Wer steht zur Wahl?

Die PARTEI

Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative

1.2.2011
Die "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initative" betreibt als radikale Allerweltspartei eine Persiflage etablierter Parteien.

Logo "Die PARTEI"
Gründungsjahr Landesverband
2005*

Mitgliederzahl in Baden-Württemberg
mehr als 700*

Landesvorsitz
Peter Mendelsohn*

                                           Wahlergebnis 2006
                                           0,0 Prozent

                                           *nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autor: Andreas Blätte, Universität Duisburg-Essen

Der Bundesverband der "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative" (Die PARTEI) wurde im August 2004 gegründet, die Gründung des Landesverbandes Baden-Württemberg erfolgte im Juni 2005. "Die PARTEI" ist personell eng mit der Satire-Zeitschrift "Titanic" verbunden und versteht dieses Magazin als ihr Parteiorgan.

Zur Info

Steht zur Wahl...

...in allen 70 Wahlkreisen. Mehr Informationen auf den »Seiten der Landeswahlleiterin«.

Mit den in ihrem Programm verankerten Grundwerten "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" knüpft "Die PARTEI" an das Leitmotiv der Französischen Revolution an. Mit einer breit gefächerten Programmatik hat "Die PARTEI" die Ausrichtung einer vorsätzlich radikalisierten Allerweltspartei, die so eine Persiflage etablierter Parteien betreibt.

Die humoristisch-satirische, zugleich ernsthaft-gesellschaftskritische Distanzierung vom politischen Routine-Wettbewerb bringt bereits die Namensgebung "Die PARTEI" zum Ausdruck. Diese stellt einen historischen Bezug zum hegemonialen Parteiensystem der DDR her, in dem die SED als herrschende Partei schlicht als "die Partei" bezeichnet wurde.

Den politischen Gemeinplätzen der allgemeinen Programmatik stehen pointierte Einzelforderungen gegenüber. Im Programm des Bundesverbandes wird etwa die "Agenda 2010" als "Programm zur Bekämpfung der Arbeitslosen" kritisiert und eine gesetzliche Regelarbeitszeit von 35 Stunden pro Woche gefordert. Des Weiteren tritt "Die PARTEI" für ein egalitäres Gesundheitswesen und die Einführung plebiszitärer Elemente auf Bundesebene ein.

In ihren öffentlichen Stellungnahmen und im Wahlkampf tritt sie allerdings besonders mit der Forderung nach einer "baulichen Trennung" der alten und neuen Bundesländer, d.h. einem Wiederaufbau der Mauer in Erscheinung. Mit der Kombination links gerichteter politischer Anliegen und ins Absurde übersteigerter politischer Forderungen erinnert die Partei an die Traditionen der sogenannten Sponti-Szene.