Der Deutsche Bundestag

Wahlforschung

Kanzler-Bonus, Wirtschaftskompetenz oder Besitzstandswahrung: Wie entscheiden Wählerinnen und Wähler eigentlich wirklich, wem sie ihre Stimme geben? Meinungsforschung ist aus der Politik nicht mehr wegzudenken – und ihre Ergebnisse sind längst selbst Faktor der Meinungsbildung geworden. Doch ihre Wirkung auf die Politik und den Ausgang von Wahlen ist umstritten.

Stimmzettel zur Bundestagswahl 2009

Karl-Rudolf Korte

Wahlforschung

Kanzler-Bonus, Elbe-Flut oder Wirtschaftskompetenz: Wie entscheiden Wählerinnen und Wähler eigentlich wirklich, wem sie ihre Stimme geben? Meinungsforschung ist aus der aus Politik nicht mehr wegzudenken - und ihre Ergebnisse sind längst selbst Faktor der Meinungsbildung geworden. Doch ihre Wirkung auf die Politik und den Ausgang von Wahlen ist umstritten.

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"Wenn diesen Sonntag Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?" – so lautet die berühmte Sonntagsfrage der Meinungsforschungsinstitute.

Alexander Gallus

Demoskopie in Zeiten des Wahlkampfs

Die "Sonntagsfrage" ist aus der Politik nicht mehr wegzudenken. Ergebnisse der Meinungsforschung sind selbst ein Faktor der Meinungsbildung geworden. Doch ihre Wirkung auf die Politik und den Ausgang von Wahlen ist umstritten.

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Welche Entscheidungen Wählerinnnen und Wähler in der Wahlkabine treffen, versucht die Forschung mittels verschiedener Modelle vorauszusagen.

Karl-Rudolf Korte

Theorien des Wählerverhaltens

Ob Alter, Beruf, Einkommen oder Geschlecht: Über die Struktur der wahlberechtigten Bevölkerung mögen detaillierte Daten vorliegen, ein Wahlergebnis lässt sich damit nicht erklären. Wie wirken die verschiedenen sozio-ökonomischen Faktoren zusammen? Dafür gibt es verschiedene Erklärungsansätze.

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Eine umfassende Theorie des Wählerverhaltens ist nicht in Sicht - möglicherweise auch gar nicht wünschenswert. Abbildung: Karl-Rudolf Korte, Wahlen in Deutschland, Zeitbilder.

Karl-Rudolf Korte

Möglichkeiten und Grenzen der Erklärungsmodelle

Die Erklärungsansätze beschränken sich auf verschiedene Facetten. Sie sind daher auch nicht direkt miteinander zu vergleichen. Zu unterschiedlich sind ihre jeweiligen Prämissen, Vorgehensweisen und Fragestellungen.

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Durch Ausstrahlung und Führungsqualitäten einzelner Kandidatinnen und Kandidaten erscheinen die eigene Partei und ihr politisches Personal in einem günstigeren Licht.

Karl-Rudolf Korte

Parteibindung und Kandidatenorientierung

Wäre die Popularität der Kandidaten entscheidend gewesen, hätte die SPD 2005 einen rauschenden Wahlsieg feiern können, schreibt Karl-Rudolf Korte. Doch für die Wahlentscheidung spielen trotz zunehmender Personalisierung auch langfristige Parteibindungen eine Rolle. Eine Analyse der Bundestagswahl 2005.

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Grundsätzlich haben traditionelle Wählermilieus nach wie vor eine gewisse Bedeutung für die Parteien.

Karl-Rudolf Korte

Sozialstruktur und Milieus: Stammwählerschaft

Es gibt sie noch, die traditionellen Stammwähler-Milieus. Doch die Verschiebungen und regionalen Unterschiede sind beträchtlich, zeigt eine Analyse der Bundestagswahl 2005. Geradezu entgegengesetzte Zusammenhänge kennzeichnen die Wahlergebnisse in Ost und West.

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Im internationalen Vergleich ist die Wahlbeteiligung in Deutschland immer noch relativ hoch.

Karl-Rudolf Korte

Wahlbeteiligung: Nichtwähler und Protestwähler

Von wachsender Ablehnung des politischen Systems bis hin zum Zeichen für Zufriedenheit reichen die Interpretationen für die sinkende Wahlbeteiligung. Vergleicht man Deutschland mit anderen Demokratien, erscheinen 22 Prozent Nichtwähler wie bei der Bundestagswahl 2005 wenig bedrohlich.

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Leere Wahlkabinen: Mit 70,8 Prozent sank die Wahlbeteiligung auf einen Negativrekord.

Matthias Jung, Yvonne Schroth, Andrea Wolf

Regierungswechsel ohne Wechselstimmung

Die Bundestagswahl 2009 war eine Wahl der Superlative: Herbe Verluste bei der SPD, für die Union trotz Wahlsieg das zweitschlechteste Ergebnis, satte Gewinne bei FDP, Grünen und Die Linke. Bei welchen Bevölkerungsgruppen konnten die einzelnen Parteien punkten und wo nicht? Eine Analyse der Forschungsgruppe Wahlen.

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Zahlen und Fakten

Bundestagswahlen

Knapp 62 Millionen Wahlberechtigte durften sich an der Bundestagswahl 2013 beteiligen, 30 Parteien traten mit einer Landesliste zur Wahl an. Die meisten Zweitstimmen konnte die CDU für sich verbuchen, gefolgt von der SPD, der Partei DIE LINKE, den GRÜNEN und der CSU. 25 weitere Parteien scheiterten an der Fünfprozenthürde und zogen nicht in den Bundestag ein. Fast drei von zehn Wahlberechtigten machten von ihrer Stimme keinen Gebrauch.

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Der bpb-Wahlblog

Trotz großer Mehrheit im Parlament unterscheide sich die Regierungspraxis in einer Großen Koalition kaum von der eines "normalgroßen" Bündnisses, sagt der Politikwissenschaftler Reimut Zohlnhöfer. Die Regierungen seien durchaus handlungsfähig, obwohl keine Partei ein solches Bündnis anstrebe.

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Dossier

Parteien in Deutschland

Ohne Parteien ist das politische System der Bundesrepublik nicht vorstellbar. Sieben Parteien sind im Bundestag vertreten: CDU, SPD, AfD, FDP, DIE LINKE, GRÜNE und CSU. Daneben gibt es aber noch zahlreiche kleinere Parteien, die im Europäischen Parlament oder den 16 Landesparlamenten für die Belange ihrer Wähler eintreten. Das Dossier beschreibt die deutschen Parteien und hilft, die Entwicklung des Parteiensystems und seine Rahmenbedingungen einzuordnen.

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Bundeswahlgesetz
Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland

Bundeswahlgesetz

Das Bundeswahlgesetz enthält nähere Vorschriften zum Verfahren bei Bundestagswahlen. Dabei geht es um grundsätzliche Dinge wie das Wahlsystem, die Wahlorgane, das Wahlrecht und die Wählbarkeit. Daneben liefert es Vorschriften zur Vorbereitung der Wahl, zur Wahlhandlung und der Feststellung des Wahlergebnisses.

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Bundestagswahl im Unterricht

Wahlen in der Demokratie

Das allgemeine Kapitel "Wahlen in der Demokratie" bietet grundlegende Materialien zu den Themen Demokratie, Wahlen und Wahlrechtsgrundsätze, Wahlrechtssysteme sowie zur historischen Entwicklung der Wahlen in der BRD. Weiterhin können Schülerinnen und Schüler mittels einer Reihe die Geschichte des Frauenwahlrechts kennen lernen.

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