. Auch die Jugendberufshilfe (nach Sozialgesetzbuch VIII) bietet Programme an, die dem Übergangssystem zugerechnet werden können und gleichermaßen besonderen gesetzlichen Vorgaben folgen.

Auch für die Inhalte der Maßnahmen gibt es keine einheitlichen rechtlichen Vorgaben, worauf die fehlende Standardisierung und die enorme Programmvielfalt zurückzuführen sind. Sie reichen von Schulvermeider/-innenprogrammen mit dem Ziel einen Schulabschluss zu erreichen über Programme speziell für junge Mütter bis hin zur Vermittlung beruflicher Grundqualifikationen und dem Erwerb von zertifizierten Teilqualifikationen. Für schulische Bildungsgänge sind häufig zumindest landesweit einheitliche Regelungen getroffen worden. Die fehlende Standardisierung stellt einen der relevantesten Kritikpunkte des Übergangssystems dar. Die Bundesländer Hamburg und Nordrhein-Westfalen bemühen sich derzeit um eine Systematisierung und Strukturierung ihrer Übergangssysteme, um Warteschleifeneffekte zu verringern bzw. zu vermeiden (siehe hierzu auch den Abschnitt zum Diskurs über das Übergangssystem).

Übergang in Berufsausbildung



Das Qualifikationsniveau der Teilnehmenden an Programmen des Übergangssystems unterscheidet sich deutlich entlang der verschiedenen Bildungsgänge. Ursula Beicht, Wissenschaftlerin am Bundes-institut für Berufsbildung, fand 2009 heraus, dass die ungünstigsten Voraussetzungen hinsichtlich des Schulabschlusses, der Güte des Schulabgangszeugnisses und des sozioökonomischen Hintergrunds der Schüler/-innen bei den Programmen der Bundesagentur für Arbeit vorliegen, die günstigsten schulischen Voraussetzungen lassen sich bei den Schüler/-innen der Berufsfachschulen finden.

Über den Übergang der Teilnehmenden von Programmen des Übergangssystems in reguläre Berufsausbildungsverhältnisse liegen bisher keine systemumfassenden Ergebnisse vor. Es existieren Studien über Teilbereiche des Übergangssystems ebenso wie zu den Übergängen von bestimmten Teilgruppen der Teilnehmenden. In jüngerer Zeit sind jedoch erste empirische Studien veröffentlicht worden, die Aussagen über die Auswirkungen des Übergangssystems auf die Teilnehmenden zulassen. Einen sehr guten Überblick über die Forschungslandschaft liefert die Studie von Dr. Christian Schmidt, aus dessen Publikation die folgende Tabelle auszugsweise entnommen ist.

Empirische Studien zu Übergängen in berufliche Ausbildung

Titel/StudieZiel der UntersuchungErhobene Merkmale/DatenZentrale Befunde
Beicht/Friedrich/Ulrich (2008): Ausbildungschancen und Verbleib von Schulabsolventen sowie Beicht (2009): Verbesserung der Ausbildungschancen oder sinnlose Warteschleife? Erfassung der individuellen Bildungs- und Berufsverläufe nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule.Verteilung der Maßnahmen der Berufsvorbereitung im Zeitverlauf; Einfluss der Merkmale Schulabschluss, Noten, Geschlecht, Migrationshintergrund, Wohnregion, Bildungsstand der Eltern, soziale Einbindung u.a. auf Übergangsrate in betriebliche Ausbildung. 32 % der nicht-
studienberechtigten Schulabsolvent/-innen verbleiben im Übergangssystem. Drei Monate im Anschluss an das Übergangssystem gelingt weniger als 40 % der Übergang in eine betriebliche Ausbildung.
Ulrich/Krekel (2007): Zur Situation der Altbewerber in Deutschland. BA/BIBB-Bewerberbefragung Erfassung von Determinanten, welche den Übergang von (Alt-)Bewerber/-Innen beeinflussen. Schulabschluss, Schulnoten, Geschlecht, Migrationshintergrund, Wohnregion, Verbleib Der Anteil der Altbewerber/-Innen an allen Lehrstellenbewerber/
-Innen liegt bei 40 %.
Kutscha/Besener/Debie (2009): Probleme der Auszubildenden in der Eingangsphase (ProBE) Identifizierung der Probleme, die Auszubildende in der Eingangsphase der Berufsausbildung im Einzelhandel erleben. Belastungen und Problembereiche in der Eingangsphase der Berufsausbildung im Einzelhandel, subjektive Wahrnehmung des Übergangs von Schule in Ausbildung, Zusammenhang Wunschberuf und Belastung, Vorbildung. Ausbildungsberuf entspricht häufig nicht dem Wunschberuf; Auszubildende sind in der Eingangsphase der Ausbildung mit vielfältigen Problemen und Belastungen konfrontiert.
Friedrich (2009): Berufliche Pläne und realisierte Bildungs- und Berufswege nach Verlassen der Schule. BIBB Schulabgänger-
befragungen
Vergleiche der beruflichen Wünsche und Orientierungen Jugendlicher mit ihrem tatsächlichen Verbleib. Berufliche Pläne, Geschlecht, Wohnort, Migrationshintergrund, Schultyp, Schulabschluss, Verbleib Jugendliche mit mittlerem Bildungsabschluss haben eine 1,6-fach höhere Übergangschance in betriebliche Ausbildung, Jugendliche mit Hochschulreife sogar eine 2,6-fach höhere Chance.
Lehmann et al. (2005): Untersuchung der Leistungen, Motivation und Einstellungen zu Beginn der beruflichen Ausbildung (ULME I), in den Abschlussklassen der Berufsfachschulen (ULME II), in den Abschlussklassen der Berufsschulen (ULME III). Untersuchung der Leistungen, Motivation und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern zu Beginn und Abschluss ihrer beruflichen Ausbildung an Hamburger Berufsschulen und Berufsfachschulen.Fachleistungen und berufsspezifische Kompetenzen, Zusammenhänge von Motivation, Einstellungen und Entwicklung von Kompetenzen, Prädikatoren für hohe berufliche Fachleistungen, Identifikation von Gruppen Jugendlicher, deren Kompetenzentwicklung erwartungswidrig günstig bzw. ungünstig verläuft. Bei Kontrolle der Fachleistungen zweimal so hohe Chancen Jugendlicher ohne Migrationshintergrund eine vollqualifizierende Berufsfachschule oder die Berufsschule zu besuchen, gegenüber Jugendlichen mit Migrationshintergrund; 1,20-,1,42-,1,68-, bzw. 1,48-mal höhere Chancen der Schülerinnen und Schüler, deren Eltern den Realschulabschluss, die Fachhochschulreife oder das Abitur erreicht haben, als die Gruppe der Jugendlichen, deren Eltern keinen Schulabschluss erlangt haben.
Schumann (2006): Jugendliche vor und nach der Berufsvorbereitung Analyse von Bildungsverläufen Jugendlicher. Statusentwicklung im Zeitverlauf, Verlaufstypen, Daten zur sozialstrukturellen Zusammensetzung. Von der berufsvorbereitenden Maßnahme MDQM I gingen lediglich 37 % der Jugendlichen in einer betriebliche Ausbildung über.
Münk et al. (2008): Evaluation des vollschulischen Berufs-
grundschuljahres (BGJ) Hessen
Erfassung von Veränderungen in Organisationen der Schulform, Zusammensetzung der Schülerschaft und Übergangs-
perspektiven.
Sozialstrukturelle Zusammensetzung der Schülerschaft, Organisation des Schultyps, Einschätzung der Lehrkräfte zum Übergangserfolg, Übergangsquoten auf Basis der Schulstatistik, Bildungsaspirationen Lediglich 4 % bzw. 3 % der Jugendlichen in BGJ und BFS gehen in eine verkürzte Ausbildung über; 22 % bzw. 31 % in eine Ausbildung ohne Verkürzung; im BGJ Hessen verbleiben junge Frauen häufig in Klassen, die ungünstigere Übergangschancen bieten.
Gaupp et al. (2008): Von der Hauptschule in Ausbildung und Erwerbsarbeit: Ergebnisse des DJI-Übergangspanels. Analysen der Wege von Hauptschul-
absolvent/-innen von der Schule in Ausbildung und Erwerbsarbeit.
Orientierung und Vorbereitung auf den Übergang, Verbleib nach der Hauptschule über einen Zeitraum von vier Jahren. Drei Monate nach Verlassen der Hauptschule sind 26 % der Jugendlichen in Berufsvorbereitung, 26 % in eine Ausbildung übergegangen; 35 % sind in der Schule verblieben.
Dobischat (2007): Berufswahl und Transfer – Evaluation innovativer Maßnahmen zur Verbesserung Analyse des Prozesses der schulischen Berufsorientierung. Strukturwandel und demografische Entwicklung, Einstellung zum Beruf, Berufswahlverhalten in Abhängigkeit zu Migrationshintergrund, Vorbildung, Einschätzung zur Ausbildungs-
marktsituation, Situation der berufsvorbereitenden Maßnahmen.
Für viele Jugendliche hat eine Schulausbildung nach dem Abschluss der 10. Klasse an Haupt-, Real- und Gesamtschulen subjektiv den Charakter einer Warteschleife. Leistungsschwache Jugendliche sind häufig den Anforderungen, die an eine Ausbildung gestellt werden, nicht mehr gewachsen.
Stomporowski (2007): Pädagogik im Zwischenraum Strukturanalyse der Bildung Benachteiligter an beruflichen Schulen Entwicklung, Schülerzahlen in versch. Schulformen der Berufsvorbereitung, Entwicklung Unterrichtsstunden nach Schulform Bereits seit Anfang der 60er Jahre werden deutschlandweit ca. 500.000 Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag an beruflichen Schulen unterrichtet.
Solga (2004): Increasing risks of stigmatization: Changes in school-to-work transitions of less-educated West German. Lebensverlaufsstudie Aufzeigen historischer Veränderungen bei Übergängen von Schule in Arbeit junger Westdeutscher ohne Schulabschluss Entwicklung des Durchschnittsalters bei Verlassen der allg. Schulen, Entwicklung Anteil der gering Qualifizierten, die in berufliche Ausbildung übergehen, Durchschnittsalter bei Aufnahme der ersten Beschäftigung Im Kohortenvergleich längerer Verbleib in Bildungsinstitutionen und späterer Einstieg in die Erwerbstätigkeit; Steigendes Arbeitslosigkeitsrisiko für junge Männer ohne Schulabschluss.
Fertig/Friedrich/Dolze/Puxi (2009): Untersuchung des Verbleibs und der Übergangsprobleme von Absolventen vorberuflicher und beruflicher Bildungsgänge. Verbleibsstudie Sachsen Untersuchung des Verbleibs zur Beurteilung der Wirksamkeit verschiedener Unterstützungs- und Ausbildungs-
programme im Freistaat Sachsen.
Verteilung auf Maßnahmen, Geschlecht, Verbleib, Berufsstruktur Zwei Jahre im Anschluss an die allgemeinbildende Schulzeit sind rund drei Viertel der Jugendlichen in eine Ausbildung übergegangen.
Dietrich (2008): Theoretische Überlegungen und empirische Befunde zu berufs-
vorbereitenden Bildungsangeboten der BA. Statistik der BA, DJI-Panel, Bildungs-
gesamtrechung
Untersuchung des Verbleibs im Anschluss an eine berufsvorbereitende Maßnahme Verbleib, Alter, Geschlecht, Nationalität, Schulabschluss, Bewerbungsstatus, Bundesland Zwischen 33 % und 37 % der Jugendlichen in berufsvorbereitenden Maßnahmen der BA gehen in Ausbildung über.

Quelle: Schmidt (2013): 107 ff.

Ursula Beicht kommt 2009 im Rahmen ihrer Studie zu der Erkenntnis, dass Jugendliche rund 17 Monate lang an Programmen des Übergangssystems teilnehmen und in dieser Zeit durchschnittlich 1,3 Maßnahmen besuchen. In dieser Studie wurden der Verbleib von nichtstudienberechtigten Schulabgängern untersucht, wovon 32 % zunächst in ein Programm oder eine Schulform einmündeten, die dem Übergangssystem zuzurechnen ist. Der Übergang in eine betriebliche Ausbildung gelingt, je nach besuchter Maßnahme unterschiedlich gut: Innerhalb von drei Monaten nach dem Besuch eines berufsvorbereitenden Jahres gelingt dies 29 %, nach dem Besuch eines BGJ mit 37 % deutlich mehr Jugendlichen. Nach einem Jahr sind es etwa 50 % bzw. 63 %, denen ein Übergang in eine betriebliche Ausbildung gelingt.

Eine Interpretation dieser Übergangsquoten ist schwierig und wird auch in den wissenschaftlichen Befunden kontrovers diskutiert. Es stellt sich die Frage nach einer vergleichenden Größe. Können oder müssen die Übergangsquoten mit den Übergängen von der Schule in die (duale) Berufsausbildung verglichen werden oder sollten sie womöglich aufgrund ihres nichtbetrieblichen Charakters mit den Übergangsquoten von Bachelor-Absolventen verglichen werden?

Diskurs über das Übergangssystem



Das Übergangssystem wird vor allem für sein systemisches Defizit kritisiert: Faktisch verbirgt sich hinter dem Begriff eine Vielzahl von Bildungsgängen, die in unterschiedlichem Maß berufliche Grundbildung vermitteln und/oder pädagogische Elemente beinhalten. Von einer systematischen Führung der ausbildungssuchenden Jugendlichen in eine Berufsausbildung kann bisher hingegen kaum die Rede sein. Dies ist unter anderem auch der Tatsache geschuldet, dass die Jugendlichen unterschiedlichen Rechtssystemen (z.B. Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II, Berufsberatung und -orientierung nach dem Sozialgesetzbuch III, Jugendberufshilfe nach dem Sozialgesetzbuch VIII) zugerechnet werden, die den Einsatz unterschiedlicher Förderinstrumente für ihr Klientel vorsehen.

Eine dem entgegenwirkende Entwicklung lässt sich in den letzten Jahren jedoch als Reaktion auf die ausbleibenden Übergänge in Berufsausbildung feststellen. In zunehmendem Maße versuchen die Bundesländer, ihr Angebot im Rahmen des Übergangssystems zu systematisieren und zu verzahnen, um Warteschleifeneffekte zu vermeiden. Ziel ist es, den an den Bildungsmaßnahmen teilnehmenden jungen Menschen eine Brücke in eine reguläre Berufsausbildung bieten zu können, anstatt mit der ersten Teilnahme an einer Maßnahme des Übergangssystems eine "Maßnahmekarriere", also eine aufeinanderfolgende unsystematische und nicht abschlussorientierte mehrfache Maßnahmeteilnahme der Ausbildungssuchenden zu beginnen. So hat das Bundesland Nordrhein-Westfalen unter dem Motto "Kein Abschluss ohne Anschluss" als erstes Flächenland eine Systematisierung der Programme des beruflichen Übergangssystems für seine Schulabsolventinnen und -absolventen angestrebt. Davor hat neben wenigen Kommunen, lediglich Hamburg als Stadtstaat eine Reform des Übergangssystems anvisiert. Durch eine enge Kooperation von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie der Verzahnung von schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten sollen in der Hansestadt seit 2009 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz systematisch qualifiziert und in eine Berufsausbildung begleitet werden. Forscher/-innen, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein Gutachten zur Systematisierung der Förderung von Benachteiligten erstellten, kamen zu dem Schluss, dass eine Akkreditierungsagentur geeignet sein könnte, um einheitliche Qualitätsstandards und Verfahren für deren Überprüfung zu entwickeln (BMBF 2009: 103 f.). Diese Ansicht wird beispielsweise von der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vertreten:

Zitat

Kai Gehring, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)

Eine Strukturreform muss daher dafür sorgen, dass mehr Betriebe ausbilden, für alle Ausbildungsinteressierten auch Ausbildungsangebote bereitstehen und die Maßnahmen des Übergangsdschungels in eine zielorientierte Struktur überführt werden.



Die derzeitige demografische Entwicklung trifft auf eine gute Ausbildungsmarktlage, sodass erwartet werden könnte, dass das Übergangssystem sukzessive an Bedeutung verliert. Fraglich ist, ob der (erwartete) Fachkräftemangel sich positiv auf die Ausbildungschancen der Teilnehmenden des Übergangssystems auswirkt, die Ausbildungsbetriebe also auch benachteiligte Jugendliche ausbilden. Das würde jedoch voraussetzen, dass die Teilnehmenden in Maßnahmen des Übergangssystems in reguläre Ausbildungsverhältnisse integriert werden können. Expertinnen und Experten diskutieren dies kontrovers. Einerseits ist es denkbar, dass beim Aufeinandertreffen von günstiger demografischer Lage und günstiger Konjunktur Ausbildungsbetriebe vermehrt jungen Menschen aus dem Übergangssystem eine Berufsausbildung ermöglichen bzw. weniger Schulabsolventinnen und -absolventen überhaupt in Bildungsgänge des Übergangssystems einmünden würden. Andererseits ist davon auszugehen, dass die Ausbildungsbetriebe nicht jeden ausbildungswilligen Menschen ausbilden können, weil Angebot und Nachfrage aufgrund eines Mismatch (das Angebot und die Nachfrage stimmen nicht überein) nicht zusammenpassen und Ausbildungsbetriebe und Ausbildungssuchende keine Ausbildungsverträge miteinander schließen.

Exemplarisch zeigt Eckart Severing, Professor für Pädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg die Möglichkeit auf, dass Betriebe zunehmend auf die Besetzung von Arbeitsplätzen mit Bachelor-Absolventinnen und -absolventen anstelle von Absolventinnen und Absolventen dualer Berufsausbildungen zurückgreifen könnten. Dies könnte dann der Fall sein, wenn Ausbildungsbetriebe nicht bereit sind, ihre Ansprüche an das Qualifikationsniveau der Ausbildungssuchenden anzupassen, sondern alternativ auf Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen zurückgreifen würden.

Neben den systemkritischen Diskursen wird auch die "mangelnde Ausbildungsreife", die den in das Übergangssystem einmündenden Jugendlichen häufig unterstellt wird, in zunehmenden Maße kritisiert. Um bei der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit als Bewerber/-in für eine Ausbildungsstelle registriert zu werden, müssen Jugendliche ausbildungsreif sein. Hierfür hat die Bundesagentur für Arbeit 2009, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesministerien und der Wirtschaft, Kriterien entwickelt, anhand derer sich die Ausbildungsreife, also die Fähigkeit eine Berufsausbildung erfolgreich zu absolvieren, messen lassen soll. Nach diesem Kriterienkatalog müssen Jugendliche über schulische Basiskenntnisse (Schreiben, Lesen, Sprechen und Verstehen, mathematische und wirtschaftliche Grundkenntnisse) verfügen, psychologische Leistungsmerkmale erfüllen (Sprachbeherr-schung, rechnerisches Denken, logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen, Fähigkeit zur Daueraufmerksamkeit u.a.), ihrem Alter entsprechend körperlich ausgebildet und belastbar sein und über psychologische Merkmale der Arbeitswelt und Persönlichkeit ( z.B. Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz, Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit) verfügen. Zudem müssen sie in der Lage sein, ihre Berufswahl zu treffen. Der Begriff der Ausbildungsreife ist jedoch umstritten. In Zeiten des Lehrstellenmangels wurde das Argument der fehlenden Ausbildungsreife vor allem von Arbeitgebern als politisches Konstrukt genutzt, um das niedrige Lehrstellenangebot zu rechtfertigen. Für Jugendliche und junge Erwachsene, die auch Unterstützung bei der Aufnahme einer Berufsausbildung und darüber hinaus benötigen, stellt das Angebot einer assistierten Berufsausbildung eine Möglichkeit zum Erreichen des Ausbildungsabschlusses dar. Das Modell einer assistierten Berufsausbildung wird beispielsweise, aber nicht ausschließlich, von der CDU befürwortet:

Zitat

Uwe Schummer, MdB (CDU)

Wie brauchen für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf eine assistierte Ausbildung und die Bündelung der unterschiedlichen Förderebenen auf kommunaler Ebene. Mit ausbildungsbegleitenden Hilfen und einer kontinuierlichen Begleitung und Anleitung im Rahmen einer assistierten Ausbildung wollen wie Jugendliche ohne Umwege und Warteschleife direkt in eine Berufsausbildung bringen.



Das Bundesinstitut für Berufsbildung konstatierte, dass eine mangelhafte Ausbildungsreife nicht alleine ursächlich für nicht besetzte Lehrstellen sei. Im Mai 2012 veröffentlichte die Hans-Böckler-Stiftung die Ergebnisse einer Studie zum Thema Ausbildungsreife, in der die Autoren (Dobischat et al.) zu dem Schluss kamen, dass Ausbildungsreife ein diffuser Begriff sei, dessen Operationalisierung bisher mit wissenschaftlichen Studien nicht geglückt und somit nicht belegbar sei.

Matthias Anbuhl und Thomas Gießler aus der Abteilung Bildungspolitik des DGB Bundesvorstands stellten im Rahmen einer Expertise sogar fest, dass eine mangelnde Ausbildungsreife nicht (allein) den Auszubildenden, sondern vielmehr den Ausbildungsbetrieben bescheinigt werden kann. Sie argumentieren anhand der Lösungsquote von Ausbildungsverträgen, nicht bestandenen Abschlussprüfungen und der – ihrer Ansicht nach – geringen Ausbildungsvergütung, dass die Ausbildungsqualität womöglich nicht ausreichend sei, um genügend Auszubildende zu einem erfolgreichen Berufsabschluss zu führen. Das Erlangen der Ausbildungsreife als Ziel von Maßnahmen des Übergangssystems kann daher nicht als zentrales Argument für die Notwendigkeit des Maßnahmeangebots gelten. Gleiches gilt für die Ernsthaftigkeit der Suche nach einem Ausbildungsplatz, deren Fehlen Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz unterstellt wird.

Die Literaturhinweise und Hinweise auf weitergehende Texte finden Sie hier.


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Fußnoten

1.
Schmidt, Krisensymptom Übergangssystem, 2011
2.
vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.) (2013): Berufsbildungsbericht 2013. Bonn/Berlin.
Creative Commons License Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/
Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/3.0/
Autoren: Kathrin Schultheis, Stefan Sell für bpb.de
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.

 

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