Rentenpolitik

16.11.2016 | Von:
Gerhard Bäcker
Ernst Kistler

Regelaltersrente und -grenze

Seit Anfang 2012 liegt das gesetzliche Rentenalter bei 67 Jahren. Die allgemeine Wartezeit beträgt fünf Jahre. Allerdings erfolgt der Übergang von der bisherigen Altersgrenze mit 65 Jahren nicht sprunghaft sondern schrittweise. Für Versicherte, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren sind, erhöht sich die Altersgrenze in Ein-Monatsschritten und für Jahrgänge ab 1958 in Zwei-Monats-Schritten. Somit gilt für alle Versicherten ab Jahrgang 1964 die Altersgrenze von 67 Jahren. Dies wird im Jahr 2029 der Fall sein.

Zwei ältere Menschen unterhalten sich auf einer Parkbank.Das Renteneintrittsalter wird stufenweise auf 67 Jahre angehoben. Ab 2029 gilt diese Grenze für alle Versicherten. (© elypse - Fotolia.com)


Für Versicherte, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren sind, erhöht sich die Altersgrenze in Ein-Monatsschritten und für Jahrgänge ab 1958 in Zwei-Monats-Schritten. Somit gilt für alle Versicherten ab Jahrgang 1964 die Altersgrenze von 67 Jahren. Dies wird im Jahr 2029 der Fall sein. Die Tabelle gibt einen Überblick über die Erhöhung nach Geburtsjahrgängen.

Anhebung der Regelaltersgrenze

GeburtsjahrRegelaltersgrenze ab Jahr Erreichen der Regelaltersgrenze
bis 1946 65
bis 1947 65 + 1 Monat 02.2012 bis 01.2013
bis 1948 65 + 2 Monate 03.2013 bis 02.2014
bis 1949 65 + 3 Monate 04.2014 bis 03.2015
bis 1950 65 + 4 Monate 05.2015 bis 04.2016
bis 1951 65 + 5 Monate 06.2016 bis 05.2017
bis 1952 65 + 6 Monate 07.2017 bis 06.2018
bis 1953 65 + 7 Monate 08.2018 bis 07.2019
bis 1954 65 + 8 Monate 09.2019 bis 08.2020
bis 1955 65 + 9 Monate 10.2020 bis 09.2021
bis 1956 65 + 10 Monate 11.2021 bis 10.2022
bis 1957 65 + 11 Monate 12.2022 bis 11.2023
bis 1958 66 01.2024 bis 12.2024
bis 1959 66 + 2 Monate 03.2025 bis 02.2026
bis 1960 66 + 4 Monate 05.2026 bis 04.2027
bis 1961 66 + 6 Monate 07.2027 bis 06.2028
bis 1962 66 + 8 Monate 09.2028 bis 08.2029
bis 1963 66 + 10 Monate 11.2029 bis 10.2030
bis 1964 67 01.2031 bis 12.2031
ab 1965 67 Januar bis Dezember des entsprechenden Jahres

Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autoren/-innen: Gerhard Bäcker, Ernst Kistler für bpb.de

Sie dürfen den Text unter Nennung der Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE und der Autoren/-innen teilen.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.


Publikation zum Thema

Die Zukunft des Generationenvertrags

Die Zukunft des Generationenvertrags

Wie können langfristig ein angemessenes Rentenniveau, eine tragbare Beitragsbelastung der Arbeitseinkommen und ein Schutz vor Altersarmut gesichert werden? Ebert fordert eine Reform des Rentensystems, bei der die Finanzierungsbasis verbreitert und die solidarische Umverteilung gestärkt wird.Weiter...

Zum Shop

Mediathek

Die Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

In diesem Film erfahren Sie, wie Sie sich auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung zurecht finden. Alle Inhalte des Films sind in Deutscher Gebärdensprache (DGS) übersetzt.

Jetzt ansehen

Dossier

Arbeitsmarktpolitik

Das Dossier stellt Grundlagen, Ziele, Akteure und Instrumente der Arbeitsmarktpolitik vor.

Mehr lesen

Dossier

Gesundheitspolitik

Dossier über die Grundlagen, Strukturen und Akteure der Gesundheitspolitik, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeversicherung.

Mehr lesen

Die Netzdebatte

Rente

Glaubt man den Prognosen steht unser Rentensystem vor einem Problem: Wir werden immer älter, die Gesellschaft schrumpft und unsere Lebensläufe werden immer fragmentierter. Künftig müssen also verhältnismäßig wenige junge Menschen immer mehr alte mit Ihren Rentenbeiträgen finanzieren. Gleichzeitig zahlen viele immer unregelmäßiger in die Rentenkassen ein. Was bedeutet das für den Sozialstaat? Welche Reformen werden diskutiert? Ist die Rente noch zu retten?

Mehr lesen

Dossier

Demografischer Wandel

Zu- und Auswanderung, Geburtenrate, Sterblichkeit - die sind die drei zentralen Faktoren für die demografische Entwicklung. Der demografische Wandel wird unsere Gesellschaft spürbar verändern - ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, im Bereich der Sozialversicherungen, der Arbeitswelt, der Infrastruktur oder der Familienpolitik. Das Dossier beleuchtet die wichtigsten Bereiche und skizziert den Stand der Debatte.

Mehr lesen