Wer steht zur Wahl?

9.10.2017 | Von:
Marika Przybilla-Voß

V-Partei³ - Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer

V-Partei³ (Logo)Gründungsjahr Landesverband
k. A.
Mitgliederzahl in Niedersachsen
k. A.
Landesvorsitz
Helmut Treib
Wahlergebnis 2013
nicht angetreten
Die "V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer" (V-Partei³) wurde im Frühjahr 2016 während einer Messe für Vegetarier und Veganer in München gegründet. Zur Bundestagswahl 2017 trat sie in zwölf Bundesländern an. Inzwischen gibt es in allen 16 Bundesländern Landesverbände; 2017 nahm die Partei in Nordrhein-Westfalen erstmals an einer Landtagswahl teil. Entsprechend tritt V-Partei³ erstmals bei der Landtagswahl in Niedersachsen an.

Mit ihrem Motto "Wir lieben das Leben" sieht sie sich als Repräsentantin jener Bürger, die innerhalb der Gesellschaft und Politik einen bewussten Umgang mit Wachstum, Konsum, Essen und Nahrungsmittelproduktion anstreben. Im Zentrum der Programmatik stehen Klima- und Umweltschutzthemen, Verbraucherschutz sowie Tierrechte. Ihr Abgrenzungsmerkmal gegenüber anderen ökologisch ausgerichteten Parteien sieht die Partei in ihrer Kompromisslosigkeit bei der Durchsetzung ihrer Kernthemen.

Im Fokus der Parteisteht u.a. die Förderung ökologischer und vegetarischer, bzw. veganer Ernährung. So sollen zum Beispiel durch Steuerbegünstigungen pflanzlicher Produkte ökologische Nahrungsmittel preisgünstiger angeboten oder öffentliche Einrichtungen mit bioveganen Produkten versorgt werden. Zudem sollen die Subventionen von Massentierhaltung abgebaut und kleine bis mittlere Familienbetriebe in ihrer Umstellung auf biovegane Landwirtschaft gefördert werden. Die Partei setzt sich zudem für die Abschaffung der Atomenergie und für die Förderung regenerativer Energien ein. Überdies fordert die V-Partei³ eine Versicherungspflicht in gesetzlichen Krankenkassen sowie eine Legalisierung des privaten Cannabis-Konsums. Die Zeitumstellung soll abgeschafft, ein Tempolimit eingeführt und Fahrradmobilität gefördert werden. In der Bildungspolitik setzt sich die Partei für geringere Klassengrößen sowie zusätzliche Lehrkräfte und Förderunterricht für Integrationsklassen ein. Ebenso soll Ernährungsökologie in den Lehrplan aufgenommen und Forschung zur Ernährung auf pflanzlicher Basis unterstützt werden. Studiengebühren lehnt die Partei ab.


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