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Der Arbeitsmarkt in Europa: Zahlen, Daten, Fakten


11.8.2014
Der Arbeitsmarkt in Europa ist aktuell geprägt von einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit bei einer stark heterogenen Entwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten. Während die südlichen Krisenländer Rekordarbeitslosenquoten verzeichnen, beträgt der Anteil der Arbeitslosen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden lediglich um die fünf Prozent. Die Europäische Union steht vor der Herausforderung, die Arbeitslosigkeit in den Krisenstaaten zu senken und das massive Ungleichgewicht zwischen den nationalen Arbeitsmärkten auszubalancieren.

Proteste gegen die Spar-, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik in Spanien im Mai 2012. In Griechenland und Spanien waren im Dezember 2013 über die Hälfte aller Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren erwerbslos, in Italien erreichte die Erwerbslosenquote der jungen Generation über 40 Prozent, in Portugal rund 35 Prozent.Proteste gegen die Spar-, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik in Spanien im Mai 2012. In Griechenland und Spanien waren im Dezember 2013 über die Hälfte aller Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren erwerbslos, in Italien erreichte die Erwerbslosenquote der jungen Generation über 40 Prozent, in Portugal rund 35 Prozent. (© picture-alliance/dpa)



Entwicklung der Erwerbslosenquote in der Europäischen UnionEntwicklung der Erwerbslosenquote in der Europäischen Union (PDF-Icon Grafik zum Download 50 KB) (© bpb)

Arbeitslosigkeit



Seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 ist die Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union (EU) anhaltend gestiegen. Ende des Jahres 2013 waren rund 26 Millionen Menschen in den 28 Mitgliedstaaten der EU (EU-28) ohne Arbeit. Die Erwerbslosenquote lag gemäß Daten der Europäischen Statistikbehörde Eurostat im Dezember 2013 bei 10,7 Prozent.

Quellentext

Arbeitsmarktstatistik der Europäischen Union: Eurostat

Eurostat ist das statistische Amt der Europäischen Union mit Sitz in Luxemburg. Es wurde 1953 für die Zwecke der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion) gegründet. Im Laufe der Jahre verbreiterte sich sein Aufgabengebiet und mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft 1958 wurde es zu einer Generaldirektion (GD) der Europäischen Kommission. Die Hauptaufgabe von Eurostat ist es, andere Generaldirektionen mit Statistiken zu versorgen sowie der Kommission und anderen europäischen Institutionen Daten für Konzeption, Durchführung und Analyse der Gemeinschaftspolitik zu liefern.

Die international vergleichbaren Arbeitsmarktdaten von Eurostat ermöglichen der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten das Monitoring und Benchmarking der nationalen Arbeitsmarktsituation. "Arbeitsmarktstatistiken werden dazu eingesetzt, um die Europa 2020-Strategie und die Europäische Beschäftigungsstrategie zu verfolgen und werden dem Bedarf der Wirtschafts- und Währungspolitik in der Europäischen Union gerecht", heißt es auf der Eurostat-Website. Die monatlichen Arbeitslosenquoten gehören, gemeinsam mit dem Arbeitskostenindex und den vierteljährlichen Statistiken der offenen Stellen, zu den "wichtigsten Europäischen Wirtschaftsindikatoren" (WEWI). Sie liefern Kerninformationen zur Konjunkturanalyse und für politische Entscheidungen.

Im Unterschied zu den nationalen Arbeitsmarktzahlen, die mittels Vollerhebung aus Registerdaten ermittelt werden, basiert die Arbeitsmarktstatistik von Eurostat auf einer Stichprobenerhebung, der so genannten Arbeitskräfteerhebung (Labour Force Survey). Die Definition von Erwerbslosigkeit und Erwerbstätigkeit folgt dem Konzept der International Labour Organization (ILO). Dieses weicht wesentlich von der Systematik der Bundesagentur für Arbeit (BA), die die nationale Arbeitslosenquote in Deutschland herausgibt, ab. So fällt die Arbeitslosenzahl der BA beispielsweise regelmäßig deutlich höher aus, als die Erwerbslosenzahl von Eurostat.

(Ein ausführlicher Vergleich der Konzepte von Arbeitslosigkeit und Erwerbslosigkeit findet sich in dem Artikel "Wie wird Arbeitslosigkeit gemessen?")

Quellen: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/about_eurostat/introduction und http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/labour_market/introduction


Erwerbslosenquoten in der Europäischen UnionErwerbslosenquoten in der Europäischen Union (PDF-Icon Grafik zum Download 59 KB) (© bpb)
De Krise hat die einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich getroffen. Während Griechenland, Portugal, Spanien und Italien stark unter ihr litten, blieb die Lage beispielsweise in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden sehr stabil. Entsprechend heterogen verlief auch die Arbeitsmarktentwicklung. In Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden ging die Erwerbslosenquote in den letzten Jahren deutlich zurück. Im Dezember 2013 lag sie in diesen Ländern bei um die fünf Prozent. Die südlichen Krisenstaaten hingegen erreichten Werte zwischen 13 und 27 Prozent.

Entwicklung der Erwerbslosenquote in ausgewählten EU-Staaten

200520062007200820092010201120122013
Österreich5,24,84,43,84,84,44,24,34,9
Deutschland11,310,38,77,57,87,15,95,55,3
Luxemburg4,64,64,24,95,14,64,85,15,8
Niederlande5,34,43,63,13,74,54,45,36,7
Italien7,76,86,16,77,88,48,410,712,2
Portugal8,68,68,98,510,61212,915,916,5
Spanien9,28,58,311,31820,121,72526,4
Griechenland9,98,98,37,79,512,617,724,327,3

Eurostat, Harmonisierte Arbeitslosenquote nach Geschlecht http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&plugin=1&language=de&pcode=teilm020

Entwicklung der Erwerbstätigenquote in der Europäischen UnionEntwicklung der Erwerbstätigenquote in der Europäischen Union (PDF-Icon Grafik zum Download 48 KB) (© bpb)

Erwerbstätigkeit



Auch die Erwerbsbeteiligung in der EU-28 hat sich in den letzten Jahren negativ entwickelt. Während die Erwerbstätigenquote im EU-Durchschnitt vor der Krise 2008 noch bei über 70 Prozent lag, sank sie in der Folge auf um die 68 Prozent und liegt damit 7 Prozentpunkte unter der im Rahmen der Wachstumsstrategie Europa 2020anvisierten 75 Prozent-Marke.

Infokasten

Die Beschäftigungspolitik der Europäischen Union

Im Bereich der Beschäftigungspolitik hat die Europäische Union koordinierende Aufgaben, die sie mittels der Festlegung von Leitlinien umsetzt. Die ersten beschäftigungspolitischen Leitlinien verabschiedete der Europäische Rat im November 1997. Die Europäische Beschäftigungsstrategie (EBS) wurde auf dem Beschäftigungsgipfel in Luxemburg ins Leben gerufen. Im Rahmen der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung wurde sie geändert und fand in neuer Form Eingang in die Grundzüge der Europäischen Union. Die Europäische Beschäftigungsstrategie zielt darauf ab, mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen. Sie ist zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen Zehnjahresstrategie Europa 2020, der Wachstumsstrategie der EU für die Dekade ab 2010. Europa 2020 formuliert unter anderem das Ziel einer 75-prozentigen Erwerbsbeteiligung der 20- bis 64-Jährigen. Dieses Ziel soll erreicht werden, indem junge Menschen, ältere Arbeitnehmer, gering qualifizierte Arbeitskräfte und legale Migranten besser am Erwerbsleben beteiligt werden. Im Unterschied zu den arbeitsmarktpolitischen Zielen der vorherigen Dekaden verfasste die EU damit zuletzt keine Zielquoten für bestimmte Arbeitsmarktgruppen mehr.

Beschäftigungspolitische Leitlinien entsprechen dem System der Offenen Methode der Koordinierung. In ihrem Rahmen werden gemeinschaftlich politische Ziele definiert, deren Umsetzung in den Zuständigkeitsbereich der Nationalstaaten fällt. Die politischen Maßnahmen und die damit erreichten Ergebnisse unterliegen allerdings dem Monitoring und Benchmarking durch die EU. Hintergrund ist die Bestrebung des Lernens von Best Practices in den einzelnen Mitgliedstaaten.


Erwerbstätigenquoten (20-64 Jahre) in der Europäischen UnionErwerbstätigenquoten (20-64 Jahre) in der Europäischen Union (PDF-Icon Grafik zum Download 61 KB) (© bpb)
Zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten differieren die Anteile wiederum sehr deutlich. So erreichte der Spitzenreiter Schweden 2013 eine Erwerbstätigenquote von rund 80 Prozent und übertrifft das Europa 2020-Ziel damit bereits schon jetzt um fünf Prozentpunkte. Auch Deutschland hat das Ziel bereits erreicht. 2013 lag der Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung der entsprechenden Altersgruppe gemäß ILO-Konzept bei 77 Prozent, Platz zwei im EU-28-Vergleich. Österreich, Dänemark und die Niederlande haben die 75-Prozent-Marke ebenfalls bereits überschritten. In diesen Ländern sind die Quoten in den letzten Jahren zudem trotz Krise gewachsen oder nur marginal gesunken. Demgegenüber liegen die Erwerbstätigenquoten in den Krisenstaaten wiederum sehr viel niedriger. Griechenland, Spanien und Italien erreichen jeweils lediglich Werte zwischen 53 und 60 Prozent und verzeichneten in den letzten Jahren deutliche Einbrüche ihrer Erwerbstätigenquoten.

Entwicklung der Erwerbstätigenquote in ausgewählten EU-Staaten

200520062007200820092010201120122013
Schweden78,178,880,180,478,378,179,479,479,8
Deutschland69,471,172,97474,274,976,376,777,1
Niederlande75,176,377,878,978,876,87777,276,5
Dänemark7879,47979,777,575,875,775,475,6
Österreich71,773,274,475,174,774,975,275,675,5
Griechenland64,665,76666,565,86459,955,353,2
Spanien67,268,769,568,363,762,561,659,358,2
Italien61,662,562,86361,761,161,26159,8

Quelle: Eurostat, Erwerbstätigenquote nach Geschlecht, Altersgruppe 20-64, http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&plugin=1&language=de&pcode=t2020_10

Problemgruppen am Arbeitsmarkt



Bestimmte Personengruppen haben es am Arbeitsmarkt deutlich schwerer als andere. Dazu gehören beispielsweise Jugendliche, ältere Arbeitnehmer und Langzeitarbeitslose. Die Europäische Union definiert diese als besondere Zielgruppen und widmet ihnen Beschäftigungspakete im Rahmen der Europäischen Beschäftigungsstrategie, darunter die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen.

Jugendarbeitslosigkeit

Jugenderwerbslosenquoten (15-24 Jahre) in der Europäischen UnionJugenderwerbslosenquoten (15-24 Jahre) in der Europäischen Union (PDF-Icon Grafik zum Download 61 KB) (© bpb)
EU-weit sind Jugendliche stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als die Gesamtbevölkerung. Die Erwerbslosenquote der 15- bis 24-Jährigen lag im Dezember 2013 in der EU-28 bei 23 Prozent, mehr als doppelt so hoch wie die der gesamten Erwerbsbevölkerung. Besonders in den südlichen EU-Mitgliedstaaten leiden Jugendliche massiv unter der Krise. In Griechenland und Spanien waren im Dezember 2013 über die Hälfte aller Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren erwerbslos, in Italien erreichte die Erwerbslosenquote der jungen Generation über 40 Prozent, in Portugal rund 35 Prozent. Demgegenüber stehen wiederum sehr niedrige Werte von 8 bis 10 Prozent in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Mit 7,8 Prozent weist Deutschland die niedrigste Jugenderwerbslosenquote der EU-28 auf.

Arbeitslosigkeit Älterer

Ältere Arbeitnehmer: Erwerbstätigenquoten (55-64 Jahre) in der Europäischen UnionÄltere Arbeitnehmer: Erwerbstätigenquoten (55-64 Jahre) in der Europäischen Union (PDF-Icon Grafik zum Download 61 KB) (© bpb)
Anlässlich des Europäischen Rates in Stockholm von 2001 setzte sich die Europäische Union das Ziel einer Steigerung der Beschäftigungsquote Älterer zwischen 55 und 64 Jahren auf 50 Prozent bis zum Jahr 2010. Auch im Rahmen von Europa 2020 sind Ältere wieder explizite Zielgruppe der Wachstumsstrategie, diesmal allerdings ohne eine bestimmte Zielquote zu nennen.

2010 lag die Erwerbstätigenquote der älteren Bevölkerun EU-28-weit bei 46,3 Prozent. Damit wurde das Stockholm-Ziel um rund 4 Prozentpunkte verfehlt. Bis 2013 wuchs die Quote allerdings auf 50,1 Prozent. Zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten der EU differieren die Werte wiederum stark. So erreichen die Spitzenreiter bei der Erwerbsbeteiligung der älteren Menschen im Jahr 2013 Werte deutlich über 60 Prozent, darunter Schweden mit 73,6 Prozent, Deutschland mit 63,5 Prozent und Estland mit 62,6 Prozent, während in Staaten wie Malta, Griechenland und Slowenien lediglich zwischen 33 und 36 Prozent der Bevölkerung im entsprechenden Alter erwerbstätig sind.

Langzeitarbeitslosigkeit

Entwicklung der Langzeiterwerbslosenquote in der Europäischen UnionEntwicklung der Langzeiterwerbslosenquote in der Europäischen Union (PDF-Icon Grafik zum Download 47 KB) (© bpb)
Parallel zu der andauernden angespannten Lage am Arbeitsmarkt in der Europäischen Union hat auch die Langzeiterwerbslosigkeit in den letzten Jahren deutlich zugenommen. 2013 betrug der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Erwerbspersonen in der EU-28 5,1 Prozent – ein historischer Höchstwert. Seit 2008 hat sich die Langzeitarbeitslosigkeit in etwa verdoppelt (von 2,6 Prozent). Etwa 12,5 Millionen Menschen in der EU-28 sind aktuell langzeitarbeitslos. Zuwächse bei der Langzeitarbeitslosigkeit gab es mit Ausnahme von Deutschland in allen Mitgliedstaaten. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen lag in der Europäischen Union im zweiten Quartal 2013 bei 47,1 Prozent. Damit zählt annähernd jeder zweite Arbeitslose zu den Langzeitarbeitslosen.

Langzeiterwerbslosenquoten in der Europäischen UnionLangzeiterwerbslosenquoten in der Europäischen Union (PDF-Icon Grafik zum Download 59 KB) (© bpb)
Unter den Mitgliedstaaten weist Griechenland mit 18,4 Prozent den höchsten Anteil Langzeiterwerbsloser an der Erwerbsbevölkerung auf. Es folgt Spanien mit 13,1 Prozent. Die niedrigsten Anteile von Langzeiterwerbslosen finden sich in Österreich mit 1,2 Prozent, Schweden mit 1,5 Prozent und Finnland mit 1,7 Prozent.

Als Resultat der steigenden Langzeitarbeitslosigkeit haben sich zahlreiche Jobsuchende entmutigt vom Arbeitsmarkt zurückgezogen und die Arbeitssuche aufgegeben, urteilt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Rahmen eines Überblicks zum europäischen Arbeitsmarkt.



Aktuelle Herausforderungen der Europäischen Beschäftigungspolitik



Die zentralen Herausforderungen am Europäischen Arbeitsmarkt benennt die Europäische Kommission in ihrem aktuellen Jahreswachstumsbericht (JWB) 2014. Er beschreibt die wirtschaftliche und soziale Lage in Europa und legt die politischen Prioritäten der EU für das kommende Jahr dar. Die wichtigste Herausforderung für die europäische Wirtschaft liege zum jetzigen Zeitpunkt in der Festigung der konjunkturellen Erholung, heißt es dort. Ermutigende Anzeichen sprächen dafür, dass die Arbeitslosigkeit nicht länger zunimmt und die Mitgliedstaaten im vergangenen Jahr bei ihren Arbeitsmarktreformen vorangekommen sind.

"Dennoch verharrt die Arbeitslosigkeit – und insbesondere die Jugend- und die Langzeitarbeitslosigkeit – immer noch auf einem unannehmbar hohen Niveau", resümiert die Europäische Kommission die Lage. Es gebe nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten (insbesondere des Euro-Währungsgebiets) in Bereichen wie Arbeitslosigkeit, Jugendarbeitslosigkeit, Haushaltseinkommen, soziale Ungleichheiten und Armutsquote. Daher müsse weiterhin alles dafür getan werden, die Arbeitsmärkte robuster zu machen. Darüber hinaus sei es wichtig, die Schaffung von Arbeitsplätzen in wachstumsstarken Wirtschaftszweigen zu fördern, soziales Gefälle und Armut langfristig abzubauen und zielgerichtete soziale Investitionen zu tätigen.


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Autor: Sabrina Bersheim für bpb.de
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