Rentenpolitik

Höhe und Verteilung der Gesamteinkommen im Alter

Im Jahr 2011 hatten alleinstehende ältere Männer ein durchschnittliches Netto-Gesamteinkommen von 1.575 Euro, alleinstehende Frauen von 1.328 Euro. Ehepaare mussten sich zu Zweit ein Durchschnittseinkommen von 2.458 Euro teilen.

Die Rede ist hier von Durchschnitten. Weniger als 750 Euro hatten 15 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer. Ehepaare hatten zu 20 Prozent weniger als 1.500 Euro Gesamteinkommen. In der öffentlichen Diskussion wird dagegen ein Generationenkonflikt geschürt.

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Im Buchversand verkauft sich folgender Titel als Bestseller:

Die gierige Generation. Wie die Alten auf Kosten der Jungen abkassieren, von Bernd W. Klöckner.

In der Bucheinleitung zeigt Klöckner in einer Karikatur eine Oma, die sagt "Vielleicht kann ich mich in unserer Gesellschaft noch irgendwie nützlich machen?"
Antwort des Enkels: "Ach Oma, denk doch nicht immer ans Sterben!"

Ein selbständiger Arzt in seiner Praxis

Gerhard Bäcker, Ernst Kistler

Elemente der Einkommen im Alter

Welche Funktion haben die Regelsysteme bei den Gesamteinkommen im Alter? Wie setzen sich die Daten zusammen und welche Bedeutung ergibt sich?

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Seniorenpaar auf einer Bank in Siebenbrunn, Österreich.

Gerhard Bäcker, Ernst Kistler

Gesamteinkommen von Seniorenhaushalten

Für die Seniorenhaushalte, also diejenigen Haushalte, deren Bezugsperson (normalerweise diejenige Person, die das Haupteinkommen bezieht) 65 Jahre alt oder älter ist, ermittelte die Studie ASID 2011 die Struktur der Einkommenskomponenten am gesamten Bruttoeinkommen.

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Ältere Frau am Computer

Gerhard Bäcker, Ernst Kistler

Einkommensstruktur von Rentner- und Pensionärshaushalten

Eine differenzierte Betrachtungsweise der Haushaltseinkommen der älteren Generation erlaubt die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), eine in mehrjährigem Abstand, zuletzt 2013 durchgeführte Großstichprobe des Statistischen Bundesamtes.

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Eine Renterin spielt virtuelles Bowling in einem Seniorenzentrum in Köln.

Gerhard Bäcker, Ernst Kistler

Einkommensschichtung

Hinter den unterschiedlichen Durchschnittswerten steht auch eine sehr unterschiedliche Einkommensverteilung innerhalb der einzelnen betrachteten Gruppen.

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Rentnerin beim Einkauf

Gerhard Bäcker, Ernst Kistler

Zusammenfassung der empirischen Erkenntnisse

Es ist - zusammenfassend formuliert - zutreffend, dass aus niedrigen Rentenzahlbeträgen nicht zwingend auf ein niedriges gesamtes Einkommen von RentnerInnen bzw. gar von Rentnerhaushalten geschlossen werden kann. Der Umkehrschluss dieser Aussage ist aber nicht zulässig: Zusätzliche individuelle bzw. im Haushaltszusammenhang erzielte Einkommen gleichen niedrige Renten nicht für alle Betroffenen aus und sie verbessern zwar die gesamte Einkommenssituation für manche Bezieher geringer Renten - für sehr viele aber eher nur graduell oder gar nicht.

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Publikation zum Thema

Die Zukunft des Generationenvertrags

Die Zukunft des Generationenvertrags

Wie können langfristig ein angemessenes Rentenniveau, eine tragbare Beitragsbelastung der Arbeitseinkommen und ein Schutz vor Altersarmut gesichert werden? Ebert fordert eine Reform des Rentensystems, bei der die Finanzierungsbasis verbreitert und die solidarische Umverteilung gestärkt wird.Weiter...

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Mediathek

Die Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

In diesem Film erfahren Sie, wie Sie sich auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung zurecht finden. Alle Inhalte des Films sind in Deutscher Gebärdensprache (DGS) übersetzt.

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Glaubt man den Prognosen steht unser Rentensystem vor einem Problem: Wir werden immer älter, die Gesellschaft schrumpft und unsere Lebensläufe werden immer fragmentierter. Künftig müssen also verhältnismäßig wenige junge Menschen immer mehr alte mit Ihren Rentenbeiträgen finanzieren. Gleichzeitig zahlen viele immer unregelmäßiger in die Rentenkassen ein. Was bedeutet das für den Sozialstaat? Welche Reformen werden diskutiert? Ist die Rente noch zu retten?

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Zu- und Auswanderung, Geburtenrate, Sterblichkeit - die sind die drei zentralen Faktoren für die demografische Entwicklung. Der demografische Wandel wird unsere Gesellschaft spürbar verändern - ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, im Bereich der Sozialversicherungen, der Arbeitswelt, der Infrastruktur oder der Familienpolitik. Das Dossier beleuchtet die wichtigsten Bereiche und skizziert den Stand der Debatte.

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