Wegweiser zum Wahllokal in Berlin aus dem Jahre 2013

Wahlen zum Deutschen Bundestag

Der Parlamentarische Rat entschied sich bei seinen Verfassungsberatungen zu einer Ausgestaltung des Wahlsystems 1948/49 nur für die Aufnahme des Artikels 38 in das Grundgesetz. Eine Entscheidung über das konkrete Wahlsystem für den Deutschen Bundestag fiel damit nicht. Dies sollte dem künftigen Gesetzgeber überlassen bleiben. CDU und CSU konnten sich mit ihrem Vorhaben nicht durchsetzen, ein relatives Mehrheitswahlrecht einzuführen. Die kleineren Parteien und die SPD wehrten sich dagegen, weil sie davon Nachteile für sich erwarteten.

Abgeordnete der Partei Die Linke im Februar 2008 vor dem hessischen Landtag in Wiesbaden.

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Historischer Hintergrund und Parteiensystem

Das Wahlrecht der Bundesrepublik unterscheidet sich deutlich von dem der Weimarer Republik. Zwar ist es auch ein Verhältniswahlrecht, jedoch hat man es mit dem Prinzip der relativen Mehrheitswahl verknüpft und um eine Sperrklausel ergänzt. Weiter...

Delegierte der baden-württembergischen FDP stimmen am 19. November 2016 in Donaueschingen beim Landesparteitag ab.

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Personalisiertes Verhältniswahlrecht

Was genau bedeuten Erststimme, Zweitstimme, Landesliste und Direktmandat? Wähle ich "meinen" Abgeordneten oder eine Partei? Wie die Mechanismen des personalisierten Verhältniswahlrechts und ihre Ausnahmen funktionieren, wird häufig missverstanden. Weiter...

Die Bundestagswahlkreise in den Ländern. Quelle: Der Bundeswahlleiter

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Wahlkreiseinteilung

Weil der Zuschnitt der Wahlkreise großen Einfluss auf die Vergabe der Direktmandate haben kann, regelt das Bundeswahlgesetz deren Einteilung. Zum Beispiel muss die Zahl der Wahlkreise in den einzelnen Ländern deren Bevölkerungsanteil soweit wie möglich entsprechen. Weiter...

Wahlorgane Teaser tag cloud

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Wahlorgane

Je nach Gebiet gibt es unterschiedliche Wahlorgane mit verschiedenen Aufgaben. Auf Bundesebene sind dies z.B. der Bundeswahlleiter und der Bundeswahlausschuss. Weiter...

wahlrecht und wählbarkeit

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Wahlrecht und Wählbarkeit

Bei Bundestagswahlen ist für aktives wie passives Wahlrecht die deutsche Staatsangehörigkeit von Bedeutung. Weiter...

Die Bundespräsidenten.

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Wahltermin

Der Bundestag wird auf vier Jahre gewählt. Den Termin zur regulären oder vorgenzogenen Neuwahl bestimmt der Bundespräsident. Weiter...

Großes Gedränge an den im Plenum aufgestellten Wahlurnen: In geheimer Wahl stimmen die Mitglieder des Bundestages am 1. Juli 2005 über die Vertrauensfrage ab.

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Vorzeitige Auflösung des Bundestages

Nach bisheriger Rechtslage ist eine vorzeitige Beendigung der Wahlperiode nur möglich, wenn es um die Wahl oder um das Vertrauen zum Bundeskanzler geht. Weiter...

Der damalige CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Peter Ramsauer (l.), und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer im März 2009 während der Aufstellungsversammlung für die CSU-Bundestagsliste

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Kandidatenaufstellung

Den Parteien werden zur Kandidatennominierung detaillierte Vorschriften durch das Wahlgesetz gemacht. So soll die Kandidatenauswahl nach den gleichen demokratischen Grundsätzen erfolgen wie die eigentliche Wahl. Weiter...

Zahlreiche ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bereiten am 28. September 2008, dem Tag der Landtagswahl in Bayern, in einer Messehalle in München die Auszählung der eingegangenen Wahlbriefe vor.

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Wahlhandlung

Ob im Wahllokal oder per Briefwahl: Das Bundeswahlgesetz regelt, dass die Wahlen geheim und frei ablaufen müssen. Weiter...

Zwei Wahlhelfer leeren am 14. August 1949 in einem Frankfurter Wahllokal eine Wahlurne zur Stimmauszählung.

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Feststellung des Wahlergebnisses

Um 18 Uhr am Wahltag werden sämtliche Wahlurnen geöffnet. Die ehrenamtlichen Wahlvorstände zählen die Stimmenzettel aus. Gewählt ist am Ende, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Weiter...

Umstrittenes Wahlrecht: Die Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts fällen immer wieder Urteile zu Wahlrechtsfragen.

Zeitbilder Wahlen: Kapitel

Bundestagswahlrecht im Meinungsstreit: Überhangmandate und Grundmandatsklausel

Bis zur Bundestagswahl 1994 wurden die Wahlergebnisse durch Überhangmandate kaum verändert. Mit einem sprunghaften Anstieg auf 16 Überhangmandate deutete sich jedoch ein neuer, umstrittener, Trend an. Weiter...

Hat die Wahl angenommen: Angela Merkel wird am 17. Dezember 2013 von der deutlichen Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag erneut zur Regierungschefin gewählt.

Kapitel 3: Wahlen zum Deutschen Bundestag

Bundeskanzlerwahl

Bisher wurden alle Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland bereits im ersten Wahlgang gewählt. Doch was passiert, wenn die dazu nötige absolute Mehrheit verfehlt wird? Weiter...

 

Wahlkabine - Podcast und Blog zur Bundestagswahl 2017

Wahlkabine ist der Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung zur Bundestagswahl 2017. In jeder Folge bitten wir eine oder mehrere Expertinnen und Experten vor das Mikro und sprechen mit ihnen über zentrale Aspekte zum Thema Wahlen und der Bundestagswahl 2017. Weiter... 

Blick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestags in BerlinThemenseite

Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017fand die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt. 61,5 Millionen Menschen waren zur Wahl aufgerufen, rund drei Millionen von ihnen zum ersten Mal. Auf dieser Seite informiert die Bundeszentrale für politische Bildung über die Ergebnisse, Hintergründe und ihre Angebote zur Wahl. Weiter...