Wer steht zur Wahl?

5.8.2019 | Von:
Prof. Dr. Tom Thieme

Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)

Partei Gesundheitsforschung Logo SachsenGründungsjahr Landesverband
2016*
Mitgliederzahl in Sachsen
14*
Landesvorsitz
Silvio Dietz*
Wahlergebnis 2014
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei
Die "Partei für Gesundheitsforschung" (Gesundheitsforschung) wurde am 18. Januar 2015 in Berlin gegründet. Sie trat erstmals bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2016 an und erhielt 0,5 Prozent der Zweitstimmen. An der Bundestagswahl 2017 nahm sie mit Landeslisten in Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen teil und erzielte bundesweit 0,1 Prozent. Bei der Europawahl 2019 erreichte sie auf 0,2 Prozent. Derzeit verfügt die Partei über elf Landesverbände. Die Partei für Gesundheitsforschung bezeichnet sich selbst als Ein-Themen-Partei. Sie widmet sich ausschließlich der wissenschaftlichen Untersuchung von altersbedingten Krankheiten (u.a. Krebs, Alzheimer, Schlaganfall und Herzinfarkt) sowie der Entwicklung neuer Medizin gegen diese Erkrankungen. Zu anderen Politikfeldern bezieht die Partei keine Position – sie sollen in einer möglichen Regierungsbeteiligung den Koalitionspartnern überlassen werden. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließt die Gesundheitsforschung aus; gegenüber allen anderen Bündnisoptionen zeigt sie sich offen.

Das Landtagswahlprogramm deckt sich in weiten Teilen mit den grundlegenden Vorstellungen der Bundespartei. Zusätzliche Investitionen im Umfang von einem Prozent des Bundes- bzw. Landeshaushaltes sollen in den Bereich der Gesundheitsforschung fließen, damit möglichst viele Patienten zügig vom beschleunigten medizinischen Fortschritt profitieren können. Ziel sei es, "nicht nur die bereits bestehenden Alterserkrankungen zu heilen, sondern auch die Entstehung dieser Erkrankungen zu verhindern." Die Mehreinnahmen im Gesundheitsbereich sollen einerseits in den Bau und den Betrieb neuer Forschungseinrichtungen investiert werden, andererseits der Ausbildung von mehr Wissenschaftlern und der Stärkung der Fachbereiche in den relevanten Gebieten an den Universitäten zugutekommen.


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