Arbeitsmarktpolitik Dossierbild

31.1.2014 | Von:
Tim Obermeier
Frank Oschmiansky

Die öffentliche Arbeitsvermittlung

Arbeitsvermittlung ist ein vielschichtiger Prozess. Die Arbeitsvermittlung, durch die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter, führt Informationen über Angebot und Nachfrage auf den Arbeitsmärkten zusammen und trägt damit zu einer Vermeidung oder Verringerung von Marktversagen bei.

In den neuen Kundenzentren sollen die Arbeitssuchenden professionell beraten werden. Die Vermittlungsberatung erfolgt ausschließlich nach Terminvergabe und ohne störende Telefongespräche. Foto: APIn den neuen Kundenzentren sollen die Arbeitssuchenden professionell beraten werden. Die Vermittlungsberatung erfolgt ausschließlich nach Terminvergabe und ohne störende Telefongespräche. (© AP)

Was versteht man unter Vermittlung?

Arbeitsvermittlung ist ein vielschichtiger Prozess. Die Arbeitsvermittlung, durch die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter, führt Informationen über Angebot und Nachfrage auf den Arbeitsmärkten zusammen und trägt damit zu einer Vermeidung oder Verringerung von Marktversagen bei. Damit diese Funktion effektiv wahrgenommen werden kann, sind durch den Dienstleister notwendige Kenntnisse und Informationen beider Marktseiten vorzuhalten; einseitige Kenntnisse über die eine oder andere Seite genügen nicht, um einen passenden Abgleich von Nachfrage und Angebot (Matching) herbei zu führen oder zu unterstützen. Die wird für Unternehmen und Arbeitssuchende kostenlos angeboten.

Insbesondere durch die "Hartz-Gesetze" ist die öffentliche Arbeitsvermittlung stark reformiert worden. Wie sie auf beiden Seiten des Marktes seit diesen Reformen abläuft, ist Gegenstand dieses Abschnittes.

Unter der originären Vermittlung wird die Vermittlung in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit einer Dauer von über drei Monaten verstanden. Die Vermittlung in befristete Beschäftigung jeder Art (stunden-, tage-, wochen- und monatsweise bis zu drei Monaten) wird als JOBVermittlung bezeichnet. Hierzu zählen beispielsweise die Vermittlung von studentischen Nebenjobs, die Vermittlung von Messekräften, Hafenarbeitern und Hilfskräften auf Märkten sowie von Saisonarbeitern.

Vermittlung ist nach dem Sozialgesetzbuch III eine Pflichtleistung, die niemandem verwehrt werden kann. Jeder darf sich an die für ihn zuständige Arbeitsagentur bzw. an die Grundsicherungseinrichtungen wenden und Vermittlungsleistungen für sich in Anspruch nehmen. Die Vermittlungsaktivitäten der Arbeitsagenturen und Grundsicherungseinrichtungen erfolgen für Ratsuchende und Arbeitgeber kostenlos. Ausnahmen gelten nur, wenn der Arbeitgeber einen Aufwand verlangt, der den gewöhnlichen Umfang erheblich übersteigt sowie in einigen Fällen der Auslandsvermittlung.

Die Bundesagentur ist bei der Arbeitsvermittlung an gewisse Grundsätze gebunden, die überwiegend in § 36 SGB III geregelt sind.

§

Quellentext

§ 36 SGB III: Grundsätze der Vermittlung

(1) Die Agentur für Arbeit darf nicht vermitteln, wenn ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis begründet werden soll, das gegen ein Gesetz oder die guten Sitten verstößt.

(2) Die Agentur für Arbeit darf Einschränkungen, die der Arbeitgeber für eine Vermittlung hinsichtlich Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand oder Staatsangehörigkeit des Ausbildungsuchenden und Arbeitsuchenden vornimmt, die regelmäßig nicht die berufliche Qualifikation betreffen, nur berücksichtigen, wenn diese Einschränkungen nach Art der auszuübenden Tätigkeit unerläßlich sind. Die Agentur für Arbeit darf Einschränkungen, die der Arbeitgeber für eine Vermittlung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität des Ausbildungssuchenden und Arbeitssuchenden vornimmt, nur berücksichtigen, soweit sie nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz zulässig sind. Im übrigen darf eine Einschränkung hinsichtlich der Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft, Partei oder vergleichbaren Vereinigung nur berücksichtigt werden, wenn 1.der Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem Tendenzunternehmen oder -betrieb im Sinne des § 118 Abs. 1 Satz 1 des Betriebsverfassungsgesetzes besteht und 2.die Art der auszuübenden Tätigkeit diese Einschränkung rechtfertigt.

(3) Die Agentur für Arbeit darf in einem durch einen Arbeitskampf unmittelbar betroffenen Bereich nur dann vermitteln, wenn der Arbeitsuchende und der Arbeitgeber dies trotz eines Hinweises auf den Arbeitskampf verlangen.

(4) Die Agentur für Arbeit ist bei der Vermittlung nicht verpflichtet zu prüfen, ob der vorgesehene Vertrag ein Arbeitsvertrag ist. Wenn ein Arbeitsverhältnis erkennbar nicht begründet werden soll, kann die Agentur für Arbeit auf Angebote zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit hinweisen; Absatz 1 gilt entsprechend.

Was war der so genannte "Vermittlungsskandal"?

Der Bundesrechnungshof hatte im Januar 2002 bei der Bundesanstalt für Arbeit gravierende Fehler in der Vermittlungsstatistik angemahnt. Nachprüfungen bestätigten dann, dass nur etwa ein Drittel der ausgewiesenen Vermittlungen der gesetzlichen Definition ("Vermittlung nach Auswahl und Vorschlag") entsprach, etwa ein Drittel befand sich in einer Grauzone des Interpretationsspielraumes ("Mitwirkung bei der Besetzung offener Stellen"), das letzte Drittel war nicht nachvollziehbar und teilweise fingiert. Dies trug der BA in der Presse und Öffentlichkeit den Vorwurf der Manipulation ein.

Allerdings hatte der Bundesrechnungshof die restriktivste Interpretation des Vermittlungsbegriffs zugrunde gelegt, dem sich in der Folge die BA – nicht aber der Gesetzgeber – anschloss. Seither liegt eine Arbeitsvermittlung durch die BA nur noch dann vor, wenn nach Auswahl und Vorschlag der Arbeitsvermittler ein Beschäftigungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im In- oder Ausland oder ein Heimarbeitsverhältnis zustande kommt. Das trifft auch auf Initiativvermittlungen zu, bei denen der Vermittler initiativ auf Arbeitgeber mit Vermittlungsvorschlägen zugeht.

Die statistischen Manipulationen waren aber bereits vor der Prüfung des Bundesrechnungshofes bekannt. Ein Revisor der Bundesanstalt für Arbeit hatte mehrfach darauf hingewiesen. Er war bei seinen Prüfungen auf fiktive Stellenangebote und frisierte Daten gestoßen. In einem Prüfbericht schätzte er die Richtigkeit der Vermittlungsstatistiken auf nur 25 bis 30 Prozent.

Zum Weiterlesen findet sich eine ausführliche Chronologie des "Vermittlungsskandals" am Ende des Textes.

Im Juni 2013 berichtete der SPIEGEL von einer erneuten Prüfung von sieben Arbeitsagenturen und sieben Regionaldirektionen durch den Bundesrechnungshof. Dabei wurde der Arbeitsagentur vorgeworfen, mit Tricks ihre Statistik zu manipulieren. Der Bundesrechnungshof monierte, dass das System der Zielsteuerung die Arbeitsagenturen dazu verleiten würde, sich auf die potenzialträchtigen Kunden zu fokussieren. Also die Kunden, die möglichst leicht zu vermitteln sind, da das Zielsystem jede Integration in Arbeit gleich wertet. Während der Vermittlungsskandal aus dem Jahr 2002 einen großen politischen Widerhall fand und letztendlich mit zu den Hartz-Reformen führte, war das Echo auf den Prüfbericht des Bundesrechnungshofs aus dem Jahr 2013 geringer. Der Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise hat in einem Interview Fehler bei der Zielsteuerung eingeräumt und einen Umbau des Systems angekündigt. So sollen in Zukunft beispielsweise Integrationen von schwervermittelbaren Personen höher gewichtet werden. Wie und wann genau das neue Zielsystem umgesetzt wird, ist jedoch noch nicht klar.

Unterschiedliche Vermittlungsstrategien

Grundsätzlich lassen sich in der Arbeitsvermittlung drei Vermittlungsstrategien unterscheiden:
  • Bewerberorientierte Vermittlung,
  • stellenorientierte Vermittlung sowie
  • eine Mischform aus beiden.
Bewerberorientierung bedeutet vereinfacht, dass die Vermittler vom Potential der Arbeitsuchenden ausgehend passende Stellen suchen. Stellenorientierung dagegen bedeutet, dass die Vermittler vom Stellenangebot der Arbeitgeber ausgehend geeignete Bewerber suchen.

Das "Kundenzentrum der Zukunft" (KuZ)

Das Kernstück der innerorganisatorischen Neugestaltung der Bundesagentur für Arbeit zur Reform der Arbeitsvermittlung war das so genannte "Kundenzentrum der Zukunft". Das "Kundenzentrum der Zukunft" (KuZ) ist der Name für das neue Geschäftsmodell der deutschen Arbeitsagenturen, das die Prozessorganisation der Vermittlung maßgeblich bestimmt. Es wird von allen Arbeitsagenturen, aber auch von einer Vielzahl der Jobcenter angewandt. Das Funktionsprinzip des Kundenzentrums auf der Bewerberseite ist im Grunde sehr einfach: Durch die Vorschaltung von Bereichen zur Anliegensannahme (durch einen Empfang und die so genannte Eingangszone) soll ein Großteil der zahlreichen einfachen Kundenanliegen bereits in diesen Bereichen abgearbeitet werden. In der Eingangszone (oder telefonisch durch die Call-Center) werden auch die grundlegenden Daten der Ratsuchenden aufgenommen. Dadurch sollen sich die Arbeitsvermittler besser auf das eigentliche Vermittlungsberatungsgespräch konzentrieren können. Die Störung durch eingehende Telefonanrufe sollen das Vermittlungsberatungsgespräch ebenfalls nicht mehr belasten. Anrufe laufen nun generell über Call-Center (innerhalb der BA heißen diese "Service-Center"). Die Vorsprache bei den Arbeitsvermittlern erfolgt fast ausschließlich nur noch nach Terminvergabe. Lange Warteschlangen in den Arbeitsagenturen sollen damit der Vergangenheit angehören. Ergänzende Hilfsmittel (wie das "Arbeitspaket", ein schriftlicher Fragebogen zu vermittlungsrelevanten Fragen, der vor dem Ersttermin beim Vermittler abgegeben werden soll), sollen eine optimale Vorbereitung auf das Beratungsgespräch für Bewerber und Vermittler ermöglichen.

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Info

"Arbeitspaket"

Das Arbeitspaket ist ein mehrseitiger Fragebogen, der Neufällen bei der Arbeitslosigkeitsmeldung in der Eingangszone ausgehändigt wird. Er umfasst u. a. Fragen zum beruflichen Werdegang, zu formalen Qualifikationen und zu Bewerbungsaktivitäten. Dieser Fragebogen ist als Arbeitshilfe zur Vorbereitung des Erstberatungsgesprächs beim Vermittler vorgesehen und soll vor dem Termin der Agentur wieder zugeleitet werden.


Im Rahmen des Erstgespräches beim Arbeitsvermittler findet dann ein so genanntes Profiling (teilweise auch Standortbestimmung genannt) statt. Dazu werden zunächst die beruflichen und übergreifenden Kompetenzen im Rahmen einer Stärkenanalyse erfasst. Im zweiten Schritt werden die Dinge erhoben, die einer Vermittlung im Wege stehen und bearbeitet werden müssen. Am Ende dieses Prozesses nimmt der Arbeitsvermittler eine Zuordnung des Arbeitslosen in eine Profillage vor. Die jeweilige Einordnung hat Konsequenzen für das weitere Vorgehen. Für die unterschiedlichen Gruppen standen zunächst unterschiedliche so genannte "Handlungsprogramme Arbeitnehmer" zur Verfügung. Die Handlungsprogramme waren mit verschiedenen Vorgehensweisen, Instrumenten und Maßnahmen unterlegt. Die Handlungsprogramme wurden weiterentwickelt und gingen im Laufe des Jahres 2009 in das sogenannte rechtskreisübergreifende "4-Phasen-Modell der Integrationsarbeit" über. Dieses gilt nunmehr in Arbeitsagenturen wie in Jobcentern. Hier stehen sechs Profile zur Verfügung:

  • Marktprofile (Personen ohne vermittlungsrelevante Handlungsbedarfe; bei diesen Personen ist eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt innerhalb von sechs Monaten wahrscheinlich)
  • Aktivierungsprofile (Personen mit vermittlungsrelevanten Handlungsbedarfen in der Schlüsselgruppe "Motivation")
  • Förderprofile (Personen mit vermittlungsrelevanten Handlungsbedarfen in einer der drei Schlüsselgruppen "Qualifikation", "Leistungsfähigkeit" oder "Rahmenbedingungen"; diesen Personen soll in erster Linie eine Weiterbildungsmaßnahme angeboten werden)
  • Entwicklungsprofile (Personen mit Handlungsbedarfen in einer der Schlüsselgruppe der Förderprofile sowie einer weiteren Schlüsselgruppe)
  • Stabilisierungsprofile (Personen mit Handlungsbedarfen in der Schlüsselgruppe "Leistungsfähigkeit" sowie zwei weiteren)
  • Unterstützungsprofile (Personen mit Handlungsbedarfen in der Schlüsselgruppe "Rahmenbedingungen" sowie in zwei weiteren Schlüsselgruppen)
Die ersten drei Profillagen gelten dabei als integrationsnah, ein Übergang in Arbeit ist bei diesen Personen also wahrscheinlich. Bei Personen mit Marktprofil soll dies ohne größere weitere Unterstützung passieren. Bei Personen mit Aktivierungsprofil wird unterstellt, dass es der Person an Motivation mangelt. Personen mit Förderprofil sollen mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, insbesondere Weiterbildungsmaßnahmen, gefördert werden. Bei den anderen drei Profillagen wird davon ausgegangen, dass eine kurzfristige Integration (6-12 Monate) in den Arbeitsmarkt wenig realistisch ist. Hier sollen langfristige Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet werden. Ein weiterer Baustein des Gespräches ist der Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung (§37 SGB III), in der geplante Aktivitäten der Arbeitsagentur bzw. des Jobcenters und des Arbeitslosen nachprüfbar dokumentiert werden sollen. Häufig aber nicht immer führt der Arbeitsvermittler im Verlauf des Gespräches einen Stellensuchlauf durch. Hierbei erfolgt ein Abgleich des Erwerbsprofils des Arbeitsuchenden mit vorhandenen Stellenprofilen.

Was bedeutet Profiling?

Profiling ist grundsätzlich eine Methode, Leistungsprofile von Arbeitslosen – ihre Stärken und Schwächen – zu ermitteln. In der Regel wird durch eine individuelle Chanceneinschätzung (Profiling) das Risiko des Eintritts von Langzeitarbeitslosigkeit bestimmt, um ggf. rechtzeitig Interventionsmaßnahmen zur Vermeidung des Eintritts einzuleiten.

In Deutschland wurde das Profiling gesetzlich 1998 in das SGB III integriert. Danach hatte ein Profiling spätestens nach sechsmonatiger Arbeitslosigkeit zu erfolgen. Das Job-AQTIV-Gesetz aus dem Jahr 2002 zog diesen Zeitpunkt auf spätestens den Tag der Arbeitslosmeldung vor. Im SGB III ist das Profiling unter dem Begriff Potenzialanalyse und Eingliederungsvereinbarung in § 37 SGB III zu finden.

Die gesetzlichen Regelungen hatten allerdings lange Zeit kaum Auswirkungen auf die Praxis. Erst ab dem Jahre 2003 wurde ein gewisser Standard in den Arbeitsagenturen etabliert. Internationales Vorbild war insbesondere die Niederlande. Hier wurde 1999 der "Kansmeter" eingeführt, welcher eine Aufteilung der Kunden in vier Zielgruppen und entsprechend differenzierte Integrationsstrategien vornimmt. Er besteht aus einem Fragebogen mit ausgearbeitetem Bewertungsschema sowie ergänzende Beratungsgespräche.

Mit der Reform zum "Kundenzentrum" wurde ein verbindlicher Standard zum Profiling etabliert. Dabei soll im Beratungsgespräch der kundenspezifische Handlungsbedarf in den Schlüsselgruppen Qualifikation, Leistungsfähigkeit, Motivation, Rahmenbedingungen und übergreifenden Dimensionen erfasst werden. Jede Schlüsselgruppe wird durch Handlungsbedarfe konkretisiert, die eine spezifische Handlungsstrategie auslösen. Stellt die Vermittlungsfachkraft beispielsweise in der Schlüsselgruppe Rahmenbedingungen Handlungsbedarf bei örtlicher Mobilität fest, so soll als Handlungsstrategie die Mobilität erhöht werden. Auf Basis des Profilings nimmt der Arbeitsvermittler die Zuordnung des Arbeitslosen oder Arbeitsuchenden zu einer der sechs Profillagen vor.

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Autoren: Tim Obermeier, Frank Oschmiansky für bpb.de
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