Arzt läuft durch Krankenhausflur

Die Gesundheitsreform 2007 und die Reaktionen wichtiger gesundheitspolitischer Akteure

Die Parteien der Großen Koalition haben sich nach langwierigen Verhandlungen auf eine Gesundheitsreform verständigt, die am 1. April 2007 unter dem Namen "Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung" (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz – GKV-WSG) in Kraft getreten ist.

Der Reformprozess war von zum Teil heftigen Konflikten zwischen den Regierungsparteien begleitet. Da das Gesetz der Zustimmungspflicht des Bundesrates unterlag, mussten die Regierungsparteien auch eine Einigung mit der Mehrheit der Länder erzielen. Dies hatte den Reformprozess zusätzlich komplizierter gestaltet. Insgesamt zog sich der Reformprozess über rund eineinhalb Jahre hin. Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu dieser Reform gehen aus der Abbildung hervor.

Regierungsbank im Deutschen Bundestag während der Haushaltsdebatte am 28.11.2007.

Die Gesundheitsreform 2007 und die Reaktionen wichtiger gesundheitspolitischer Akteure – Überblick

Die Gesundheitsreform ist am 1. April 2007 unter dem Namen "Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung" (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz – GKV-WSG) in Kraft getreten. Allerdings wurden wichtige Einzelregelungen zum Teil erst in den Jahren 2008 und 2009 wirksam.

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Krankenversichertenkarten

Die Finanzierung des Gesundheitswesens

Dieses Lernobjekt beschäftigt sich mit Finanzierungsmodellen für ein reformiertes Gesundheitswesen. Hierbei stehen sich zwei konkurrierende Grundmodelle gegenüber: die Einführung einer Gesundheitsprämie (Kopfpauschale) und die Einführung einer Bürgerversicherung, welche hier näher erläutert werden sollen.

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Notfallübung auf einem Ärztekongress.

Versorgung und Versorgungsstrukturen

In diesem Teil des Moduls stehen im Einzelnen die Leistungsansprüche und Wahlmöglichkeiten der Versicherten sowie die Reformvorhaben in einzelnen Versorgungsbereichen im Vordergrund.

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Ein Teil einer Gesundheitskarte der Versicherungsgesellschaft "Barmer GEK" ist am 30.01.2014 in Berlin in einem Fach eines Geldbeutels zu sehen.

Die Steuerung des Gesundheitswesens

Zur Erfüllung bestimmter Aufgaben auf Bundesebene sollten die Krankenkassen und ihre Verbände einen Spitzenverband bilden, dessen Entscheidungen für die Krankenkassen und ihre Verbände verbindlich sind.

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Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer.

Reaktionen wichtiger gesundheitspolitischer Akteure

Die Diskussion und die Verabschiedung des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes riefen in der gesundheitspolitischen Debatte vielfältige Reaktionen hervor. Neben den politischen Parteien meldeten sich vor allem die Akteure des Gesundheitssystems zu Wort, die in ihren Tätigkeitsfeldern unmittelbar durch die Reformvorhaben berührt wurden.

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