Titelkleingrau

Stadt und Demografie

Viele Städte Ostdeutschlands, aber auch westdeutsche Kommunen verzeichnen den Verlust an Einwohnern und Arbeitsplätzen, den Rückgang der Wirtschaftsleistung sowie die schwindende Attraktivität von Stadtzentren als Wohn-, Konsum- und Freizeitorte. Indizien sind ein massenhafter Wohnungsleerstand sowie ein anhaltender Abriss der sozialen und technischen Infrastruktur. Aktuelle Untersuchungen betonen allerdings nicht nur die Probleme des Schrumpfens, sondern auch wieder die des Wachsens von Städten. Angespannte Wohnungsmärkte und ein steigender Bedarf an sozialen Infrastrukturen fordern Stadtpolitik heraus. Ungleiche demographische Entwicklungen sind Ausdruck der Folgewirkungen des Wandels von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Die Frage nach gesellschaftspolitischen Handlungssstrategien zum Abbau sozialräumlicher Ungleichheit ist wieder aktuell.

(@ Meike Fischer)

Annett Steinführer & Annegret Hasse

Schrumpfung als Trend?

Eine Einführung in Begriff und Realität der Schrumpfung von Städten sowie deren Rahmenbedingungen, Folgen und Chancen unternehmen Annett Steinführer und Annegret Haase.

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(@ Meike Fischer)

Dirk Schubert

Ausgleich oder Spaltung?

Ob sich vor dem Hintergrund der Gleichzeitigkeit von Wachstum und Schrumpfung an der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse festhalten lässt, diskutiert Dirk Schubert.

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(@ Meike Fischer)

Anja Nelle

Stadt und demographischer Wandel

Der Umgang mit Schrumpfung ist und bleibt ein aktuelles Thema – zumindest in strukturschwachen Regionen. Anja Nelle fragt, wie eine langfristige Stabilisierung erfolgen kann.

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(@ Meike Fischer)

Jörg Pohlan

Wachsende Städte im schrumpfenden Deutschland

Schrumpfung, Alterung, Internationalisierung, Heterogenisierung prägen die demographische Entwicklung. Jörg Pohlan erklärt die Herausforderungen der Stadtpolitik.

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